Homöopathie - Cimicifuga

Hallo, wer hat erfahrungen mit Homöopathie und diesem präparat
habe es als D12 wegen doch längerer und schmerzhafter nacken- und schulterverspannungen genommen (ausgehend von einer erschöpfungssituation) - es hat wunderbar geholfen ! es geht mir deutlich gut

aber: ich bekam kopfdruck, druck in der herzgegend, gefühl, daß mein blutdruck hoch war (neige sonst eher zu normalem bis niedrigerem blutdruck); habe erst 5 - 8 gl. genommen, dann auf 3 runter, trotzdem
hatte mich vorher ein bißchen im internet und in büchern schlau gemacht, da stand davon zumindest nichts

wäre ggf. D12 zu hoch , kann so etwas sein ?

wer kann mir dazu etwas sagen

besten dank ! :smile:

gruß, Monika

Homöopathie-Link
Hallo Monika!
Homöopathie ist in diesem Forum nicht stark vertreten.
Forumempfehlung:
http://www.f25.parsimony.net/forum63595
Du mußt dich zwar auch anmelden. Aber macht ja nichts.
Gruß
Forrest

Oh Forrest, ich danke dir, nach so etwas war ich auf der suche :smile:
gruß, Monika

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Hallo, wer hat erfahrungen mit Homöopathie und diesem präparat
habe es als D12 wegen doch längerer und schmerzhafter nacken-
und schulterverspannungen genommen (ausgehend von einer
erschöpfungssituation) - es hat wunderbar geholfen ! es geht
mir deutlich gut

Hallo an alle,

man muss grundsätzlich zwei Dinge unterscheiden: die (klassische) Homöopathie, die auf die Regeln von Dr. S. Hahnemann zurückgeht und diese auch heute noch anwendet und sogenannte „modernisierte Homöopathieen“, die sicherlich auch irgendwie in diesem Bereich arbeiten und den Namen verwenden.

Die klassische Homöopathie setzt grundsätzlich nur ein Medikament ein (dass tun andere auch), dieses aber deutlich jenseits jener Schwelle (dies ist der entscheidende Unterschied), bei der kein einziges Molekül des ursprünglichen Stoffes mehr nachweisbar ist. Deshalb dann auch das Argument der Homöopathiegegner, die immer noch behaupten, dass das viele Jahrhunderte bewährte Verfahren lediglich auf Einbildung beruhe.

Nur durch diese hochpotenzierten Arzneimittel ist die Psyche, die erkennbar oder auch nicht sichtlich betroffen mit erkrankt ist, zu erreichen und zu therapieren. Deshalb verändert sich im Heilungsablauf dann bei chronischen und tiefliegenden Prozessen immer die Psyche des Patienten zuerst, egal ob Mensch oder Tier.
Eine Tiefpotenz, wie zum Beispiel D12 wirkt lediglich auf rein körperliche Symptome und kann dort sehr wohl Veränderungen hervorrufen.

aber: ich bekam kopfdruck, druck in der herzgegend, gefühl,
daß mein blutdruck hoch war (neige sonst eher zu normalem bis
niedrigerem blutdruck); habe erst 5 - 8 gl. genommen, dann auf
3 runter,

Jedoch erzeugen diese Tiefpotenzen nicht nur Veränderungen im gewünschten Sinne, sondern auch sogenannte „Nebenwirkungen“, also Veränderungen in Bereichen, die nicht gewollt sind. Es lassen sich also neue Symtome gewissermaßen produzieren, ähnlich wie bei allopathischen Präparaten.

Eine sogenannte Arzneimittelprüfung mit Katalogisierung aller hervortretenden Erscheinungen ist gewissermaßen der klassische Fall dieses Ablaufes.

trotzdem

hatte mich vorher ein bißchen im internet und in büchern
schlau gemacht, da stand davon zumindest nichts

D12, sofern das Bild überhaupt hier sich als zutreffend erweist, ist also mit Sichreheit viel, viel zu niedrig!

wäre ggf. D12 zu hoch , kann so etwas sein ?

wer kann mir dazu etwas sagen

besten dank ! :smile:

gruß, Monika

Ich hoffe kurz und trotzdem verständlich gewesen zu sein.

Gute Besserung in jedem Falle!

J.G.

Hallo Forrest,

ich bin aus Zeitgründen zwar nicht so oft „auf Sendung“, aber ich beantworte gerne alles, sofern ich es kann und man mir Zeit gibt. Hilfreich für mich ist hier ein kurzer Hinweis mal wieder reinzuschauen direkt an meine e-mail. Dies spart mir Zeit.

Danke

J.G.

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ich danke dir, diese gedanken sind aufschlußreich für mich - was meinst du mit „viel, viel zu niedrig“ - nach meinem verständnis sind höhere potenzen gff.noch problematischer zu steuern, oder ist das ein denkfehler ?

danke, gruß, monika

Nach dem Verständnis der klassischen Homöopathie beginnt „die Welt“ ab C30 aufwärts. Eine C-Potenz unterscheidet sich von einer D-Potenz schon allein durch die stofflichen Verdünnungsschritte im Verhältnis 1:99. Somit erreicht man die Nachweisgrenze an Molekülen bereits bei ca. dem achten Potenzierungsschritt, dann ist nichts mehr „drin“ im Arzneimittel (stofflich gesehen!).

Da diese „Hochpotenzen“ tiefer wirken ist eine Wiederholung nur in längeren Abständen nötig und nicht z.B. 3 oder 5 Mal täglich.

Die Regel lautet Wiederholung bei Verschlechterung der Symptome.

Bei Bedarf gerne mehr.

Grüße

J.G.

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Ich empfehle LM-Potenzen!
Da diese ja 1:50.000 potenziert werden, reicht so eine LM 12 z.B. schon an die Ebene einer C30 ran, jedoch nicht mit der selben Heftigkeit.
Und das Mittel kann dann täglich eingenommen werden. Durch schütteln der Flasche verstärkt sich noch die Wirkung mit jeder Einnahme.

Da diese „Hochpotenzen“ tiefer wirken ist eine Wiederholung
nur in längeren Abständen nötig und nicht z.B. 3 oder 5 Mal
täglich.

Aufgrund verschiedener Fragen möchte ich hier noch kurz hinzufügen:

Selbstverständlich stimme ich der beschriebenen Einnahme von LM-Potenzen zu; ich wollte die komplexe und für Laien eh schon sehr komplizierte Prozedur jedoch nicht noch weiter erschweren.

Die Regel lautet, dass bei einer anhaltenden Verschlechterung, des vorher sich bessernden Krankheitsbildes eine erneute Einnahme des Medikamentes erfolgen soll. Da Hochpotenzen eine sehr lange Laufzeit haben können, erfolgen evt. Wiederholungen in sehr langen Abständen von Monaten, Halbjahren und mehr (bei akuten, lebensbedrohlichen Zuständen sind diese Wiederholungsabstände natürlich sehr kurz!).

Es gibt „Ammenmärchen“, dass Hochpotenzen „lebensgefährlich“ sein könnten, für Alte und Kleinkinder nicht geeignet seien, man diese nur einmal im Leben nehmen sollte u. dgl…

Nach meiner Kenntnis und Beobachtung ist dies völliger Quatsch.
Eine zielgerichtete Verordnung, die auch „sitzt“ kann jedoch i.d.R. nur nach jahrelangem Studium der Zusammenhänge erfolgen. Sie sollte dem Spezialisten vorbehalten sein.

Wer Versuche an sich selbst dennoch durchführen will, sollte dies mit C1000 oder auch C10000 (oder vergleichbar als LM) tun, da diese Potenzen, falls sie „danebenzielen“ quasi ohne erkennbare Resonanz bleiben, d.h. sie laufen „leer durch“.

Zuletzt sei noch erwähnt, dass schon Dr. Hahnemann ausführte, dass das Erkennen des eigenen Krankheitsbildes quasi unmöglich ist; man daher besser einen Kollegen des Vertrauens bemühen sollte.

Literatur zum Einstieg: Medizin der Zukunft, Georgios Vithoulkas (alternativer Nobelpreisträger).

Grüße an alle.

J.G.

Hallo Monika,

leider hast du nicht geschrieben, wie lang du das Mittel eingenommen hast. Anhand der Symptome, kannst du aber davon ausgehen, dass du eine Überdosis von Cimicifuga eingenommen hast.

>>KOPF: Das Gehirn fühlt sich zu groß an.
>> Nach außen drückender Schmerz.

>>HERZ: Zittrige Herztätigkeit.

Ob du sog. „Prüfsymptome“ hast, kannst du daran unterscheiden, dass du diese Symptome nie zu vor in deinem Leben hattest. Kommen sie dir jedoch sehr bekannt vor: z.B. „vor …Jahren hatte ich genau die gleichen Beschwerden, verursacht durch einen Unfall.“, so gehört das zum korrekten Verlauf der Behandlung und ist als positive Reaktion auf das Mittel einzustufen.

D-Potenzen bringen jedoch nur eher körperlich und nicht auf längere Sicht hin Heilung. 1x C 30 ist empfehlenswerter. Mit LM-bzw. Q-Potenzen ist größte Vorsicht angesagt. Ich rate dir davon ab, diese einzunehmen, jedenfalls nicht nach Selbstmedikation. Du könntest dadurch massive gesundheitliche Probleme bekommen, solange du dich nicht näher mit Arzneimittelwirkungen und Verläufen von Heilungsprozessen auskennst.

Das Problem bei Selbstmedikation liegt auch immer darin, dass du Teile der Person gar nicht wahrnehmen kannst. Somit ist es zwar nicht unmöglich, aber dennoch ausgesprochen schwierig, sich selbst aus der Distanz zu beobachten, die wichtigen Symptome zu erkennen und das passende Mittel daraus zu ermitteln. Geh lieber zu einem guten klassischen Homöopathen. Der kann dir sicher besser helfen, wieder gesund zu werden.

Ach ja, die neuen Symptome müssen aufhören, sobald du das Mittel abgesetzt hast. Wenn die ursprünglichen Beschwerden aufgehört haben, so ist möglicherweise ein Mittelwechsel angezeigt.

Gruß Aurora13

Hallo Aurora13,
danke für deine gedanken;

habe das mittel 14 tage eingenommen, die „nebensymptome“ traten von anfang an auf, habe sie nur nicht zuordnen können, dachte wetter (hochdruckwetterlage), wurden nach und nach stärker

habe es dann einige tage nicht genommen und jetzt versuchsweise noch einmal 2 Gl. (!), um es auszuprobieren - volle symptomatik wieder da (symptome hatten nach absetzen aufgehört)

ich kenne diese symptome, meist im vorfeld einer migräneattacke (ca 4-5x im jahr), häufig im zusammenhang mit einfließenden hochwetterlage,
die wir ja aktuell auch haben - weiß nicht, was da zusammenhängen könnte; hier waren sie aber noch verstärkt, also der kopfdruck war schon bedrohlich und für eine „positive“ eischätzung war es etwas zu heftig für meinen geschmack

also irgendwie war es hilfreich, tat mir aber nicht gut, um es mal so auszudrücken - bin auch nicht auf die idee gekommen, daß es die „harmlosen“ globuli sein könnten… :wink:

gut, ich beschäftige mich noch nicht lange damit, muß die dekmechnismen noch mehr „intus“ haben, werde auch demnächst zu einer heilpraktikerin gehen, war aber eine beeindruckende erfahrung fürs erste

grüße, monika

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