Re: 'elektrische Schläge' von der Umwelt
Hi,
Ich habe mal gehört, dass sie von Schuhen und Unterwäsche
stammen. Schuhe habe ich mittlerweile komplett aus Leder und
Baumwollunterwäsche.
Das ist halb richtig und halb falsch. Die elektrostatische Aufladung, um die es hier geht, entsteht wenn Du bestimmte Kleidungsstücke trägst, die (z. B. durch Reibung) eine elektrische Ladung hervorrufen.
Das Phänomen gibt es nicht nur bei Unterwäsche, sondern auch bei Oberbekleidung aus Kunstfasern. Fleece-Pullis oder andere Kleidungsstücke führen zu dem Effekt, genauso wie Schuhsohlen aus dementsprechenden Stoffen - und am liebsten dann wenn man über "geeignete" Teppiche läuft.
Wenn Du also schreibst daß Deine Schuhe aus Leder seien nutzt die Austausch-Aktion nur dann etwas wenn die Sohle antistatisch ist. Ich will hier keine billigen Schuhe verdammen, aber mir ist aufgefallen daß man vor allem bei Billigmodellen manchmal damit rechnen muß einen gewischt zu kriegen. Der beste Lederschuh nutzt also nix wenn Du wieder ne aufladbare Sohle hast...
Bei den Klamotten gilt es Kunstfasern zu meiden. Solange Du (Baum)wolle bevorzugst passiert Dir nichts. Es hat aber nicht speziell mit der Unterwäsche zu tun.
Zur Entladung der Spannung kommt es dann wenn man Metall anfaßt, also Autotüren, Türklinken etc.
Gefährlich ist das alles nicht, nur sehr unangenehm - man hat nach einer Weile Angst Dinge aus Metall anzufassen...
Helfen kann zum einen ein kleines Anti-Schock-Gerät (hab' ich mal bei ATU/Auto Teile Unger gesehen, war letztes Jahr mein erster Einkauf mit dem neuen Euro-Geld :-))) ), allerdings ist es nervig und macht einen reichlich bescheuerten Eindruck jedes Metallteil vor der Berührung zunächst mit dem Anti-Schocker zu erden.
Ansonsten: hochwertige Schuhe ohne "Plastiksohlen" kaufen, und auf wärmere Zeiten und höhere Luftfeuchtigkeit warten - oder nix mehr aus Metall anfassen...
Gruß,
MecFleih