Billharziose

Hallo,

Meine Freundin musste dienstlich 3 Wochen in Uganda/Afrika im Schlamm wühlen. Dort waren auch Schnecken. Durch Schnecken soll Billharziose übertragen werden.
Meine Frage: Kann man Billharziose schon frühzeitig diagnostizieren? Oder merkt man es erst, wenn Herz, Darm und Leber geschädigt sind. Da muss es doch irgendwelche Tests geben.
Das freundliche Tropeninstitut von nebenan in Hamburg erteilt nur eine Auskunft: nämlich das es keine Auskunft erteilt.

Tschüs Chris

Hallo Chris,

http://www.impfline.de/Infektionskrankheiten/Bilharz…
http://www.medicine-worldwide.de/krankheiten/infekti…
http://www.medizinimdialog.com/mid3_00/HELPReise_und…

Hier kannst Du Dich schlau machen.

Viele Grüße
Utemaus

Hallo Chris,

wahrscheinlich bist du an den Dienst der Pforte geraten, am besten lässt du dich weiter verbinden, zu einem Labor, das Bilharziose nachweist. Die müssten dir schon die richtige Antwort geben, Das Bernhard-Nocht-Institut in HH ist doch eine 1a Adresse.

In der Regel läuft es so, dass der Hausarzt Blut abnimmt und es z. B. zu Bernhard-Nocht oder einem Hygiene-Institut oder einem anderen Großlabor das o.g. Diagnosen im Programm hat, einsendet. Hier werden aus dem Serum Bilharziose-Antikörper nachgewiesen per IIFT (indir. Immunofluoreszenztest), die Rückschlüsse auf eine Infektion zulassen.

Parallel dazu sollte eine Stuhlprobe (Stuhlröhrchen mit Minilöffelchen dem Patienten aushändigen) zum mikroskopischen Nachweis (Anreicherungsverfahren) von Wurmeiern (Schistosoma mansoni) mit eingesandt werden.

Weiterhin sollte der Hausarzt bei der Blutentnahme ein kleines Blutbild machen. Denn im Differentialblutbild sind bei einer Bilharziose die eosinophilen Granulozyten stets signifikant erhöht, d. h. wenn man normalerweise bis zu 5% Eos hat, so können es bei Bilh. bis über 30% sein.

Gruß, Renate

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Danke für die Antworten!
Chris