Urologie - Phimose

Hallo zusammen,

hatte einen Termin beim Urologen - welcher eine Phimose und kleine Risseam Bändchen festgestellt hat.
Er ist der Meinung das hierbei sofort beschnitten werden muß. Und zwar würde er keine „Salami-taktik“ empfehlen sondern sofort die ganze Vorhaut ambulant (in einer Klinik) entfernen lassen.

Meine Fragen:

  1. Ist dies wirklich notwendig ? (ich kenne mein Ding doch gar nicht ohne Vorhaut)

  2. Wird das immer so gemacht ? (bei dem Beratungstermin in der Klinik hat mir der Arzt mitgeteilt, daß eine Teilentferung der Vorhaut in seiner Klinik nicht in Frage käme)

  3. Oder ist alles nur eine Frage der neuen Gesundheitsreform ?
    (Für die halbe Vorhaut-Entferung kann der Arzt den nur halben Preis der Komplettentfernung berechnen …)

Hoffe auf aufschlussreiche Antworten
Jürgen

Circumzision
Hallo Jürgen,

natürlich muß nicht die gesamte Vorhaut entfernt werden, es kann z.B. ein Schnitt gemacht werden, der die Vorhaut nur „erweitert“.

Sicherlich kommt’s darauf an, wie ausgeprägt die Phimose bei Dir ist, ob und wie weit Du z.B. die Vorhaut zurückziehen kannst, welche Probleme z.B. beim Urinieren oder beim Sex entstehen.

Weitere Infos findest Du hier:

http://www.medicine-worldwide.de/krankheiten/urologi…

http://members.aol.com/Pillcock/Probleme.html

http://www.eurocirc.org/eurocirc.html (–> Infobroschüre zum Download)

Vor dem Eingriff selbst und den Folgen mußt Du keine Bedenken haben. Ich kenne mehrere Männer, die Ihre Phimose erst im Erwachsenenalter operativ beheben ließen: Alle waren mit dem Ergebnis sehr zufrieden. Keiner hatte gesundheitliche oder psychische Folgeschäden.

Viele Grüße
Diana

Also so schlimm wie auf den Fotos ist es nicht.
Eher so wie das Foto von der Erweiterungsplastik (http://www.medicine-worldwide.de/krankheiten/urologi…) und Schmerzen habe ich auch nicht - deswegen verstehe ich auch nicht dass die Klinik die Methode der Erweiterung nicht durchführen will.
(Aussage: In unserem Hause wird dies nicht durchgeführt, wenn Sie das machen möchten sind Sie hier falsch.)

Risiken der Erweiterungsplastik
Hallo Jürgen

deswegen verstehe ich auch nicht dass die Klinik die Methode der Erweiterung nicht durchführen will.

Ich denke, das hängt von der Klinik ab: Die vorhauterhaltende OP soll nachbehandlungsintensiver sein und das höhere Risiko einer Folge-OP mit sich bringen (siehe auch: http://www.chirurgie-celler32.de/phiminfo.htm).

Welche Klinik wird das riskieren, wenn es unkompliziertere Methoden gibt und die vorhauterhaltende Behandlung nicht zu ihren Routineeingriffen zählt?

Tja, da gibt’s wohl leider nur eins: Versuch eine Klinik zu finden, die die Erweiterungsplastik durchführt.

Viele Grüße
Diana

1 „Gefällt mir“

Klein phi
Lieber, Jürgen,
macht nicht immer Mist:
ich bin selbst mit 17 Jahren an Phimose operiert worden (Totalbeschneidung) und viel später erst froh darüber gewesen, aus den Gründen, warum die halbe Welt Beschneidung praktiziert. Damals aber war ich unglücklich, allerdings noch vielmehr vorher (zumal bei mir die ersten Ejakulationen, und die ganze sog. „Pubertät“, erst nach der OP kamen [!!!]. Die Umstände der „ganzen Angelegenheit“ haben einen bleibenden (seelischen) Eindruck bei mir hinterlassen (v.a. das Verhalten meines Vaters vorher [lach-haft über meinen krummen] und nachher [neugierig]).
Ich kann mir vorstellen, daß sich bei dir vielleicht ähnliche „psychische“ „Probleme“ einstellen werden oder bereits e. haben, wenn die Erscheinungsformen Ähnlichkeiten mit den damaligen bei mir aufweisen.
Die „Sache“ ist bei mir echt komplikationslos verlaufen. Nach knapp 2 Wochen war ich schon wieder in der Schule, wo ich allerdings nichts „verraten“ habe.
Nur haben sich alle über den neuen Manni gewundert!!!
Heute, mit 55, habe ich inzwischen gewisse Diabetikersymptome und dadurch ein total erfirschendes total unverkrampftes Verhältnis zu weib. Das meine ich in jeder Beziehung positiv.
Auf jeden Fall wünsche ich dir alles Gute!

Moin, Manni

Zwischenfrage - Off Topic
Hallo Manni,

ich bin selbst mit 17 Jahren an Phimose operiert worden
(Totalbeschneidung) und viel später erst froh darüber gewesen,
aus den Gründen, warum die halbe Welt Beschneidung
praktiziert.

Das interessiert mich, bin halt neugierig.
Ich pers. kenne eigentlich nur religiöse oder medizinische Gründe
warum das Stückerl Haut entfernt wird.

Warum praktiziert die halbe Welt die Beschneidung?

Gruß
Robert

Hallo,

hatte einen Termin beim Urologen - welcher eine Phimose und
kleine Risseam Bändchen festgestellt hat.

Ähnliches hatte ich auch, ca. mit 20.

Er ist der Meinung das hierbei sofort beschnitten werden muß.
Und zwar würde er keine „Salami-taktik“ empfehlen sondern
sofort die ganze Vorhaut ambulant (in einer Klinik) entfernen
lassen.

Unangebracht, aber hier haben sich mir kurz die Haare aufgestellt.

Meine Fragen:

  1. Ist dies wirklich notwendig ? (ich kenne mein Ding doch gar
    nicht ohne Vorhaut)

Hm, bei mir gings ohne OP. Und zwar mit der unter dem Link:
http://members.aol.com/Pillcock/Probleme.html
genannten Methode Behandlungsmöglichkeiten: Punkt 2 bis 3

Hoffe auf aufschlussreiche Antworten
Jürgen

Warum nicht erst ohne OP probieren?
Schnippeln kann man immer noch :smile:

Gruß
Robert

Tough and cough Op(t)ik
Hallo, Robert.
Jedenfalls las ich, es ist so. Sogar noch an vielen Orten/Ethnien bei Mädchen, und zwar nicht als Quälerei/Grausamkeit oder männlich orientierter Sexualpräferenz (puh! Sorry). Ich kenne allerdings auch nur medizinische oder religiös verbrämte medizinische Gründe (Reinlichkeit zB). Ich kann mir aber nicht vorstellen, daß meine jugendliche Situation einmalig sei: Früh schon (mit ca 14-15 - früh???) abends im Bett „Dauersteifen“, aber gebogen (weil, irngeine Sehne ist zu kurz, die da von der Eichel unten), und wie oft nachts heimlich (einmal hatte mich meine Mutter „erwischt“ aua!!!) gewichst, aber nur steif, keine Ejakulation; nur son „pumpengefühl“. In der Schule wegen meiner allgemeinen „Zurückgebliebenheit“ laufend gehänselt, und glz doch „verknallt“ in die Grazien der Klasse. Denn hab ich mal ganz umständlich meinen Vater angesprochen (so mit 16): „Papa, wenn ich, ähem,…also, …mein Piephahn, wenn der manchmal…so steif ist, dann isser immer richtig gebogen…“. Hatter mir ein Buch in die Hand gedrückt: „Der menschliche Körper“ oder so. Mönsch warn da geile Weiberfotos drin! Aber mein Vater hat mir gar nicht zugehört gehabt, hatte gedacht, daß ich mich nur über die Steife wundere.
Denn, alsich mal vonner Schule wieder nach Hause kam, hatte mein Alter Besuch von früheren „Kriegskamerade“; als ich reinkam, warnse grade am Lachen über „Stellt euch vor, mein Junge…“. Krichtich grade noch mit.
Denn haick irngwann meine Mutter (!!!puhhhh!!) angesprochen. Hatse mich zunem neuen Arzt geschickt, und der mich gleich ins Krankenhaus zur Beschneidung! Hätte schon bei mir als Baby gesehen worden sein müssen!
Und denn war ich „der erste beschnittene arische Blonde“ (so fühlte ich mich, und später hatte ich meim Alten unbedingt ne jüdische Braut vorstellen wollen; haick aber leider nich hingekricht).
Als ich aber von der (erfolgreichen OP zurückgekommen war, da kamense alle an (auch mein Vater) und wollten kuken…
Mein erstes „sexuelles Erlebnis“ hatte ich 1965 (mit 17), in Cambridge (war alleine per Anhalter nach Frankreich/England gewesen, immerhin schon); hatte in der Jugendherberge Thérèse aus Frankreich kennengelernt, die hat mich abfüllen müssen (mit Bier), daß sie mich irngwann hat packen und „ablecken“ (iiih, watt steckt die mir denn die Zunge innen Hals!!!) können. Muß ganz frustriert zurückgekommen sein. So ein unpenetranter Deutscher!!! Erst danach, aufner Klassenfahrt nach Berlin gings los - hätts mal die Augen von meine Klassenkameraden sehen sollen!!!
Kurz (neenee, eingli mehr lang) und gut: die „medizinischen“ Gründe warn bei mir v.a. verhaltensmäßige „(un)Auffälligkeiten“, wie immer das zusammenhängen mag.
Ich habe allerdings festgestellt, dasses „den Weibern“ gar nicht „unangenehm“ ist, die noch immer gebliebene leichte „Restkrümmung“ dessen, was man früher noch „Phallus“ nannte, in der „phallischen“ Zeit. Heute hamwer ja eher (noch) die peni(ble)sche Zeit.
Und dabei war doch mein Problem eher gewesen, nachts vor meinen Geschwistern meinen Dauersteifen zu verbergen („runterzudrücken“), (wir schliefen in einem Bett), ein Dauersteifer, der eigentlich doch „unproduktiv“ war.
„Was machst du denn da unten?“ (meine Schwester, 7 Jahre älter als ich) Oh, war mir das peinlich!
Ich habe in den 40 Jahren seitdem noch n i r g e n dwo über dies Problem sprechen hören, bei dieser inzwischen angeblich so fortschrittlichen Wissenschaft, in der ebenso angeblich das weibliche Element mehr Gewicht habe. Und kann mir doch nicht vorstellen, daß mein damaliges Problem nur meins war. Und auch heute nicht bei so 3,4 oder auch bei 5 Leuten auftritt.
(ich will damit „auf meine, Dildas Art“, sagen: viele haben es, auch sicher noch „Erwachsene“, die in ihrer Jugend die Schamgrenze gegenüber ihren Eltern (spez. Mutter) nicht haben überschreiten können!
In einer Welt, wo alle „Antworten haben“, aber keiner sich wirklich kümmert, alle „sich Sorgen machen wegen…“, aber nur wenige „Sorgen machen um“…uswusw… uswusw…mir gehen die Worte aus.
Dies Forum ist leider auch manchmal ein Tummelplatz der „Antworter“, aber zum einen kann ich mich wehren (siehe dazu die „Diskussion“ in „Sonstiges“ über die „merkwürdigen Wesen“, sowie meine vielen „Provokationen“ auf so vielen boarden) und zum anderen bin ich (und zeige mich ja auch) dankbar für die vielen doch wirklich kompetenten und die Fragen nicht erschlagen wollenden Zeitgenossen! Die manchmal sogar überraschend kubisch und fritzig werden können. (Sprachen, z.B.)
Ich schätze allerdings mal, daß ich nur deswegen in meinem Leben so wenig penetrant geworden bin, weil ich „ja doch (nicht grade den kürzeren) eine zeitlang nicht derjenige war zum zeigen, wos lang geht“.
Aber wichtig ist: in meiner Jugend hatte ich echt zu leiden (und glücklicherweise auf andern Gebieten meine Entfaltung gefunden, Mathematik und Geräteturnen; auch „Flucht in die Welt“ - zB mit 16 auffem Fahrrad alleine Kiel-Verdun-Kiel, ein Jahr später per autostop Paris-London, usw,usw,usweiter. Leider jetzt seit 4 Jahren Unterschenkelamputiert (Diabetes); den Schwanz habich noch, aber tau c h t wieder mal nix mehr.
Nun ist aber Schluß!
Aber zum Ende von der Fahnenstange: ich bedaure auch, daß ich als Junge ü b e r h a u p t nicht „mißbraucht“ worden bin!!!
Hätte ich jemanden gehabt, der sich meinen Schwanz mal „angeguckt“ hätte, wäre mir vieles erspart geblieben.
Was ist eigentlich „Mißbrauch“?
Ist das „Miss-brauch“?
Oder ein schlechter „Brauch“?
Okay, „gut zu brauchen“ bin ich zum Glück immer noch nicht. Ich gehe meine eigenen Wege und habe mir immer eher die Welt erobert (auch die der Mathematik und der Sprachen), am meisten Probleme dabei mit denen, die, „um mir zu helfen“ in die Scheiße geraten sind, wo ich sie dann rausholen mußte. Weil „sie mich rausholen wollten“.
Aber ich kann nicht leben ohne zu geben.
Habe nur ein Problem mit dem (unskeptischen) (an)nehmen können.
My passion has, too, always been a right fight night as knight in sight of tight tette.
(eine rechte Fecht-Nacht als Knecht in Ansicht von techten [was sonst?] Tette [???Spaghette???]).

Tschaua, moin, manni
(„Mikromath“)

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Beschneidung
Beschneidung ist z.B. in USA weitgehend üblich. Einige meiner Freunde sind beschnitten und sehr zufrieden mit der Hygiene und Ästhetik. Angeblich mögen es die Frauen auch sehr gerne (Hygiene und Ästhetik…). Ich erwäge, es freiwillig bei mir durchführen zu lassen. Also kein Grund zur Panik, vielleicht eher zur Freude.

Grüße
Moriarty

Hallo zusammen,

habe ebenfalls einen angezogenen! Als ich das Ding zum ersten mal beim Arzt zeigen musste, wollte der unbedingt bald schneiden. Aber ich wollte nicht, keine Beschwerden.

Der probiert das heute noch immer wieder.

Wenn die Natur das doch so als richtig empfunden hat?

Joachim