Bypass-Operation

Hallo,

mein Chef hatte vor einigen Wochen einen Herzinfarkt. Nach dem ihm durch Herzkatheter-Untersuchungen nicht geholfen werden konnte, wollen die Ärzte ihm 5 Bypässe einsetzen.
Gibt es hierzu nicht irgendwelche Alternativen? Wann ist ein Krankheitszustand erreicht, dass eine Bypass-Operation zwingend erforderlich wird?

Gruß,
Francesco

mein Chef hatte vor einigen Wochen einen Herzinfarkt. Nach dem
ihm durch Herzkatheter-Untersuchungen nicht geholfen werden
konnte,

Hallo !

Eine Herzkathederuntersuchung hilft natürlich nicht!!! Man stellt nur fest, ob Gefäße sehr weit dicht sind. Macht eine Aufnahme und entscheidet, was weiterhin zu tun ist.
Man kann auch während der Untersuchung einen „Stand“ einsetzen, der das Gefäß für einige Monate freihält.

wollen die Ärzte ihm 5 Bypässe einsetzen.

Gibt es hierzu nicht irgendwelche Alternativen? Wann ist ein
Krankheitszustand erreicht, dass eine Bypass-Operation
zwingend erforderlich wird?

Alternative gibt es nicht! Freispülen ist noch nicht möglich, da das einem Herzinfarkt sehr nahe kommt.
Zwingend notwendig, wenn die Lebensqualität des Patienten stark eingeschränkt ist und es jederzeit zu einem weiteren Herzinfarkt kommen kann.

Gruß Max

hallo Francesco,

nach zwei Herzinfarkten im Jahr 1991 wurde mir Okt. 1992 drei solche
Ueberbrückungen eingebaut.

Wann ist ein
Krankheitszustand erreicht, dass eine Bypass-Operation
zwingend erforderlich wird?

Wenn man wegen Atemnot nur noch langsam laufen kann !

Ein Herz mit verstopfter Muskulatur kann man mit einem Automotor vergleichen, dem die Kompression nachlässt.

Nach der Op. ist man sofort wieder voll aktionsfähig. Verzichtete auf Erholungsurlaub.
Mit „Eigenblutspende“ uebersteht man n.m A. die Op. ev.besser.

Vorteilhaft ist es , wenn man sich gut vorbereiten kann über das ganze „Prozedere“.Ich hab mir eingeredetet es darf nicht bluten bei der Op., lt. Auskunft Chirurg hat es erstaunlicherweise nur wenig geblutet, brauchte kein Fremdblut.
Wie ein Springpferd freute ich mich auf das „Rennen“

Also mach Deinem Chef Mut

Gruss
Fritz
a.d.Uw.

Hi,

eien „Herzkathederuntersuchung“ kann natürlich helfen!!! Nämlich dann wenn sie mit einer Ballondilatation (Gefäßaufweitung) oder mit dem Wegfräsen der Pluggs (Rotaplation?) verbunden wird. Aber wahrscheinlich war das bei dem Chef nicht möglich und dann bleibt eben nur noch der Bypass-OP.

Grüße
Julia

eien „Herzkathederuntersuchung“ kann natürlich helfen!!!
Nämlich dann wenn sie mit einer Ballondilatation
(Gefäßaufweitung) oder mit dem Wegfräsen der Pluggs
(Rotaplation?) verbunden wird.

Sicher, sicher, ich hatte auch geschrieben, dass man dabei einen Stand setzen kann!!!
Der Fragesteller schreibt aber nur von einer Untersuchung. Außerdem hilft die Ballonsache nur für eine kurze Zeit, dann ist alles wieder beim alten. Ich habe selbst eine Untersuchung mitgemacht und habe vier By-pässe. Aufpusten, Stand und Wegfräsen wurden gleich verworfen, weil nur zeitlich begrenzte Besserung.

gruß max

Sicher, sicher, ich hatte auch geschrieben, dass man dabei
einen Stand setzen kann!!!
Der Fragesteller schreibt aber nur von einer Untersuchung.
Außerdem hilft die Ballonsache nur für eine kurze Zeit, dann
ist alles wieder beim alten. Ich habe selbst eine Untersuchung
mitgemacht und habe vier By-pässe. Aufpusten, Stand und
Wegfräsen wurden gleich verworfen, weil nur zeitlich begrenzte
Besserung.

Du irrst hier ein wenig!
Vielleicht war es bei Dir so, daß ein eine Ballondilletation und/oder ein „Stent“-Implantat (nicht Stand) keinen Zweck mehr gehabt hat. Ein Stent kann wesentlich länger als ein paar Monate frei bleiben…

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