Medikamente und deren Nebenwirkungen

Hi Leute,

ich leide von Geburt an Asthma.
nehme seit ich denken kann Medikamente.
Ich nehme also regelmässig Medikamente.

Aufjedenfall treten nun Nebenwirkungen auf die nichtmehr zu vertreten sind.
a.) Vergesslichkeit.

b.)ERHEBLICHE Konzentrationsprobleme.Es ist de facto nicht so, als wäre das von Naturaus.

Ich spiele ganz gut Schach(ich habe fast jeden Hobbyspieler geschlagen gegen den ich gespielt habe).
Ich bin gut in Mathe.

aber so wie ich mich teilweise verhalte meint warscheinlich jeder normale Mensch:„Boaw wasn das fürn Volltrottel!“

Wer sucht 10Minuten in einem Raum nach dem Lichtschalter dabei is der Sicherungskasten genau gegenüber ?- eigentlich könnte man ja auch drauf kommen da mal zu gugn un die Sicherungen einschalten-wobei es sich um eine Gaststätte handelte-aber neeee ich nicht, oder wer muss sich für 3 4 Dinge Notizen machen, das er die 10Minuten später noch im Kopf hat…halt so kleinigkeiten die einem immer wieder auffallen.

Ich gehe davon aus, das dies Nebenwirkungen meines Medikamentenkonsums sind(Asthma Sprays mit Kortison bzw. Kortisonbestantteilen)-ansonsten wäres peinlich :wink:

Mein Hausarzt, habe ich das gefühl, ist etwas überfordert.
Andere Mittelchen nehmen bringt auch nix, da die meist sehr ähnliche Stoffe enthalten.
Desweiteren sind diese Nebenwirkungen sehr schleichend gekommen, sodass sie über Jahre aufgebaut wurden und sicher net von jetzt auf gleich weg sind.

Mein Arzt meint, dass diese Medikamente den Druck im Hirn erhöhn und es daher zu Gedächnis problemen kommt.

Es muss doch aber noch andere möglichkeit geben meinem Kopf auf die Sprünge zu helfen als jetzt 5Jahre lang den Medikamentenkonsum zu stoppen, wobei dies ja eigentlich eh nicht geht.

Besten Dank,

Hallo Seven,

die Namen der von dir verwendeten Medikamente hast du zwar jetzt nicht genannt. Zu den Nebenwirkungen der üblichen Asthmamedikamente gehören aber nicht unbedingt Konzentrationsstörungen. Die üblichen Nebenwirkungen sind z. B. Heiserkeit, Candidose oder Unregelmäßigkeiten im Glukose/Insulinstoffwechsel, usw.

Was steht denn auf der Packungsbeilage deiner Medikamente unter „Nebenwirkungen“? Wurden Gedächtnisstörungen konkret genannt?

Die „Druckerhöhung im Gehirn“ war, wie du wohl schon vermutest, ein eher hilfloser Erklärungsversuch, denn auch diese Effekte müssten, falls nachgewiesen, auf der Packungsbeilage erwähnt sein.

Für Hirnleistungsstörungen gibt es jedoch viele andere mögliche Gründe.

Abgesehen von Erkrankungen, die alte Menschen betreffen, können auch jüngere folgende (reversible) Probleme haben:

Minderdurchblutung des Gehirns, Nährstofftransport und das Angebot an Sauerstoff spielen hier eine Rolle, die durch unterschiedliche Maßnahmen verstärkt oder vermindert werden können.

Die geistige Beweglichkeit ist z. B. beim Einzelnen um so ausgeprägter, um so mehr die körperliche Beweglichkeit gefördert wird. Also geistige Trägheit kann auch verursacht werden durch:

Sauerstoffmangel durch zu wenig Bewegung und schlecht gelüftete Räume, Hirndurchblutungsstörungen durch chronischen Flüssigkeitsmangel - man trinkt zu wenig! Viel Flüssigkeit ist ohnehin sehr wichtig, um Schleimverflüssigung bei bronchialer Verschleimung zu bewirken.

Stress, psychischer Druck, Angst oder Depressionen beeinträchtigen durch den Mangel von Serotonin, einem Botenstoff eine flüssige, schnelle Denkleistung.
Serotonin wird übrigens vermehrt gebildet, wenn wir viel Tageslicht um uns haben, uns bewegen, wenn wir uns gut fühlen, z. B. durch ein harmonisches Umfeld, durch Erfolg, durch Entspannung, aber leider auch kurzfristig durch den Genuss von Süßem, Nikotin und anderen Genussmitteln.

Einnahme von Partydrogen oder Alkoholabusus, Schlaf-Apnoe (Schnarchen mit fast minutenlangen Atemstillständen, sodass man am Tag müde und unkonzentriert ist), Stoffwechselerkrankungen wie Diabetes, Nieren-, Lebererkrankungen, Schilddrüsenunterfunktion die anfangs oft lange unbemerkt bleibt, Mangel an den Vitaminen B1 und B12. B1 ist im vollwertigen Getreide und B12 ist in Fleisch enthalten.

Das waren jetzt einige Beispiele. Vielleicht sind Ideen dabei, die dir helfen, der Ursache des Problems auf die Spur zu kommen.

Alles Gute,

Renate

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Hallo Seven,

ich gehöre auch zu den vom Asthma geplagten - futtere aber nicht ständig Medikamente; ich habe mein Asthma-Spray mit und gut ist es -, allerdings habe ich das Gefühl, daß Du Dir da was einredest…

Es sind vermutlich stinknormale Konzentrationsschwierigkeiten, wie sie jeden mal treffen können.

Wer sucht 10Minuten in einem Raum nach dem Lichtschalter

Ähm… Mein Ex-Mann? *lach*

oder wer muss sich für 3 4 Dinge Notizen
machen, das er die 10Minuten später noch im Kopf hat…

Ich! Wenn man siebzigtausend Sachen auf einmal macht, passiert es nun einmal, daß man etwas übersieht. Ich muß mir fast alles aufschreiben, sonst ist es spätestestens nach dem nächsten Telefonat weg.

Hör auf, Dir den Kopf über mögliche Nebenwirkungen zu machen; versuch es mit Yoga oder Entspannungstechniken; dann ist bald Deine gewohnte Konzentration wieder da und Du schlägst sogar mich im Schach. :wink:))

Liebe Grüße

Tessa

Hallo Seven,
nenn doch mal deine Medikamente.
auch ich hab ähnliche Erfahrungen (Antihistamin) und fast kein Arzt wollt mir glauben. Nach dem Austausch eines bestimmten Medikaments gehts mir jetzt bedeutend besser. Vielleicht liegts bei dir auch daran.
Ich mußte feststellen, dass manche Nebenwirkungen in deutschen Beipackzetteln nicht stehen, obwohl die bekannt sind (Essex Deutschland/Schweiz ist so ein Hersteller). Auch gibt es bei uns noch Medikamente, die z. B. in der Schweiz wegen (der von dir beschriebenen) Nebenwirkungen vom Markt sind, aber hier als Standardmedikament immer noch verschrieben werden!
Genauere Infos gibts nur via privater Mail!
Gruß *wink* Daggi

auch ich hab ähnliche Erfahrungen (Antihistamin) und fast kein
Arzt wollt mir glauben. Nach dem Austausch eines bestimmten
Medikaments gehts mir jetzt bedeutend besser.

Hi Dagmar,

Antihistamine sind für ihre „einschläfernde“ Wirkung bekannt. Üblicherweise wird man, wenn man diese Mittel einnimmt, auch davor gewarnt am Straßenverkehr teilzunehmen oder Maschinen zu bedienen.
Insofern wundert es mich daß man Dir nicht glauben wollte daß Du nach Einnahme derartiger Wirkstoffe weniger konzentriert und vielleicht auch müde bist.

Die „üblichen“ Asthma-Medikamente sind aber nicht dafür bekannt daß sie die Konzentrationsfähigkeit beeinflussen. Auch wenn Sven nicht aufgeschrieben hat welche Mittel er konkret nimmt tue ich mich ein wenig schwer zu glauben daß es die Asthma-Mittel sind, die für die Konzentrationsschwächen verantwortlich sein sollen.
Ich denke eher daß es dafür andere Ursachen gibt, nach denen er aber bisher nicht gesucht und wo er bislang keinen Zusammenhang hergestellt hat.

Gruß,

MecFleih