ich würde gerne ein Mal wissen, ob es Untersuchungen darüber gibt, ob häufiges Plasmaspenden dem Körper schadet? Ich gehe regelmäßig einmal pro Woche Blutplasmaspenden (800 ml), dies ist in dem Plasmazentrum das ich besuche, bis zu 38 Mal im Jahr möglich. Ein Freund von mir, der sich auch dafür interessierte, sagte, sein Hausarzt hätte gemeint, dass das auf Dauer das Imunsystem des Körpers schwächen würde. Die Ärzte im Center sagen zwar, das wäre kein Problem, aber die sind wohl auch nicht unbedingt objektiv (wird von einem Pharmakonzern betrieben). Weiß jemand mehr darüber? Würde mich interessieren!.
Wenn die Sache sauber gemacht wird sind regelmäßige Spenden harmlos. Du wirst auch binnen 14 Tagen nur eine gewisse Menge spenden dürfen. Es gab in Ö einen Skandal, der ist aber schon 30 Jahre her, als sich die Spender der Reihe nach mit Hepatitis angesteckt hatten. Aber die hygienischen Misstände der 70er sind Gott sei Dank längst vorbei.
Meine Lebensgefährtin hat sich mit Plasmaspenden über Jahre ein kleines Zubrot für ihr Medizinstudium verdient und ihr gehts prächtig.
Grundsätzlich stimmt es wohl, dass das gelegentliche Entnehmen von Blutplasma keine Schäden bewirkt.
Einiges ist aber dabei zu bedenken:
Deine Armvenen werden bald steinhart wie bei Junkies.
Du solltest grundsätzlich mindestens eine saubere Vene unangetastet lassen, für den Fall eines Unglücks oder einer Operation, denn dann muss man rasch einen „anständigen“ venösen Zugang finden.
Weiters ist zu beachten:
Bei der Plasmaspende werden die Blutzellen wieder zurück-infundiert, die wertvollen (Eiweiß-) Bestandteile des Plasmas entfernt.
Durch die Rückführung der Zellen ergibt sich das bekannte Infektionsrisiko.
Durch die erhöhte Konzentration der Zellen erhöht sich der Hämatokrit, das bedeutet eine Verdickung des Blutes und eine (wenn auch geringe) Thrombosegefahr.
Die Eiweiße werden zwar innerhalb der folgenden Wochen wieder nachgebildet, ich sehe aber doch das Problem, dass bei einer Art „geschäftsmäßigem“ Verbrauch der Körper unphysiologisch beansprucht wird.
Ich habe einer Bekannten mehrfach abgeraten, es regelmäßig als „Zusatzverdienst“ zu tun, das kann ich hier nur wiederholen.
Rechne Dir einfach vor, dass der Wert der fertigen Eiweißprodukte aus Deinem Serum jedes Mal einige Tausend Euro beträgt, und erinnere Dich, was Du für Deinen Rohstoff an Geld bekommst. Du wirst feststellen, es handelt sich um einen verschwindend kleinen Bruchteil. Den Riesengewinn macht allein der Konzern.
Ich verkaufe mich auf diese Art nicht.
Deine Armvenen werden bald steinhart wie bei Junkies.
Du solltest grundsätzlich mindestens eine saubere Vene
unangetastet lassen, für den Fall eines Unglücks oder einer
Operation, denn dann muss man rasch einen „anständigen“
venösen Zugang finden.
Also ich spende jedes Mal mit der selben Vene auf der linken Armseite, dass heißt der rechte Arm ist noch unangetastet. Des weiteren hat mir ein befreundeter ehemaliger Rettungsassisent versichert, dass es noch genügend andere Stellen am Körper gibt, in welchen man im Notfall einen Venösen Zugang legen kann.
Weiters ist zu beachten:
Bei der Plasmaspende werden die Blutzellen wieder
zurück-infundiert, die wertvollen (Eiweiß-) Bestandteile des
Plasmas entfernt.
Durch die Rückführung der Zellen ergibt sich das bekannte
Infektionsrisiko.
Durch die erhöhte Konzentration der Zellen erhöht sich der
Hämatokrit, das bedeutet eine Verdickung des Blutes und eine
(wenn auch geringe) Thrombosegefahr.
Besteht die Thrombosegefahr unmittelbar nach dem Plasmavorgang oder kann diese auch später entstehen?
Die Eiweiße werden zwar innerhalb der folgenden Wochen wieder
nachgebildet, ich sehe aber doch das Problem, dass bei einer
Art „geschäftsmäßigem“ Verbrauch der Körper unphysiologisch
beansprucht wird.
Ist einmal pro Woche, 38 Mal im Jahr, denn schon „Geschäftsmäßig“?
Rechne Dir einfach vor, dass der Wert der fertigen
Eiweißprodukte aus Deinem Serum jedes Mal einige Tausend Euro
beträgt, und erinnere Dich, was Du für Deinen Rohstoff an Geld
bekommst. Du wirst feststellen, es handelt sich um einen
verschwindend kleinen Bruchteil. Den Riesengewinn macht allein
der Konzern.
Ich verkaufe mich auf diese Art nicht.
Auf der anderen Seite bist Du aber auch froh, wenn Du einen schweren Unfall hast, und bekommst dann Medikamente die nur deshalb hergestellt werden konnten weil andere Menschen Blutplasma gespendet haben, oder?
wenn du selbst auf eine blut- oder plasmaspende angewiesen bist, dann bist du dankbar um jeden, der vorher gespendet hat.
das geld, welches man fürs (freiwillige) spenden bekommt, ist keine bezahlung für das plasma, sondern eine aufwandsentschädigung, für das erscheinen im plasmazentrum.