Ich habe in der letzte Woche häfig jemanden im KH besucht, der einen Herzinfarkt hat. Extreme Herzrhythmusstörungen, 2mal Kammerflimmern und nun einen, bisher externen, Schrittmcher mit Defi angeschlossen hat.
Soweit verstehe ich alles, was ich nicht blicke ist folgendes: Er hat erzählt, dass (ich glaube seit er den Schrittmacher hat), dass sie schon einige Male durch seinen Kehlkopf quer durch den Hals gestochen haben. Warum wusste er aber leider auch nicht. Dazu musste er den Kopf weit nach hinten legen und das ganze ist wohl ziemlich unangenehm. Irgendwas war da noch mit Flüssigkeit …
Hat das irgendwas mit den Elektroden des Schrittmachers zu tun? Diese wurden in Adern am Schlüsselbein eingeführt.
Wie ist das überhaupt, ein Schrittmacher ist doch nicht zwingend mit einem Defi gekoppelt, oder? Warum wird in manchen Fällen dieser noch zusätzlich genutzt?
Und wer sonst noch Infos hat, immer her damit *seufz* Ich als aboluter Laie (so meine Meinung) fühle mich in der Familie fast wie ein halber Mediziner, da alle anderen noch weniger verstehen als ich
Ich habe in der letzte Woche häfig jemanden im KH besucht, der
einen Herzinfarkt hat. Extreme Herzrhythmusstörungen, 2mal
Kammerflimmern und nun einen, bisher externen, Schrittmcher
mit Defi angeschlossen hat.
Zweimal Kammerflimmern? Ist ihm bewußt, dass er schon fast auf der anderen Seite war? Kammerflimmern ist in seinen Auswirkungen aufs Pumpsystem letztlich nix anderes als ein Herzstillstand.
(Zu der Kehlkopfsache bin ich überfragt - wieso fragt er nicht mal den Doc?)
Wie ist das überhaupt, ein Schrittmacher ist doch nicht
zwingend mit einem Defi gekoppelt, oder? Warum wird in manchen
Fällen dieser noch zusätzlich genutzt?
Du hast recht, eine Kopplung ist nicht zwingend. Während der Schrittmacher eigentlich eine recht alte Geschichte ist sind interne Defis noch eine etwas neuere Sache. Sinn des Schrittmachers kann es z.B. sein einen ausgefallenen Sinusknoten (den natürlichen Schrittmacher) zu ersetzen.
Der Defi sorgt durch gezielte elektrische Impulse dafür, dass ein Kammerflimmern behoben wird. Ein Kammerflimmern ist eine unkontrollierte elektrische Aktion am Herzen, in deren Folge es zu keiner Auswurfleistung mehr kommt, da es keine geordnete Muskelkontraktion mehr gibt. Der Defi kann dann eben als so eine Art Reset-Knopf wirken
Kommt es zu einem Kammerflimmern und es ist kein Defi in der Nähe und zeitnah verfügbar führt dieses oftmals zum Tod des Patienten. Der interne hat den Vorteil, dass er a) immer dabei ist und b) schnell reagiert.
Mehr Infos, die auch für einen Halblaien allgemein gut verständlich sind findest du hier: http://www.m-ww.de/enzyklopaedie/diagnosen_therapien… (zum Defi)
und hier http://www.m-ww.de/krankheiten/herz_kreislauf_erkran… (zum Schrittmacher)
Zweimal Kammerflimmern? Ist ihm bewußt, dass er schon fast auf
der anderen Seite war? Kammerflimmern ist in seinen
Auswirkungen aufs Pumpsystem letztlich nix anderes als ein
Herzstillstand.
Ob ihm das bewusstt ist, weiss ich nicht, mir schon.
(Zu der Kehlkopfsache bin ich überfragt - wieso fragt er nicht
mal den Doc?)
Die haben ihm wohl etwas erklärt, aber so recht hat er das nicht verstanden. Geschweige denn, dass er es erklären kann.
Der Defi sorgt durch gezielte elektrische Impulse dafür, dass
ein Kammerflimmern behoben wird. Ein Kammerflimmern ist eine
unkontrollierte elektrische Aktion am Herzen, in deren Folge
es zu keiner Auswurfleistung mehr kommt, da es keine geordnete
Muskelkontraktion mehr gibt. Der Defi kann dann eben als so
eine Art Reset-Knopf wirken
Ja, so dachte ich mir das auch fast. Der Defi springt also nur in Notzeiten ein, während der Schrittmacher immer Impulse gibt, oder?
Wodurch entsteht denn das Kammerflimmern? Kann man da Ursachen benennen? Hat das was mit den Rhythmusstörungen zu tun? Diese sollten doch durch den Schrittmacher geebnet werden, wenn man das so sagen kann, oder?
Danke für die Links, werde gleich mal reinschauen!
Ich habe in der letzte Woche häfig jemanden im KH besucht, der
einen Herzinfarkt hat. Extreme Herzrhythmusstörungen, 2mal
Kammerflimmern und nun einen, bisher externen, Schrittmcher
mit Defi angeschlossen hat.
Soweit verstehe ich alles, was ich nicht blicke ist folgendes:
Er hat erzählt, dass (ich glaube seit er den Schrittmacher
hat), dass sie schon einige Male durch seinen Kehlkopf quer
durch den Hals gestochen haben. Warum wusste er aber leider
auch nicht. Dazu musste er den Kopf weit nach hinten legen und
das ganze ist wohl ziemlich unangenehm. Irgendwas war da noch
mit Flüssigkeit …
Hallo,
da kann man auch nur raten. Vieleicht hat er da einen Venenkatheter bekommen, über den er nun Medikamente und Flüßigkeit intravenös verabreicht bekommt. Liegt das Teil denn noch?
Vieleich war es aber auch ein Herzkatheter?
Gruß Mic
Hat das irgendwas mit den Elektroden des Schrittmachers zu
tun? Diese wurden in Adern am Schlüsselbein eingeführt.
Wie ist das überhaupt, ein Schrittmacher ist doch nicht
zwingend mit einem Defi gekoppelt, oder? Warum wird in manchen
Fällen dieser noch zusätzlich genutzt?
Und wer sonst noch Infos hat, immer her damit *seufz* Ich als
aboluter Laie (so meine Meinung) fühle mich in der Familie
fast wie ein halber Mediziner, da alle anderen noch weniger
verstehen als ich
Soweit verstehe ich alles, was ich nicht blicke ist folgendes:
Er hat erzählt, dass (ich glaube seit er den Schrittmacher
hat), dass sie schon einige Male durch seinen Kehlkopf quer
durch den Hals gestochen haben. Warum wusste er aber leider
auch nicht. Dazu musste er den Kopf weit nach hinten legen und
das ganze ist wohl ziemlich unangenehm. Irgendwas war da noch
mit Flüssigkeit …
Ich glaube, er wurde einfach abgesaugt, d.h. die Flüssigkeit, Schleim, etc. wurde ihm aus der Kehle gesaugt. Das ist wirklich sehr unangenehm. Wenn sein Herz nicht richtig arbeitet kann es
zu Flüssigkeitsansammlungen in der Lunge beispielsweise (auch im Bauch und den Unterschenkeln kommen). Dagegen bekommt er sicher dann auch Medikamente (Diurese nennt man das med.) wie Lasix oder ähnliches.
da kann man auch nur raten. Vieleicht hat er da einen
Venenkatheter bekommen, über den er nun Medikamente und
Flüßigkeit intravenös verabreicht bekommt. Liegt das Teil denn
noch?
Nein, da liegt nix mehr und Katheter hat er mehr als genug an den ‚normalen‘ Stellen.
Das ist immer nur dieses Durchstechen, das bisher ca. 4 mal durchgeführt wurde. *grübel*
Vieleich war es aber auch ein Herzkatheter?
Nein, den hatte er, aber halt ausgehend von der Leiste.
Ich glaube, er wurde einfach abgesaugt, d.h. die Flüssigkeit,
Schleim, etc. wurde ihm aus der Kehle gesaugt. Das ist
wirklich sehr unangenehm. Wenn sein Herz nicht richtig
arbeitet kann es
zu Flüssigkeitsansammlungen in der Lunge beispielsweise (auch
im Bauch und den Unterschenkeln kommen). Dagegen bekommt er
sicher dann auch Medikamente (Diurese nennt man das med.) wie
Lasix oder ähnliches.
Das klingt bisher am wahrscheinlichsten. Aber warum muss man dazu von außen durch den Kehlkopf stechen? Kommt man anders nicht heran? *buah* Oder hat er das falsch mitgekriegt?
Das mit der Wasseransammlung stimmt, da er schon eine leichte Bronchitis hatte als er eingeliefert wurde, dann durch die Herzdruckmassage zwei gebrochene Rippen hat, die natürlich das Atmen erschweren, was wiederum zu Wasseransammlungen in der Lunge führte. Zwar bisher nur wenig, aber man ist vorsichtig. Eine ausgewachsene Lungenentzündung will man halt nicht riskieren.
Das wird’s sein! Danke!