Hallo ihr,
Welche Beziehungskisten habt ihr bei Tumordiagnostik schon erlebt? Wie weit habt ihr Entscheidungen davon abhängig gemacht? Zwillingsschwangerschaftsabbruch bei Hirnmetastasen fällt mir da als Erstes ein.
Herzlich
Hallo ihr,
Welche Beziehungskisten habt ihr bei Tumordiagnostik schon erlebt? Wie weit habt ihr Entscheidungen davon abhängig gemacht? Zwillingsschwangerschaftsabbruch bei Hirnmetastasen fällt mir da als Erstes ein.
Herzlich
Was soll das?!
Hallo Biggi,
Beziehungskisten bei Tumordiagnostik. Ehrlich gesagt, soviel saloppe Formulierung würde nicht mal Deinem Gedanken-Blaster oder wie das alles heisst, gut tun. Normalerweise antworte ich nicht auf Deine Beiträge. Bei diesem, das muss ich als unmittelbar Betroffene ganz klar sagen, fühle ich mich auf den Schlipps getreten!!! Vielleicht ist es Dir auch nicht bewusst, aber nach der Diagnose „Tumor“ ist eine „Beziehungskiste“ keine mehr. Die Welt verändert sich innerhalb von Minuten. Und zwar in einen Abgrund. Was sollen diese Beziehungskisten-Frage zu diesem todernsten Thema?? Erwartest Du Antworten nach dem Motto: Du, ey, nach der Chemotherapie fand ich meinen Freund so ganz ohne Haare ehrlich wenig sexy.
Ich bin ehrlich wütend und langsam aber sicher total entnervt über Biggi im Medizinforum.
Beste Grüsse
Anna
Hallo Anna!
Normalerweise antworte ich
nicht auf Deine Beiträge.
Die Zahl derer, die auf Biggis Beiträge nicht mehr reagieren, steigt scheinbar stetig und wir sollten es auch dabei belassen, zumal Biggi nicht das geringste Interesse zeigt, sich so auszudrücken, daß man beim ersten Durchlesen herausfindet, was sie uns mitteilen will. Zusammenhangloses, pseudointelektuelles Geschwafel, das sich problemlos in zwei einfachen Sätzen niederschreiben ließe, ist es nicht wert, beantwortet zu werden. Wenn ich dem zu Fragenden permanent, leicht falsch zu verstehende Fragen stelle, darf ich mich nicht wundern, wenn ich den symbolischen Mittelfinger der restlichen www-Gemeinde gezeigt bekomme.
In Wien sagt man dazu: „Ned amoi ignorieren“
liebe Grüße
Gollum
Hast ja recht
In Wien sagt man dazu: „Ned amoi ignorieren“
Hi Gollum,
danke für Deinen Beitrag. Hast ja Recht. Aber ich bin leider Betroffene. Drum meine Wut und Empörung. Was denkt diese Frau sich eigentlich. Das frage ich mich heute wieder mal und jetzt endgültig zum letzten mal.
Beste Grüsse
Anna
Hi Anna!
Ich hab das Gefühl das hier ein ziemlich einsamer Mensch nach Liebe schreit.
Mich „zipft“ sie ja auch an aber in erster Linie hab ich Mitleid
Grüße Dusan
Hallo,
versuch`s nochmal. Mit EINFACHEN Worten!
Was möchtest du hier erfahren???
Gruß Mister Jones
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Nachfrage
Hallo Biggi…
Welche Beziehungskisten habt ihr bei Tumordiagnostik schon
erlebt?
Meinst Du damit schlichtweg ( mögliche ) psychologische Ursachen?
Oder wie sich Beziehungen ab dem Zeitpunkt der Diagnose verändert haben?
Zwillingsschwangerschaftsabbruch bei Hirnmetastasen
fällt mir da als Erstes ein.
Soll heißen, jemand hat seine Zwillinge abgetrieben, aufgrund der Diagnose?
Hm kann ich nachvollziehen.Belastung der ungeborenen durch Chemo, etc., zusätzliche Belastung der Mutter ( Zwillingsschwangerschaft ist ohne hin schon sehr anstrengend ) und die Ungewissheit für die Zukunft der Kleinen, die möglicherweise ohne Mutter aufwachsen müssen.
Inkompetente Grüsse
Tanja
Hallo Anna,
Beziehungskisten bei Tumordiagnostik. Ehrlich gesagt, soviel
saloppe Formulierung würde nicht mal Deinem Gedanken-Blaster
oder wie das alles heisst, gut tun. Normalerweise antworte ich
nicht auf Deine Beiträge. Bei diesem, das muss ich als
unmittelbar Betroffene ganz klar sagen, fühle ich mich auf den
Schlipps getreten!!! Vielleicht ist es Dir auch
nicht bewusst, aber nach der Diagnose „Tumor“ ist eine
„Beziehungskiste“ keine mehr. Die Welt verändert sich
innerhalb von Minuten. Und zwar in einen Abgrund.
tumor ist ein vitales zeichen, um es noch salopper zu sagen. und zwar ein zeichen von konkurrierendem leben, bei dem selbst keine barriere ist, die verfremdetes wachstum bremst. und grad bei der schwangerschaft spielt die fremd-selbst-barriere eine gewaltige rolle. vom endometrium ausgehende tumore bilden sich in der schwangerschaft eher zurück. soweit zu der relation, die für mich initial obenauf lag.
Was sollen
diese Beziehungskisten-Frage zu diesem todernsten Thema??
Erwartest Du Antworten nach dem Motto: Du, ey, nach der
Chemotherapie fand ich meinen Freund so ganz ohne Haare
ehrlich wenig sexy.
transpersonal ergeben sich auch konflikte, ich weiß.
Ich bin ehrlich wütend und langsam aber sicher total entnervt
über Biggi im Medizinforum.
ich lese dich.
Beste Grüsse
dir auch
ich bin froh, dass es dich gibt.
Anna
biggi
Hallo Biggi…
Welche Beziehungskisten habt ihr bei Tumordiagnostik schon
erlebt?Meinst Du damit schlichtweg ( mögliche ) psychologische
Ursachen?
Nein, den Weg zum Kompromiss aus Ist und Vision, der durch die Tumordiagnostik extrem beschleunigt und verdichtet wird.
Oder wie sich Beziehungen ab dem Zeitpunkt der Diagnose
verändert haben?
Ja, auch das Entscheidungsgefüge und der Handlungsspielraum innerhalb der Gruppe.
Zwillingsschwangerschaftsabbruch bei Hirnmetastasen
fällt mir da als Erstes ein.Soll heißen, jemand hat seine Zwillinge abgetrieben, aufgrund
der Diagnose?
es ist noch komplexer: sie selbst hält alle informationen über sich zurück wie ein tresor. und der potentielle vater ist vergleichsweise hyperaktiv. bis hin zu körperlichen auseinandersetzung mit strafverfahren. sie ist extrem ruhig. 007mäßig ruhig und hat mich auch nie angesprochen. er ist verschuldet, sie hat geld. er wollte die kinder nicht, ist von ihr vor die tür gesetzt worden, wollte die kinder… es geht immer hin und her. ich bin selten auf dem aktuellen stand. es ist das erste mal, dass ich tumor aus der perspektive erlebe. als quasi-anonymer außenstehender. als bekannte ihrer hassprojektionsfläche. im krankenhaus oder bei naw-hospitationen hab ich das so nie miterlebt. dazu ist das miteinander viel zu kurz. da spielte die vierte dimension eine untergeordnete rolle.
Hm kann ich nachvollziehen. Belastung der ungeborenen durch
Chemo, etc., zusätzliche Belastung der Mutter (
Zwillingsschwangerschaft ist ohne hin schon sehr anstrengend )
und die Ungewissheit für die Zukunft der Kleinen, die
möglicherweise ohne Mutter aufwachsen müssen.
ich konnte sie selbst dazu nie sprechen. gemeinsam atmen ging. alles andere war zu angstbesetzt. wie gesagt, beide lieben und hassen sich mehr als ich das sonst erlebt habe und er tauscht sich über sie mit vielen aus. jeder kennt sie durch ihn. auch ihre krankheit. sie zieht sich massiv zurück. ich überlege, ob ich sie besuche, befürchte aber, dass ich sie zu sehr einenge. therapien hat sie schon mehrfach abgebrochen, sobald sie ihr nicht den erfolg brachten, den sie erwartete. insofern ist sie schon sehr selbstbestimmt.
liebe Grüsse
Tanja
biggi
Danke
Hallo Biggi…
vielen Dank, mit dieser Info kann ich schon mehr anfangen.
Antwort kommt per mail, wäre hier fehl am Platz, bzw. off topic.
Liebe Grüsse
Tanja
Hallo Dusan,
das sehe ich genauso wie Du. *sternchengeb*
Grüße
Marion
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Hallo MOD - bitte löschen
Hallo Moderator,
wenn ich dies hier lese
„tumor ist ein vitales zeichen, um es noch salopper zu sagen. und zwar ein zeichen von konkurrierendem leben“
fühle ich mich persönlich verhöhnt und angegriffen, da ich durch eine Turmorerkrankung meinen Vazer verloren habe. Ich bitte Deshalb darum, den Beitrag von Biggi zu löschen. Es gibt Grenzen, auch für Frau Salzer!
Mit besten Grüssen
Anna
Hallo München
Hallo Moderator,
wenn ich dies hier lese
„tumor ist ein vitales zeichen, um es noch salopper zu sagen.
und zwar ein zeichen von konkurrierendem leben“fühle ich mich persönlich verhöhnt und angegriffen, da ich
durch eine Turmorerkrankung meinen Vazer verloren habe.
kannst du dir vorstellen, dass innerhalb eines organsystems leben miteinander um ressourcen konkurriert? rieber, ein dresdner immunologe, hat es als den krieg im inneren beschrieben. als hoffnungslose nähe. dresdner psychiater um felber haben im gegenzug das konzept der hoffnungsgebenden distanz zur stabilisierung und aufrechterhaltung des eigenen lebenskonzeptes gesetzt, dabei aber die berufliche integration weitgehend ausgeblendet und in vielen fällen sogar invalidisierung gefördert. mit antidepressiv gestützter krebsschmerztherapie gerätst du ja leicht in einen teufelskreis, der das selbstkonzept deines gegenübers brechen kann. ich habe seit meinem achtzehnten lebensjahr einen tumor und überlege genau, wessen nähe ich zulasse, falls sie mir gut tut. ich habe respekt vor dem leben, auch wenn es in mir mit meinem restlichen körper konkurriert. ich weiß, dass ich nicht jeden kampf gewinne und schätze waffenruhen sehr.
Ich bitte Deshalb darum, den Beitrag von Biggi zu löschen. Es gibt
Grenzen, auch für Frau Salzer!
ja, auch transpersonal. ich wünsche dir eine gesunde familie. mir geht es gut, falls das im moment deine sorge war.
Mit besten Grüssen
Anna
Christine