Re: Patientenrechte endlich fertig!
...wenn die "grosse reform" im mai von der ministerin :vorgestellt wird kann man`s eh vergessen-dann gibt`s nämlich :kein gesundeheitssystem mehr
Hallo Matthias,
nach bisher bekannt gewordenen Fragmenten kann von einer Veränderung des teuren, undurchsichtigen Systems keine Rede sein. Es wird nach Veränderungen, die als "Reform" verkauft werden, nach wie vor hunderte gesetzliche Krankenkassen geben, es wird keine Kostentransparenz geben, in der Form, daß der Patient weiß, was der Spaß kostete und für die erhaltene Behandlung unterschreibt. Es wird immer noch die kassenärztlichen Vereinigungen geben, die als reine Geldverteiler nur Kosten verursachen, aber keine erkennbare Leistung erbringen. Es wird nach wie vor keine Selbstbeteiligung geben, die über Symbolisches hinaus geht.
Was die Patientenrechte anbelangt: Schon die Bezeichnung "Patientenrechte" stößt mir auf. Allein der Patient ist Herr des Verfahrens. Allein der Patient entscheidet, was geschieht und was nicht. Es steht auf einem anderen Blatt, daß einem Patienten i. d. R. die medizinische Sachkunde für Entscheidungen fehlt. Das ändert aber nichts daran, daß jede Maßnahme zunächst einmal nur ein ärztlicher Vorschlag ist, zu dem der Patient selbstverständlich ja oder nein sagen kann. Es bedarf lediglich der Regelung, was im Fall fehlenden Bewußtseins zu geschehen hat.
Gruß
Wolfgang