meine Tante - schon über achtzig - hat vor einiger Zeit ein Im-Ohr-Hörgerät bekommen. Nun stört dieses die Umgebung, da es immer mal wieder zu pfeifen anfängt - in einem sehr hohen, nervtötenden Ton. Sie selbst hört dies nur teilweise, meine Mutter - die bei ihr lebt und auch schon achtzig ist - hört es überhaupt nicht. Wenn man sie darauf aufmerksam macht, drückt sie kurz auf das Hörgerät, dann ist mal für kurze Zeit Ruhe - bevor es wieder anfängt.
Ich hatte gemutmaßt, dass das Pass-Stück im Ohr nicht gut sitzt und sich dieses beim Sprechen (oder auch nur Schlucken) vielleicht etwas löst, was dann die Geräusche verursacht. Bei einem erneuten Besuch beim Akustiker wurde aber angeblich nichts Verbesserungswürdiges gefunden.
Ich bin jetzt etwas unschlüssig, was für ein Hörgerät deine Tante eigentlich trägt. Ist es ein Im-Ohr-Gerät oder ein Hinter-dem-Ohr-Gerät? Du schriebest zwar, dass es sich um ein Im-Ohr-Gerät handelt. Aber Passstücke gibt es nur bei Hinter-dem-Ohr-Geräten. Hinter-dem Ohr-Geräte können zwar auch pfeifen. Im Allgemeinen ist die Gefahr bei diesen Geräten aber nicht so groß wie bei Im-Ohr-Geräten. Vielleicht macht es für deine Tante Sinn, umzusteigen? Das müsste sie natürlich zunächst mit ihrem Akustiker besprechen.
Ich bin lediglich Im-Ohr-Geräteträger, aber kein Techniker. Dennoch rate ich dir, deine Frage einmal bei folgender Adresse noch einmal zu stellen:
Dort triffst Du auf sehr kompetente Leute, die dir gerne weiterhelfen.
Viele Grüße und alles Gute!
Christoph
meine Tante - schon über achtzig - hat vor einiger Zeit ein
Im-Ohr-Hörgerät bekommen. Nun stört dieses die Umgebung, da es
immer mal wieder zu pfeifen anfängt - in einem sehr hohen,
nervtötenden Ton. Sie selbst hört dies nur teilweise, meine
Mutter - die bei ihr lebt und auch schon achtzig ist - hört es
überhaupt nicht. Wenn man sie darauf aufmerksam macht, drückt
sie kurz auf das Hörgerät, dann ist mal für kurze Zeit Ruhe -
bevor es wieder anfängt.
Ich hatte gemutmaßt, dass das Pass-Stück im Ohr nicht gut
sitzt und sich dieses beim Sprechen (oder auch nur Schlucken)
vielleicht etwas löst, was dann die Geräusche verursacht. Bei
einem erneuten Besuch beim Akustiker wurde aber angeblich
nichts Verbesserungswürdiges gefunden.
Bei dem fliegenden Wechsel vom Im-Ohr-Hörgerät zum Hinter-dem-Ohr-Gerät habe ich mich auch noch verschrieben. Ich bin nicht Im-Ohr-Geräte-Träger sondern Hinter-dem-Ohr-Geräte-Träger
so wie Du es beschreibst, kann es eine aukustische Rückkopplung sein (das kennst Du bestimmt auch von Konzerten, Vorträgen usw.).
Bei In-dem-Ohr-Hörgeräten sitzen Mikrofon und Lautsprecher bzw. akustischer Eingang und Ausgang sehr nah beieinander. Wenn das Ohrpaßstück etwas verrutscht (was bei Kieferbewegungen ständig passieren kann) und eine undichte Stelle entsteht, gelangt der Schall vom Lautsprecher direkt zum Mikrofoneingang und das „Rückkopplungspfeiffen“ tritt in Erscheinung.
Wenn Deine Oma auf das Hörgerät drückt, schliesst sich der Kanal wieder und die Rückkopplong wird verhindert.
Dass der Hörgeräteakustiker dazu nichts weiter gesagt hat, finde ich bedenklich.
Vielleicht hat der Gehörgang Deiner Oma eine schwierige anatomische Form, dann könnte ein weicheres Material helfen oder eine Spezialform des Ohrpaßstücks. Das sind aber alles Grundlagen des Hörgeräteakustikers.
Vielleicht kann Deine Oma auch die Verstärkung ein wenig zurücknehmen, das kann auch schon helfen. Man neigt gerne dazu, das Hörgerät lauter einzustellen, als man es tatsächlich braucht.
Bei
einem erneuten Besuch beim Akustiker wurde aber angeblich
nichts Verbesserungswürdiges gefunden.
dann tritt den Damen und Herren mal kräftig in den Allerwertesten.
Meine Frau ist Hörgeräteakkustikerin und als ich ihr diesen Fall erzählte, rollte sie nur die Augen.
Also entweder ist irgendwas mit dem Ohrpasstück nicht in Ordnung (paßt nicht, Gehörgang verstopft/verschmutzt) oder das Gerät ist falsch eingestellt. In beiden Fällen sollte ein halbwegs(!) fähiger Akkustiker in der Lage sein, das Problem zu beheben.
Ich kenne diesen Pfeifton durch das Hörgerät einer Schulfreundin, die unter einer erblich bedingten Schwerhörigkeit leidet.
Mittlerweile hat sie ein Cochlear Implant.
In den Jahren davor hatte sich ihr Hören peu à peu extrem verschlechtert, sodass sie ohne Hörgerät auf einem Ohr nahezu und auf dem anderen Ohr völlig taub war. Daher musste natürlich ihr Hörgerät auf maximale Leistung eingestellt werden, was ebenfalls (siehe Link) immer mal wieder den Pfeifton zur Folge hatte. Selber merkte sie das dann auch nicht, erst wenn sie jemand darauf aufmerksam machte.
In diesem Fall muss man die Leistung des Gerätes ein wenig zurücknehmen, bzw. dann um gut hören zu können mal wieder neue Batterien einlegen, die die Patienten wohl immer selber bezahlen müssen und eben daran sparen wollen .
Andere Gründe, siehe Link oben.
Gruß, Renate
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Ich muss meine Angaben etwas korrigieren:
Es ist kein „Im-Ohr-Hörgerät“, sondern eines hinter dem Ohr - welches durch ein transparentes Verbindungskabelchen mit einem Pass-Stück in Ohr verbunden ist. Die Marke ist Siemens.
mein Bruder, gehörlos, hatte dieses Problem ebenfalls und es ließ sich lösen durch Anfertigung neuer Ohrpassstücke aus weicherem Kunststoff. Vielleicht solltet ihr das mal in Erwägung ziehen. In unserem Fall kam es dann leider zu allergischen Erscheinungen. Diese sind aber wohl eher nicht an der Tagesordnung (mein Bruder ist auf sehr vieles allergisch, also nicht der Durchschnitt).
Viel Erfolg dabei,
Pumuckl
meine Tante - schon über achtzig - hat vor einiger Zeit ein
Im-Ohr-Hörgerät bekommen. Nun stört dieses die Umgebung, da es
immer mal wieder zu pfeifen anfängt - in einem sehr hohen,
nervtötenden Ton.