Augen und 3d

Hallo.
ich beschaeftige mich gerade mit virtual reality und 3d. ich moechte nun ein bild am computer erstellen, dass mit besonderen brillen betrachtet einen raeumlichen eindruck vermittelt. wie muss so ein bild aufgebaut sein und was genau passiert da beim sehen?
vielen dank an alle, die antworten.
kathrin

Hallo!

ich beschaeftige mich gerade mit virtual

reality und 3d.

Stehst Du wirklich schon früh um Fünfe auf?
Aber der Sonnenaufgang um halb acht war sehr schön, den verschlafe ich normalerweise immer.

Da jedes Auge von einer andren Stelle aus guckt, empfängt es ein andres Bild. Wenn Du über den Daumen einen entfernteren Gegenstand anpeilst und dabei abwechselnd ein Auge zumachst, siehst Du den Unterschied deutlich, mußt Dir den Bildeindruck wieder ins Zweidimensionale zurückdenken.

Da der Daumen dichter dran ist, guckst Du mal von weiter rechts, dann scheint er nach links verschoben, mal umgekehrt. Je dichter er dran ist, desto stärker unterscheidet sich die Position in den beiden Bildern.

Fürn ersten Test kannst Du in jedem Bild in der Mitte ein schwarzes Viereck plazieren und dazu z.B. einen roten Kreis, der auf dem linken Bild 2-3mm nach rechts verschoben ist und auf dem rechten Bild nach links.
Wenn Du das Ganze animierst, daß sich die Kreise langsam nach rechts bzw. links verschieben, scheinen sie, nein scheint sich der resultierende Kreis, im Raum zu bewegen, vor bzw. zurück. Wenn Du nicht gleichzeitig seine Größe änderst, wie sie sich bei so einer Bewegung ja normalerweise in der Realität verändern würde, dann hat man den Eindruck, daß sich er wächst und wieder kleiner wird.

ich moechte nun ein bild
am computer erstellen

Na denn. Viel Spaß.

Tschuess, Sven.

Hi Kathrin
Probier mal eine Brille, gibt es von Asus oder Elsa (3D Revelator), das Prinzip ist, durch blitzschnelles abwechselndes Schliessen eines Brillenglases wird der Bildschirm immer nur mit einem Auge betrachtet, der schnelle Wechsel erzeugt die räumliche Wirkung. Sieht bei Computerspielen toll aus, Halflife mit Brille ist ein Erlebnis.
Gruss
Rainer

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

Hi,

mal Dir das am besten auf, zwei Augen (Punkte), eine Glasscheibe = Bildebene (Linie) davor, und dann noch ein paar Objekte (weitere Punkte). Wenn Du jetzt die Sichtstrahlen von den Augen zu den Objekten malst, und ihre Schnittpunkte mit der Bildebene, dann siehst Du, was umgekehrt passieren muss, damit Bilder real aussehen. Wenn Du noch Strahlens"atze kennst, kannst Du auch Formeln ausrechnen.

Das Problem, welches schnell zu sehen ist, ist die Trennung der Bilder f"ur beide Augen.

Die Variante mit der 3D-Brille wurde schon beschrieben, dann gab’s die mit der farbigen Filterbrille und farbigen Bildern, dann kann man die beiden Bilder so klein machen, dass sie nebeneinander passen (klassische Stereographie) oder die Bildinformation in ein Bild packen, wonach nur noch Formen unterscheidbar sind (random dot stereography oder magische Bilder)

Ein weiteres Problem ist, dass die Fokussierung nicht mehr mit der (scheinbaren) Entfernung "ubereinstimmt, sowas erfordert Training.

MfG Lutz