Nachts geht die Nase zu!

hallo leute,
immer gegen abend geht meine nase zu, ich kann nicht wirklich gut schlafen und wache am nächsten morgen mit „nem dicken hals auf“, da ich die ganze nacht durch den mund geatmet habe. nach der dusche ist die nase dann meistens wieder frei und nach dem frühstück auch der hals wieder okay.

ärzte sprechen von allergien (hausstaubmilbe in der matratze, etc.) und testen das dann auch positiv, allerdings nutzt die einnahme von anti-allergischen mitteln null komma gar nichts, so dass es das nicht wirklich sein kann. hab auch schon meine matratze in baumarktfolie eingewickelt, um mal einen milbendichten bezug zu simulieren, das hat aber auch nicht geholfen. mit der nasenscheidewand ist auch alles in ordnung. nur ich bin mit meinem latein echt am ende langsam, und diese sache ist wirklich sehr unangenehmn und anstrengend, weil ich de facto überhaupt nicht mehr ausgeschlafen aufwache.

hat irgendjemand hier vielleicht einen tip, was es noch sein könnte? und, noch besser: was ich dann machen könnte?

herzlichen dank,
matthias

hallo matthias,

es ist die allergie!
weder antiallergische mittel, noch folie nützen bei sowas. probiere, vor dem einschlafen einen halben hieb nasenspray in jedes nasenloch zu sprühen.
wahrscheinlich würde nur eine hypersensibilisierung helfen.

cu

strubbel
d:o)

Hai, matthias,

macht die Nase erst dicht, wenn Du schon ein Weilchen im Bett liegst, oder schon, wenn Du abends noch vorm Fernseher hängst?
Im ersten Fall wäre es möglich, daß Du (zusätzlich oder unabhängig) auf die Parfüme des Waschmittels reagierst (ist bei mir so) - in dem Fall hilft es, Parfüm-freies Waschmittel zu benutzen (mein Favorit: Waschmittelbaukasten der Hobbythek). Eventuell auch zusätzliche Spülgänge beim Waschen machen und auf keinen Fall Frühlings-Bergwiesen-Meeresduft-Weichspüler verwenden (Essig oder Zitronensäure funktioniert auch, aber duftet nicht). Ein einmaliges Waschen mit parfümfreien Mittel reicht üblicherweise nicht, um tatsächlich alle Parfüm-Reste zu entfernen - also nicht nach dem ersten Versuch als nutzlos aufgeben…
Im zweiten Fall neige ich auch dazu, es auf die Milben-Ausscheidungen zu tippen - allerdings bringt es sicher nur begrenzten Effekt, die Matratze in Plastik zu wickeln, wenn Du dann Dein schönes Federkissen genüßlich zurechtstukst und rumknuffst und Dein kuscheliges Federbett bis über die Ohren ziehst *frech-grinsend-mit-der-Zaunpfahlfabrik-wink*

Gruß
Sibylle

ein praktischer Tip
Hi Matthias,

zu evtl. Ursachen kann ich mich nicht äußern. Aber vor regelmäßiger Verwendung von Nasenspray möchte ich Dich ausdrücklich warnen! Du wirst Dir damit nur weitere Probleme einhandeln (z.B. wäre es möglich, daß ohne Spray die Nase irgendwann auch tagsüber „zu“ bleibt).
Du kennst doch sicher diese Pflaster, die manche Sportler auf die Nase kleben um die Sauerstoffaufnahme zu verbessern. Diese Pflaster ziehen die Nasenflügel auseinander und erleichtern damit die Nasenatmung erheblich. In der Apotheke sind sie als Hilfsmittel gegen Schnarchen erhältlich.
Ich nutze die Pflaster bei Erkältungen statt eines Sprays und habe sehr positive Erfahrungen gemacht - sie helfen wirklich.

Gruß Stefan

Hallo !

Versuch es mal damit :

Jeden Abend, vor dem Insbettgehen, die Haare waschen. Auch wenn es lästig ist. Aber, wer weiß, wo Du Dich tagsüber rumtreibst?! Vielleicht fängst Du Dir in den Haaren irgendetwas ein, gegen das Du allergisch bist.

Mach es wenigstens ein paar Wochen, mit Wechsel der Bettwäsche.

Gruß max

Man muß die Ursache beseitigen, nicht mit Nasensprays oder anderen Wundermittel bekämpfen!!!

Gruß max

Hallo Goosi,

Du kennst doch sicher diese Pflaster, die manche Sportler auf
die Nase kleben um die Sauerstoffaufnahme zu verbessern. Diese
Pflaster ziehen die Nasenflügel auseinander und erleichtern
damit die Nasenatmung erheblich. In der Apotheke sind sie als
Hilfsmittel gegen Schnarchen erhältlich.
Ich nutze die Pflaster bei Erkältungen statt eines Sprays und
habe sehr positive Erfahrungen gemacht - sie helfen wirklich.

Das würde ich beim nächsten Schnupfen gerne mal ausprobieren. Wo bekommt man diese Pflaster - oder kann man die ganz normalen Pflaster aus der Drogerie benutzen? Muss man sonst noch was beachten?

Gruß, Annegret

Hi Annegret,

Wo bekommt man diese Pflaster - oder kann man die ganz
normalen Pflaster aus der Drogerie benutzen? Muss man sonst
noch was beachten?

Diese Pflaster gibts in der Apotheke, evtl. auch in 'ner Drogerie. Frage einfach danach… (werden oft als „Anti-Schnarch-Pflaster“ verkauft)
Ein normales Pflaster bringt hier nichts. Diese Pflasterstreifen haben (jene welche ich habe) zwei Metallstreifen eingearbeitet, die das Bestreben haben ihre ursprüngliche (gerade) Form wieder anzunehmen. Da sie beim kleben über den Nasenrücken gebogen werden, ziehen sie die Nasenflügel auseinander.
Ein prktischer Tip: Vorher Nase (Gesicht) gründlich waschen, da das Hautfett u.U. für eine vorzeitige Ablösung sorgt. Es wird ja durch die Metallstäbchen ein Zug ausgeübt. Und lese Dir die Gebrauchsanweisung durch - an der falschen Stelle geklebt bleiben sie nutzlos. Aber spätestens am dritten Abend hat man den Dreh raus - ist nicht schwer.
Den Effekt der Pflaster kann man simulieren, in dem man die Nasenflügel mit den Fingern auseinander zieht - wenn die Nase komplett zu ist, dürften sie nutzlos werden (benutze sie erst seit diesem Winter und habe noch die erste Packung). Aber bei leichteren Atembeschwerden sind sie eine gute und wirksame Alternative zum Nasenspray.

Gruß Stefan

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Man muß die Ursache beseitigen, nicht mit Nasensprays oder
anderen Wundermittel bekämpfen!!!

hi max,

und wie soll das gehen? muß seit 13 jahren nasenspray nehmen.offensichtlich gibt es keine mittel.

strubbel
=:o)

Hallo,
mein Vater hat auch mit Otriven angefangen. Erst Abends, dann zusätzlich in der Nacht, dann auch tagsüber. Irgendwann hätte er es alle 5 Minuten nehmen können (bildlich gesprochen). Das Zeug macht SÜCHTIG! Und irgendwann ist es nur noch Selbstzweck - man muß es nehmen, weil sich der Körper dran gewöhnt hat. Ohne daß eine Krankheit noch vorläge.
Schließlich hat mein Vater von jetzt auf gleich auf das Zeug verzichtet, und siehe da, nach einigen Tagen brauchte er es auch nicht mehr. Hätte er auch gleich machen können.
Auch selbst habe ich ähnliche Erfahrungen mit Nasenspray gemacht: nachdem ich es ein paarmal, bei mehreren Erkältungen innerhalb relativ kurzer Zeit, angewendet habe, half es zunächst nur noch für kürzere Zeit und schließlich so gut wie gar nicht mehr. Erst nach längerem Verzicht war die Wirkung einigermaßen wieder da. Fazit: nur im ÄUSSERSTEN Notfall werde ich das Zeug noch anwenden. Und dann auch so selten wie möglich. Damit es dann auch wirkt.
Was anderes habe ich bei mir beobachtet (bitte nicht lachen, ich glaub auch nicht an Esoterik): durch Konzentration kann ich zumindest über Nacht meine Schleimhäute abschwellen lassen. So, wie man es schaffen kann, am nächsten Morgen passend wach zu werden. Vielleicht ist es Selbsthypnose, vielleicht geht das auch nicht bei jedem, aber bei mir klappt es.
Jedenfalls, die nächsten 20-30 Jahre Nasenspray - da wär ich seeeehr skeptisch. Wie bei allen Medikamenten (z.B. Schmerztabletten), die auf Dauer und ohne ärztliche Kontrolle genommen werden.

Axel

hio axel,

also noch mal: ich nehme es seit 13 jahren. und bin bis jetzt nicht süchtig. auch lt. hno-ärztin gibt es keine richtige lösung.

strubbel