Wieder eine meiner seltsamen Fragen:
Wollte man einem Menschen Kiemen verschaffen und setzt von außen Schnitte seitlich unterhalb des Unterkiefers in den Hals, will dann in der Mundhöhle korrespondierende Schnitte setzen, um die Öffnung zu schaffen - ist das dann noch die Mundhöhle oder der Rachen (seitliche Rachenwand - gibt es sowas?) oder schon der Schlund? Und ist das reines Muskelgewebe oder muss man irgendwelche Knorpel durchbrechen? Ich bin furchtbar in Eile und drücke mich wahrscheinlich sehr konfus aus, aber vielleicht gibt es in diesem Brett ja Genies, die trotzdem kapieren, was ich meine
Hab’ schon bei Anatomie online nachgeschaut, aber so richtig genau konnte ich’s nicht lokalisieren. Für genauere Beschreibungen - soweit in meiner Macht stehend - kann man mich gern privat anmailen. (Nein, ich betreibe kein Sado-Maso-Studio *LOL*)
Danke & Gruß,
Eva
Hai, Eva,
scheint ja echt 'ne schräge Story zu sein, die Du da am Wickel hast *ggg*
Ich hab 'n Bild gefunden, auf dem relativ gut zu erkennen ist, daß man, zwecks Einbau von Kiemen beim Menschen, nicht einfach einen Schnitt direkt unterhalb des Kiefers setzen kann:
http://www.ratgeber-krankheit-behinderung.de/Anatomi…
Würde man unterhalb des Kiefers den Schnitt ansetzen, würde man ziemlich heftig mit der Zunge und ihrem Zubehör ins Gehege kommen…
Man müsste Kiemen unterhalb des Kehlkopfes, aber oberhalb der Schilddrüse, einbauen. Hier kommt man seitlich an die Luftröhre ran.
Wenn Du den Kopf mal nach hinten legst, kannst Du die Stelle an Deinem Hals ertasten. Hier hat die Luftröhre ringförmige Knorpel, die man aber nicht durchschneiden müsste, sondern man kann zwischen diesen Ringen schneiden (wird auch bei einem Luftröhrenschnitt gemacht, allerdings unterhalb der Schilddrüse - da, wo die Kuhle unten am Hals ist - nur wäre die Kieme dann vorne in der Mitte des Halses und da wollen wir das ja nicht haben…)
Wenn man unbedingt in die Mundhöhle will, müsste man seitlich unter dem Kiefer nach schräg oben schneiden und würde dann zwischen Unterkiefer und Zunge rauskommen - allerdings würde man dabei Stress mit der Zunge bekommen - zum einen sind da (soweit ich weiß) Bänder der Zunge befestigt, die uns ermöglichen, die Zunge zur Seite zu bewegen, zum anderen füllt die Zunge ja den Raum im Unterkiefer komplett aus, würde also die Kiemen von innen ständig verdecken - wenn die Fähigkeit zur Sprache erhalten werden soll, können wir die Zunge ja nicht einfach entfernen…
So, ist vielleicht auch etwas wirr geschrieben, aber ich hoffe, es hilft ein wenig
Gruß
Sibylle
scheint ja echt 'ne schräge Story zu sein, die Du da am Wickel
hast *ggg*
Halb so wild, man gewöhnt sich dran
Im Ernst, in der Geschichte kommen einem diese Dinge gar nicht merkwürdig vor, weil die ganze erdachte Welt eben nun mal so ist.
Ich danke dir sehr herzlich für deine wunderbare Antwort - ich fürchtete schon, man würde das Posting als groben Unfug einfach löschen…
Hier ein paar Zitate, vielleicht helfen sie dir, aus der Prozedur schlau zu werden:
„…with a kind of iron chisel and slid it into the pulp of the throat…“, „Runnels linked the back of Tanner’s mouth to the openings in his neck. Where the new orifices opened behind and below the teeth…“
Also hinter und unter den Zähnen. An anderer Stelle steht, als Tanner das Wasser in den Mund schießt, wölbt sich die Zunge hoch und verschließt Luft- und Speiseröhre. Also sind die Kiemenöffnungen wirklich unter der Zunge…?
Natürlich könnte ich einfach übersetzen wie’s da steht, aber ich weiß es halt immer gern genau 
Gruß,
Eva
Hai, Eva,
Halb so wild, man gewöhnt sich dran
Im Ernst, in der
Geschichte kommen einem diese Dinge gar nicht merkwürdig vor,
weil die ganze erdachte Welt eben nun mal so ist.
*ggg* ja, ja, kenn ich - schließlich lese ich ja selbst haufenweise Fantasy…
Ich danke dir sehr herzlich für deine wunderbare Antwort - ich
fürchtete schon, man würde das Posting als groben Unfug
einfach löschen…
Hier ein paar Zitate, vielleicht helfen sie dir, aus der
Prozedur schlau zu werden:
„…with a kind of iron chisel and slid it into the pulp of
the throat…“, „Runnels linked the back of Tanner’s mouth to
the openings in his neck. Where the new orifices opened behind
and below the teeth…“
Also hinter und unter den Zähnen. An anderer Stelle steht, als
Tanner das Wasser in den Mund schießt, wölbt sich die Zunge
hoch und verschließt Luft- und Speiseröhre. Also sind die
Kiemenöffnungen wirklich unter der Zunge…?
Ich würde sagen: ja. Und das Problem, daß die Zunge ja eigentlich die „neuen Zugänge“ verdecken würde, wurde mit den „runnels“ gelöst, die sich dann wohl seitlich um die Zunge herum nach hinten, Richtung Rachen, schlängeln müssten.
Natürlich könnte ich einfach übersetzen wie’s da steht, aber
ich weiß es halt immer gern genau
Schön, daß ich ein wenig helfen konnte
Gruß
Sibylle