Brustreduktion

Hallo Gemeinde!

Ich habe mich entschlossen, eine Brustreduktionsoperation durchführen zu lassen. Das einzige Problem, welches sich mir in den Weg stellt, sind die Kosten. Rund 5000 Euro sind bei mir einfach nicht drin.
Ich würde daher gerne wissen, wie ich für diesen Eingriff eine Kostenübernahme bei der gesetzlichen KK erwirken kann.
Indikationen, sowohl psychischer als auch physischer Art könnte ich endlos aufzählen.
Ich habe noch mit keinem Arzt gesprochen. Das steht als nächstes an. Ich würde mir hier aber gerne Infos holen, um den richtigen Weg einzuschlagen.
Wer kennt sich aus, wer kann mir weiterhelfen?

Herzlichen Dank
Stefanie

Hallo Stefanie,

Ich würde daher gerne wissen, wie ich für diesen Eingriff eine
Kostenübernahme bei der gesetzlichen KK erwirken kann.

es ist zwar schon ettliche Jahre her, aber damals hat eine Freundin eine Kassenbeteiligung über (echte!) Probleme mit dem Rücken und den Schultern hingekriegt.
Sie hat mit dem entsprechenden Facharzt gesprochen, der hat sie untersucht und ein Schreiben aufgesetzt.

Wieviel die Kasse dazugetan hat, kann ich Dir allerdings nicht sagen.

Gandalf

Hallo Stephanie,

weiß auch von einem Fall im Bekanntenkreis, wo dies über einen anerkannten Spezialisten in einem regulären Krankenhaus lief und keinerlei Probleme machte. Auch da ging es um bereits eingetretene degenerative Veränderungen im Bereich der HWS und des Schultergürtels. Ein Brief des guten Manns an die Kasse und alles lief dann vollkommen problemlos. Die Betroffene hat sich hinterher nur darüber geärgert, dass sie es nicht hatte viel früher machen lassen. Hätte ihr einige Jahre ständige Rücken- und Kopfschmerzen erspart. Allerdings hatte sie auch recht spät erst davon erfahren, dass diese Schmerzen überhaupt hiermit in Zusammenhang standen. Jedenfalls hat sie vorher mehrere Jahre ständig Probleme gehabt, dann ein viertel Jahr überlegt, ob sie die OP wirklich machen lassen sollte, dann eine Woche im Krankehnahsu gelegen, wobei wohl nur der erste Tag nach der OP nicht so richtig toll war, und ist jetzt seit inzwischen über 10 Jahre ein ganz anderer Mensch (nicht nur kosmetisch), weil sie endlich nicht mehr von diesen ständigen Kopf- und Rückenschmerzen geplagt wird.

Der Arzt hat ihr damals übrigens einen schönen Vergleich mitgegeben. Er meinte, dass sie sich mal vorstellen müsste, statt der großen Brüste dauernd zwei Kilopackungen Mehl an einem kurzen Band um den Nacken zu tragen. Noch Fragen, wo da die Schmerzen herkommen?

Viel Glück!

Gruß vom Wiz

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Erfahrungsbericht
Hallo Stefanie,

neben den guten Tipps, die Du bisher bekommen hast, hier noch ein Erfahrungsbericht aus dem Netz:

http://www.dooyoo.de/gesundheit/gesundheit_div/brust…

Viele Grüße
Diana

Hallo Stefanie,

als Krankenkassenmitarbeiter kann ich dir folgendes sagen:

Es kommt darauf an was dein Facharzt schreibt, denn die Kasse
wird wahrscheinlich den Medizinischen Dienst einschalten.
Du musst damit rechnen dass man dich sehen will.
Noch etwas - wenn die Reduktion weniger als 250 g pro Brust
ausmachen soll kannst du den Kassenzuschuss (100%) vergessen.

Gruss

Günter

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Hallo Günter!

Vielen Dank für Deine Tipps, sozusagen aus erster Reihe.
Also wegen der 250 g pro Seite brauch ich mir keine Sorgen machen *lol*. Aber es ist gut zu hören, daß es überhaupt noch eine Möglichkeit gibt, heutzutage.

Gruß
Stefanie

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Hallo Wiz,

danke für Deinen Bericht. Ich hoffe, daß die KK heute auch noch so einsichtig ist.

Gruß
Stefanie

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Hallo Gandalf,

also „echte“ Probleme habe ich auch. Ich fürchte nur ein bisschen die Sichtweise der Krankenkasse.

Vielen Dank

Stefanie

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Hallo Diana!

Danke, das war wirklich ein guter Bericht.
Ich werde jetzt mal nach mehr davon im Netz suchen.

Gruß
Stefanie

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Hallo Stefanie,
eine Freundin von mir hat sich letztes Jahr auch die Brust verkleinern lassen. Sie hat allerdings ein Jahr dafür gekämpft, da die KK es zu Beginn auch nicht übernehmen wollte. Erst als sie ein ausführliches Gutachten von einem Orthopäden, von der Frauenärztin und von einem guten Physiotherapeuten hatte, wurde die OP schließlich übernommen. Sie mußte sich meines Erachtens auch noch beim medizinischen Dienst vorstellen. Ich würde nicht unbedingt psychische Probleme angeben, denn dann wird man womöglich zuerst zu einem Psychologen überwiesen.
Körperliche Probleme, die aus einem sehr großen Brustgewicht gibt es genug!
Gib nicht auf,
mushu

Hallo mushu!

Vielen Dank. Das sind sehr wertvolle Hinweise.

Gruß
Stefanie

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