LASIK - Misserfolgsrate

Von: , Frage gestellt am Mi, 14. Mai 2003

Hallo Wissende und solche, die noch nach dem Wissen suchen.

Um die LASIK - Operationsmethode zur Beseitigung von Fehlsichtigkeit ist es in diesem Brett ein bisschen ruhig geworden. Früher hat man viee mehr lesen können. Hier ein Beitrag über die Misserfolgsquote oder positiv gesehen über die Erfolgsquote:
http://www.aerzteblatt.de/v4/news/news.asp?id=12272

Viel Erfolg für die, die sich zu einer OP entscheiden.

Bernd

20 Antworten zu dieser Frage

  1. Antwort von nach 19 Stunden 0 hilfreich
    Re: LASIK - Misserfolgsrate

    Viel Erfolg für die, die sich zu einer OP entscheiden.
    viel glück eher...

    http://www.lasikinfocenter.net/General%20Articles/La...

    zuerst war ich auch davon begeistert, wollte es unbedingt machen. ich bin 27 jahre alt, minus 8 dioptrien beidseitig und kann seit einem jahr wegen allergie keine linsen mehr tragen.

    nach internetrecherchen habe ich mich aber anders entschieden!

    - auch das kleinste risiko einer erblindung macht den gewinn nicht wett
    - die meisten müssen jahrelang nachoperiert werden.
    - schmerzen über schmerzen
    - bei den meisten bis so hohen zahlen wird die kurzsichtigkeit nicht korrigiert sondern nur gemindert. das bedeutet, ich müßte erst recht wieder eine brille tragen! alles für nichts also.

    alles in allem: NIEMALS. das ganze ist ein menschenexperiment auf kosten verzweifelter menschen. gewinnen tut dabei nur das geldbörsel der chirurgen und der forschungsdrang. es widerspricht dem eid des arztes ein GESUNDES AUGE einem solchen risiko auszusetzen! diese ärzte müßten eigentlich vor gericht. es ist ein verbrechen so etwas zu tun. ich stelle mich jedenfalls nicht noch dazu gegen MEIN GELD als forschungsobjekt zur verfügung, damit dann an mir das ganze perfektioniert wird. wer so dumm ist, ist selber schuld. ich kenne eine die hat es gemacht. seit 1 jahr ist sie fast blind und kann nicht mehr autofahren.

    vielleicht in 10 jahren - dann sieht es anders aus. dann wird es routine sein wie fettabsaugen.

    aber bis dahin werde ich meine modische brille tragen und mich 100% iger sehkraft ohne schmerzen erfreuen. sogar die kontaktlinsen waren im nachhinein betrachtet raubbau an meinen augen.

    gruß datafox

    • Antwort von nach 20 Stunden 1 hilfreich
      Re^2: LASIK - Misserfolgsrate

      Man sollte das alles etwas relativieren.
      In USA (und daher kommt die Studie) wird (kein Witz!) in Superstore-Einkaufszonen operiert - Brille ausmessen, danach Lasern und fertig! Wer hat schon die passende und genaue Brille? Wer weiß was über Veränderungen an der Hornhaut ohne gemessen worden zu sein? Wer so lasern lässt, muss sich nicht wundern.
      In D sind die Statistiken doch erheblich besser, schwerwiegende Risiken wie Erblindung! sind so selten, dass sie im Promillebereich liegen. Aber es ist natürlich ein Risiko. Schmerzen sind bei Lasik nicht die Regel, sondern eher ein Alarmzeichen, dass was nicht stimmt. Bei PRK sind sie allerdings üblich für wenige Tage.
      Wer im Grenzbereich lasert und dazu noch ohne optimale Messgeräte, dem sollte man die Lizenz entziehen. Aber die Unterschrift sichert den (gierigen) Chirurgen ab. Ganz entscheidend ist das richtige Equipment für die Voruntersuchungen, eine rigoroses Ablehnen von Patienten im Grenzbereich.
      Ohne Notwendigkeit sollte man sich auf keinen Fall lasern lassen, wer keine Probleme mit Brille oder Linse hat, der kommt auch nicht in Frage. Kein Eingriff ohne Risiko und dass bei Millionen gelaserter Personen mal etwas schief gehen kann, verständlich. Aber ist das die Regel? Jeder muss für sich entscheiden und die Risiken gegeneinander aufwiegen. Rauchen wir deshalb weniger?
      Und was das Fettabsaugen anbelangt: Das Risiko entstellend befuscht zu werden ist m.E. erheblich größer als ein ernsthaftes Risiko bei Lasik! Wenn das Routine ist, dann gibts auf dem Gebiet noch viel mehr Stümper!

      Schönen Gruß

      Pit

      • Antwort von nach einem Tag 0 hilfreich
        Re^5: LASIK - Misserfolgsrate

        Meine Freundin, die ihre Brille eigentlich leid ist, lehnt Lasik mit der Begründung ab, dass man noch nicht wissen kann, wie das Auge sich verhält wenn man 80 Jahre alt ist. Mein Argument dagegen ist, dass aufgrund der Operationsmethode (lediglich Hornhaut wird entfernt) schliessen kann, dass auch im Alter alles OK sein wird.
        Bin sehr vorsichtig damit, sie in diese Sache 'reinzutalken, wäre aber für eine Einschätzung sehr dankbar.

        Gruß

        Martin

        • Antwort von nach 2 Tagen 0 hilfreich
          Re^6: LASIK - Misserfolgsrate

          Martin, Meine Freundin, die ihre Brille eigentlich leid ist, lehnt
          Lasik mit der Begründung ab, dass man noch nicht wissen
          kann, wie das Auge sich verhält wenn man 80 Jahre alt ist.
          Das ist wohl war, wenn man dann noch fit genug ist... Mit zunehmendem Alter lässt nicht nur die Elastizität der Linse nach (Alterssichtigkeit = Lesebrille), es lagern sich auch zunehmend Kristalle darin ab, wodurch es zum häufigen Grauen Star kommt. Die Entfernung des Star und Einsetzen einer Kunstlinse anstatt der natürlichen ist weltweit bewährt, standardisiert und sehr sicher. Die OP kann auch ambulant vorgenommen werden und dauert kaum länger als 15 - 20 Min./Auge. Das bezahlt die Kasse und hat nur den Nachteil, dass die Anpassung von nah auf fernsehen nicht mehr funktioniert, d.h. Gleitsichtgläser oder Lesebrille je nachdem, was man dann noch scharf sehen möchte. Falls also als Greis noch einmal eine Sehverschlechterung eintreten sollte - ein Lasern ist dann nicht mehr möglich, aber das Einsetzen einer künstl. Linse kein Problem. Mein Argument dagegen ist, dass aufgrund der Operationsmethode
          (lediglich Hornhaut wird entfernt) schliessen kann,
          dass auch im Alter alles OK sein wird.
          Bei Kurzsichtigen ist das Auge zu lang geachsen, d.h. der Brennpunkt von Hornhaut und Linse liegt vor der Netzhaut. Die Brechkarft der Hornhaut bei ca. 0,7mm Dicke beträgt ca. 28 dpt. Man kann sich ausrechnen, wie wenig man per Laser nur "abschmirgeln" muss, um eine Korrektur = Brechkraftminderung zu erreichen. Die modernen Laser könne hauchdünne Schichten in Dicken von 2 Molekülen abtragen. Die neue Generation ist sehr weit entwickelt und sicher.
          ABER: Nur niemeanden überreden! Eine Info-Veranstaltung ist aber gratis, da kann man den Arzt kennenlernen, Fragen stellen etc. Kann man ja mal hingehen...

          Grüße
          Pit

          • Antwort von nach 2 Tagen 0 hilfreich
            Re^7: LASIK - Misserfolgsrate

            Man kann sich ausrechnen, wie wenig man per Laser nur
            "abschmirgeln" muss, um eine Korrektur = Brechkraftminderung
            zu erreichen.
            hi,

            wie WENIG? ich höre immer wieder, daß bei höheren dioptrienzahl eine korrektur unmöglich ist? bei mir wäre eine laserung rausgeschmissenes geld, denn ich bin minus 8, so habe ich das erfahren.

            gruß datafox

            • Antwort von nach 2 Tagen 0 hilfreich
              Re^8: LASIK - Misserfolgsrate

              Datafox,

              bei -6 dpt ist Schluß bei PRK (das ältere heute selten noch angewandte Laserverfahren), bei LASIK kann man - vorausgesetzt die Hornhaut ist dick genug, denn nach dem "laserscheifen" muss eine Mindestdicke noch vorhanden sein - bis - 9dpt/-10 dpt korrigieren. Bei jüngeren Patienten ist häufig aber der Pupillendurchmesser zusätzlich zu groß, so dass es dann zu Problemen bei Dämmerung kommen kann - deshalb machen ehrliche Chirurgen in dem Fall keine Laserung. Aber es gibt Alternativen bei größerer Kurzsichtigkeit: Linsen, die vor bzw. in die Iris eingebracht werden. Lassen sich notfalls sogar wieder entfernen oder austauschen. Informiere dich doch mal bei deinem Augenarzt! Statt der Kontaktlinse eine Linse im Auge vor der natürlichen Linse.

              Gruß Pit

            • Antwort von nach 2 Tagen 0 hilfreich
              linse im auge

              Aber es gibt
              Alternativen bei größerer Kurzsichtigkeit: Linsen, die vor
              bzw. in die Iris eingebracht werden.
              hi pit,

              das ist mir neu!
              wie sieht es da mit risiken, erfahrungen, kosten aus? weißt du drüber was? werde auf jeden fall ein paar ärzte dazu fragen! danke für den hinweis!! siehst du, diese alternative hat bisher kein arzt erwähnt. wieso nur?

              gruß datafox

            • Antwort von nach 2 Tagen 0 hilfreich
              Re^9: LASIK - Misserfolgsrate

              Hallo zusammen,
              nur so als Ergänzung zu dem Pupillendurchmesser:
              Neuere Geräte können größere Radien bearbeiten als ältere.
              Man sollte auf jeden Fall den operierenden Arzt fragen, ob die eigenen Pupillen groß sind und sein Gerät geeignet ist. Ein seriöser Arzt sollte da schon Auskunft geben.
              Mir wurde z.B. gesagt, daß ich Glück habe, daß die entsprechende Klinik ein nagelneues Gerät habe, daß auch für mich geeignet sei. Angeblich habe ich große Pupillen, was ich vorher nicht wußte.
              Über Sinn und Unsinn von kosmetischen Operationen kann man sicherlich unterschiedlicher Meinung sein, nur: es gibt genügend medizinische Gründe für eine Lasik-Operation. Es gibt Fälle, da zahlen die Krankenkassen - und das heißt schon was.
              Aus eigener Erfahrung kann ich nur sagen:
              1.Die OP verursacht keine Schmerzen.
              2.Direkt nach den 2 Minuten des Eingriffs kann man schon sehen.
              3.Das Ganze ist weniger unangenehm als ein Zahnarztbesuch.
              Schöne Grüße
              Sabine

            • Antwort von nach 2 Tagen 0 hilfreich
              Re^10: LASIK - Misserfolgsrate

              hallo, es gibt
              genügend medizinische Gründe für eine Lasik-Operation.
              ja, die forschung ;-) ansonsten kenne ich keine. mit brille sieht man doch normal und hat zwei gesunde augen! 1.Die OP verursacht keine Schmerzen.
              2.Direkt nach den 2 Minuten des Eingriffs kann man schon
              sehen.
              3.Das Ganze ist weniger unangenehm als ein Zahnarztbesuch.
              dann warte mal 3 jahre... solange keine langzeitstudien da sind, würde ich niemals an meinem augenlicht herumexperimentieren!

              gruß datafox



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