Hilfe bei Hyperhidrose

Hallo,
ich behandle im Moment eine Patientin mit einer Radiusfraktur, die unter anderem unter starker Hyperhidrose v.a. an den Händen leidet. Eine sehr rutschige Angelegenheit währende der Behandlung… Ich habe ihr den Tip gegeben, es mal mit Elektrotherapie anhand von Stangerbädern bzw. Vierzellenbad zu versuchen. Hat damit jemand schon Erfahrungen gesammelt und kann mir mehr zur Wirksamkeit sagen? Ich hab ein wenig zu dem Thema gesurft und habe immer wieder von Iontophorese gelesen. Das finde ich etwas seltsam, da ich die Iontophorese nur als Einbringen von Medikamenten in die Haut mittels Gleichstrom kenne. Da frage ich mich, was für ein Mittel an den Händen eingebracht werden soll???
Wer weiß mehr?
mushu

hallo!

direkt hab ich keine infos dazu.
würde mir da aber mal die bws ansehen-vielleicht kannst du dort über eine sympathikusdämpfung was erreichen?? v.a. th1-th5 sind oft „knüppelhart“.

ansonsten: zewa wisch und weg. :wink:)))
braucht man doch im sommer eh dauernd!

tschüss

matthias

p.s. bzw. als „training“ für die hände wechselbäder (in der art von kneipp)??

Hallo,
Ich habe folgendes dazu gefunden (http://www.parsec.it/summit/hyper1d.htm#ionto2):

IONOPHORESE
Bei der Ionophorese werden die betroffenen Körperteile (Hände, Füße) in ein Salzbad getaucht, an das über Elektroden ein schwacher Gleichstrom zugeführt wird. Der Strom wird durch einen speziell dafür konstruierter Gleichstromgenerator erzeugt. Der Wirkungsmechanismus ist nicht genau bekannt, wahrscheilich ähnlich wie bei den Antitranspirantien, wo die nach außen führenden Kanälchen der Schweißdrüsen durch Koagulation der Proteine vorübergehend verstopft werden. Man kann diese Methode versuchen, falls man mit Antitranspirantien ungenügenden Erfolg hat. Eine Sitzung dauert ca. 20 Minuten und muß, zumindest anfangs, regelmäßig mehrere Male pro Woche wiederholt werden. Die Ergebnisse sind unterschiedlich: manche Patienten mit geringer bis mäßiger Hyperhidrose erzielen zufriedenstellende Ergebnisse, andere haben damit weniger Erfolg und halten die Methode für zu zeit- und kostenaufwendig. Sie eignet sich kaum für die Behandlung der Achselhöhlen und ist nicht einsetzbar bei Hyperhidrose des Rumpfs.

Claudia

Hallo Claudia,
vielen Dank für Deine Mühe!
Ich hatte mich auf www.hyper-hidrose.de informiert und da sprechen die doch tatsächlich von IONTOPHORESE mit t.
Ich hab es ausgedruckt und werde es meiner Patientin mal mitbringen,
ciao, mushu

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