ja-solche sachen gibt`s wirklich
hallo!
NLP hat diese spezifische entdeckung wie vieles andere einfach nur wieder zum leben erweckt und ausgebaut. angefangen solche prozesse zu beschreiben hat schon William James (so um 1890).
man hat es getestet und folgende übereinstimmungen gefunden:
Eyes Up and Left: Non-dominant hemisphere visualization - i.e., remembered imagery (Vr).
Eyes Up and Right: Dominant hemisphere visualization - i.e., constructed imagery and visual fantasy (Vc).
Eyes Lateral Left: Non-dominant hemisphere auditory processing - i.e., remembered sounds, words, and „tape loops“ (Ar) and tonal discrimination.
Eyes Lateral Right: Dominant hemisphere auditory processing - i.e., remembered sounds and words (Ac) and „tape loops“ (such as nursery rhymes), as well as tonal discrimination.
Eyes Down and Left: Internal dialogue, or inner self-talk (Ad).
Eyes Down and Right: Feelings, both tactile and visceral (K).
Eyes Straight Ahead, but Defocused or Dilated: Quick access of almost any sensory information; but usually visual.
wobei vorsichtige menschen von einer ca. 80%tigen treffsicherheit ausgehen.
bei linkshändern ist es meistens so dass die richtungen genau umgedreht sind-aber nicht bei allen!
wenn jemand beidhändig ist kann man die sache fast vollkommen vergessen da dann nur bestimmte bewegungen andersrum sind.
als alleiniges mittel kann man aber diese sache nie anwenden.
ich würde daher davon abraten eine solche angelegenheit wie „willst du-…-den hier anwesenden gregor zu deinem ehemann…“ alleine aufgrund eines falschen blickes abzublasen!
)
zur beurteilung ob jemand die wahrheit sagt oder nicht (oder je nachdem was man herausfinden will) gehört v.a. die körpersprache, wortwahl, art des blickkontaktes, etc. dazu.
wenn du dazu artikel brauchst-hab noch ein paar in meinem archiv liegen die ich dir zuschicken kann.
die theorien die dahinterstehen kann man in dieser begrenzten form leider nicht erklären-sind aber wenn man mal das umdenken geschafft hat sehr sehr spannend.
als vergleich: wenn man ein kind zwischen 2-4 jahre verschiedene wörter aufsagen lässt, z.b. baum, hund, auto, hand, … dann kann man sehen dass es bei dem wort „hand“ diese auch bewegt. daraus ergibt sich das unser gehirn nichts abstraktes kennt-sondern alles an wörtern mit einer bestimmten bewegung verbindet. die kunst des erwachsenwerdens liegt nur darin diese motorische komponente auszuschalten bzw. zu unterdrücken.
gleiches bei der augensache-allerdings funktioniert hier die abkoppelung nicht.
literatur z.b.: joseph chilton pearce, v.s. ramachandran, lakoff.
liest sich alles sehr spannend.
tschüss
matthias
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