habe in der letzten Woche mittelschwere körperliche Arbeit in einem Wintergarten(!) bei durchschnittlichen 32°C geleistet. Da man ja einschlägig halbgebildet ist, habe ich versucht, auf ausreichende Flüssigkeitszufuhr zu achten - besonders da ich geschwitzt habe wie das berüchtigte Borstentier.
Was mir dabei aufgefallen ist: wenn ich nichts getrunken habe, ging es mir blendend. Sobald ich aber mich zu einem Glas Mineralwasser „gezwungen“ habe, wurde mir 'ne Viertelstunde danach sehr blümerant und ich war wie erschlagen. Nach 'ner weiteren Viertelstunde war dann alles wieder gut.
Wie jetzt? Sollte man doch erst am Abend nach der Arbeit was trinken? Erscheint mir aber auch nicht richtig.
hast Du Schwierigkeiten mit dem Kreislauf?
Sobald man etwas verdauen muß, wird das Blut und die sonst notwenigen Ressourcen in den Bauchraum konzentriert.
Trinkst Du zu schnell, oder zu kalt?
Mineralwasser prasselt recht schnell durch den Körper, besser ist eine Apfelschorle und auch nicht alles auf einmal. Der körper ist in der Lage, soweit ich mich erinnere, die Nährstoffe die in einem Getränk von 0,2 L gelöst sind, innerhalb kurzer Zeit zu verwerten, alles andere rauscht erstmal durch.
weshalb ist Deiner Meinung nach eine Apfelschorle besser? Energiespender? Oder (auch noch) was anderes?
Für eine positive Erklärung / Antwort wäre ich Dir sehr dankbar, da ich am liebsten Adelholzener Apfelsaftschorle trinke und immer ein schlechte Gewissen habe, mehr Wasser trinken zu sollen, da doch gesünder. Mein schlechtes Gewissen beruhige ich dann mit „An apple a day keeps the doctor away.“. Schlecht ist das Getränk nicht, erst recht kein naturtrüber Apfelsaft von Polz z.B., doch eben habe ich im Hintergrund so ein paar ErnährungsberaterInnenstimmen, denen ich schon aus dem Weg gehe, die meinen, viel Wasser trinken, stilles Wasser… Und da fühle ich mich gleich tot. Das Wasser schmeckt für mich wie etwas in das es sich später verwandelt. Würg. Lange Rede - kurzer Sinn: was bringt die Apfelschorle?
Habe keine Kreislaufprobleme. Natürlich denke ich auch, daß man sich nicht kasteien soll und nur was essen oder trinken soll, weil es gut sein soll und sich dazu zwingen muß. Allerdings habe ich es selbst schon beim Essen desöfteren erlebt, daß etwas das ich früher nicht mochte, z.B. Artischocken, ich heute sogar sehr gerne esse.
weshalb ist Deiner Meinung nach eine Apfelschorle besser?
Energiespender? Oder (auch noch) was anderes?
zum einen ist der Zucker bei schwerer Arbeit ein gerne genommener, schnell verdauter Energiespender. Was aber auch eine Rolle spielt, ist, daß ein verdünnter(!) Fruchtsaft in etwa den gleichen osmotischen Druck hat wie die Körperflüssigkeit. Das heißt, daß etwas gleich viele Teilchen gelöst sind. Darunter (z.B. bei Wasser) nennt man die Lösung hypoton, darüber hyperton. Für beides muß der Körper mehr Energie aufbringen um sie aufzunehmen.
nachdem Du so hübsch die Werbetrommel für Adelholzener & Co. gerührt hast, frage ich mich zunächst, warum Du fertige Schorle kaufst, zumal den meisten fertigen Saftschorlen Zucker, Aromastoffe und weiß der Geier was zugesetzt werden… Ich mixe lieber selbst: mal mehr - mal weniger; mal still - mal mit Blubber.
Aber zurück zu Deiner Frage: nun, mit dem Schweiß gehen Elektrolyte (vor allem Natrium und Kalium) flöten. Apfelschorle gleicht diesen Verlust hübsch aus; Wasser liefert Natrium, Chlorid, etc., Apfelsaft vor allem Kalium und Magnesium. Die hypertonen Eigenschaften von Apfelsaft pur hat ja bereits unser forscher Forscher erläutert, deswegen bleibt mir nur noch festzustellen, daß eine Apfelschorle in der chemischen Zusammensetzung dem Schweiß ähnelt und sich somit prima als Ersatz bzw. Ausgleich für denselbigen eignet.
Sobald man etwas verdauen muß, wird das Blut und die sonst
notwenigen Ressourcen in den Bauchraum konzentriert.
Trinkst Du zu schnell, oder zu kalt?
Hmmm, also während der Arbeit habe ich nur zimmerwarmes getrunken.
Mineralwasser prasselt recht schnell durch den Körper, besser
ist eine Apfelschorle und auch nicht alles auf einmal. Der
körper ist in der Lage, soweit ich mich erinnere, die
Nährstoffe die in einem Getränk von 0,2 L gelöst sind,
innerhalb kurzer Zeit zu verwerten, alles andere rauscht
erstmal durch.
Also ich habe immer ein Schoppenglas (0,5l) geleert. Zwar nicht auf einen Zug, aber immerhin… Ich wollte ja nicht alle 5 Minuten Pause machen. Mineralwasser und keine Schorle deshalb, weil ich Getränke „mit Geschmack“ nur eiskalt trinken kann.
Du meinst also, das die Menge zu groß war? Uff, da frage ich mich, ob ich nicht wirklich in Zukunft bis zum Abend warte und dann in Ruhe 2-3 Liter süffele. Auch wenn dann manchmal die Nieren wehtun…
hast Du Schwierigkeiten mit dem Kreislauf?
Ja, habe ich.
Dann würde ich erst recht langsam trinken.
Also ich habe immer ein Schoppenglas (0,5l) geleert. Zwar
nicht auf einen Zug, aber immerhin… Ich wollte ja nicht alle
5 Minuten Pause machen. Mineralwasser und keine Schorle
deshalb, weil ich Getränke „mit Geschmack“ nur eiskalt trinken
kann.
Am besten wäre es, wenn Du schluckweise trinken könntest. Stell Dir Dein Trinken in Reichweite, damit Du immer mal hinlangen kannst.
Du meinst also, das die Menge zu groß war?
Wenn Du eh Probleme mit dem Kreislauf hast und dann in kurzer Zeit 0,5L abpumpst…dann auch noch körperlich arbeitest…Bücken und aufstehen und das immer wieder, kann einen schon aus den Schuhen hebeln…
Uff, da frage ich
mich, ob ich nicht wirklich in Zukunft bis zum Abend warte und
dann in Ruhe 2-3 Liter süffele. Auch wenn dann manchmal die
Nieren wehtun…
Das würde ich so auch nicht vorschlagen…Nierenschmerzen sollst Du ja nicht kriegen, gelle
nö! Meinethalber kannst Du jede - wirklich jede - Obst- und Gemüsesorte zur Schorle verarbeiten (ob Fenchel- oder Paprika-Schorle munden würden, sei mal dahingestellt *g*), weil sie ausnahmslos alle Kalium enthalten. Kuckst Du hier: http://www.welt-der-vitamine.de/special/vitamine/cda…. Und um den Natrium- und Kalium-Ausgleich geht es hier. Im Mineralwasser ist zwar auch Kalium enthalten, allerdings ist das in der Erde vorkommende Kalium nicht besonders gut löslich und wird nicht wirklich optimal verwertet. Deswegen muß eben Obst bzw. Gemüse her.
Ob Du nun Apfel- oder Grapefruit-Schorle schlürfst, ist Jacke wie Hose.
Wenn Du eh Probleme mit dem Kreislauf hast und dann in kurzer
Zeit 0,5L abpumpst…dann auch noch körperlich
arbeitest…Bücken und aufstehen und das immer wieder, kann
einen schon aus den Schuhen hebeln…
Mist! Ich werd’ alt…
Das würde ich so auch nicht vorschlagen…Nierenschmerzen
sollst Du ja nicht kriegen, gelle
Naja, ich muss zugeben, dass ich im normalen Büroalltag „Saison-Trinker“ bin. Meist steht das große Glas Wasser, welches ich mir am Morgen mit den besten Absichten neben den PC gestellt habe, am Abend noch fast unangerührt - dafür aber schal - da und erfreut nur noch die Zimerpflanzen. Dafür habe ich dann aber 4-5 Tassen Kaffee inhaliert.
Mein Flüssigkeitsdefizit fülle ich dann am Abend auf. Das klappt eigentlich ganz gut.