hatte das schon unter psychologier. war aber nur sehr bedingt erschöpfend.
folgendes problem:
jemand hat nach einem gewalttrauma (schon alnge her) immer wieder muskelkrämpfe der schlimmsten sorte. dauert so in der regel halbe - drei stunden. derjenige ist in dieser zeit zwar noch ansprechbar, aber slebst kaum mehr handlungsfähig. schulmedizin kann zwar helfen, nur die nebenwirkungen sind immens, vor allem mittelfristig.
psychtherapie (traumatherapie)brachten keinerlei ergebnisse, im gegenteil.
wer kann hier helfen?
wer kennt selbsthilfegruppen, auch evtl. für angehörige
und v o r a l l e m wer hat gute tipps die muskelkrämpfe zu steuern, zu beeinflussen, die dchmerzen zu mildern.
Bitte nur ernst gemeinte und fundierte antworten. leider ist das thema für uns sehr sehr ernst.
ich will dich jetzt nicht verschrecken-aber die situation sieht (gewissen theorien zufolge) so aus:
jedes trauma wird als stress angesehen. das einzige was dabei variiert ist die stärke dieses stressgeschehens. bei kurzfristigem stress wird unser gedächtnis „aufgeputscht“, d.h. alles was einem in einer solchen situation passiert wird genauestens abgespeichert damit man bei einer ähnlichen situation darauf zurückgreifen kann.
das macht für`s reine überleben im sinne der evolution sehr viel sinn.
da unser gehirn nur einen einzigen reiz verarbeiten kann wird alles in dem moment mit dem stressgeschehen verbunden (assoziiert), d.h. der geruch der zur zeit des traumas da war kann später wieder die gesamte situation (d.h. die erinnerung daran) auslösen.
das gleiche gilt für muskelanspannungen.
beispiel: wenn jemand unter stress steht dann zieht er die schultern hoch. also werden „schultern hoch“ und „stress“ miteinander verbunden/assoziiert.
steht jemand nicht unter stress und zieht als test die schultern hoch können stressymptome auftreten (veränderter herzschlag, atmung, …).
wenn du jetzt also jemanden suchst der über „körperarbeit“ (gymnastik, tanzen, …) versucht nur die muskelprobleme zu beseitigen und dabei ganz aus versehen einen „anfall“ auslöst-was passiert dann??
daher kann man in diesem fall nur raten jemanden aufzusuchen der psychologisch ausgebildet ist. alles andere kann nach hinten losgehen!
ansonsten wären so sachen wie feldenkrais, rolfing, etc. sicher ganz passend-ob diese therapeuten aber ein solches risiko eingehen ist fraglich.
kann nur nochmal auf peter levine „waking the tiger-healing trauma“ verweisen der mit diesem ansatz arbeitet.
tschüss
matthias
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