ich habe Kapaltunnelsyndrom und soll am Dienstag endoskopisch operiert werden. Hat jemand damit Erfahrungen gemacht und kann mich beruhgien? Bin total aufgeregt & ängstlich!
Wie lange dauert die Operation? Und die Betäubung?
Wann kann man wieder zupacken (sprich Hintern abputzen, schreiben etc.)?
Hat man Schmerzen danach? Wie lange?
Muß man da im Bett bleiben?
das Karpaltunnelsyndrom wird auch ambulant operiert, wenn sich nichts entzündet werden die Fäden nach 10-14 tagen gezogen. Ob Du ne Gipsschiene bekommst oder nur getaped wirst, ist wohl von Doc zu Doc unterschiedlich. Meine Nachbarin war recht schnell wieder einsatzfähig.
Gruß Maja
PS hatte das in der Schwangerschaft, ging aber glücklicherweise wieder weg. Plage mich nur noch mit dem Pendant am Ellenbogen herum…irgendwann muß ich das mal machen lassen…*auchdavordrück*
meine Kollegin hat sich das vor ca. sechs Wochen operieren lassen, war zwei Wochen krankgeschrieben, hatte nach der OP kaum Schmerzen. Sie war noch vor Ablauf der zwei Wochen voll einsatzfähig (mit allem drum und dran) und fragt sich jetzt, warum sie sich so lange vor der OP gedrückt hat. Wie lange der Spass gedauert hat, weiss ich nicht mehr.
Hi Barbarella,
das wirft aber ein schlechtes Licht auf deinen Operateur (falls du den schon kennengelernt hast). Du hast doch schon einen OP-Termin.
Und das sind ALLES Fragen, die der Operateur mit dir klären muß BEVOR du die Einwilligung
unterschreibst. Die Angst vor einer OP ist
natürlich verständlich, aber daß du überhaupt keine Informationen über Ablauf und Nachsorge über deine OP hast ist nicht gerade förderlich deine Angst abzubauen.Hast du nicht nach all den o.g. Punkten gefragt?
Bei der Betäubung (Aufklärung durch Anästhesisten)
gibt es verschiedene Möglichkeiten:
Regionalanästhesien (also nur der Arm),in unterschiedlicher Ausführung. Auf jeden Fall wird bei dieser Art der Anästhesie nur 1 - 2 mal, ähnlich wie bei einer Blutentnahme in den Arm gestochen (also mit ein bißchen Mut gut zu ertragen).
Funktionieren diese Anästhesien nicht, was hin und wieder vorkommt, kann aber auch mit einer Vollnarkose operiert werden.
Bei den o.g. Regionalanästhesien (z.B.Plexusanästh.) kannst du aber auch während der OP ein leichtes Schlafmittel bekommen, sodaß du die OP größtenteils nicht mitbekommst.
Schmerztherapie nach der OP ist heute eigentlich
kein Problem mehr, aber kläre das bitte auch VORHER ab.Im Bett brauchst du nicht zu bleiben. Sobald die Anästhesie abgeklungen ist bist du, abgesehen von Verband oder Gips, wieder voll einsatzfähig (wenn dein Arzt sonst keine Einwände hat).
Und noch ein Tip zum Schluß:
Laß dir alles nochmals VERSTÄNDLICH von deinem Operateur und Anästhesisten erkären!!!
wünsche dir gute Besserung
Mister Jones
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Bei meiner Schwester ist das vor Jahren nach einer Schwangerschaft (Zusammenhang?) gemacht worden, und es hat ebenso viel gebracht wie wenn man in Köln eine Tür aufmacht. Beim anderen Arm hat sie sich die Prozedur erspart, und das Thema hat sich dann nach längerer Zeit von selbst erledigt.
Ich erinnere mich, daß sie sich damals eine Woche schonen sollte (und ich die Baby-und Schwesternpflege übernahm…)
ich hatte das auch mal und habe es mit Krankengymnastik und Massage in den Griff bekommen. Der Orthopäde hatte auch gemeint, ohne OP geht’s nicht aber ich habe eine geniale Krankengymnastin/Masseurin, die das „ganzheitlich“ angegangen ist und binnen einiger Wochen war ich beschwerdefrei. Wenn ich zuviel am PC arbeite, kommen manchmal wieder Symptome, aber die haben wir dann schnell im Griff.
Überstanden
So, die OP ist überstanden seit 3 Tagen & dauerte nur 10-215 Min. War nur halb so schlimm & den text hier kannich auch schon wieder selbst tippen.