ich habe gehört dass in einigen kliniken sehnenrupturen (z.b. achillessehne und supraspinatussehne) nicht mehr genäht werden sondern nur angenähert eingegipst werden und das sich dann aus dem hämatom das sich in der ruptur gebildet hat eine ersatzsehne bildet
Hallo!
Mein Mann hatte eine Achillessehnen-Ruptur und hat sie von Prof. Thermann http://www.atos.de/deutsch/facharztpraxen/unfall-chi… konservativ (mit einem speziellen Schuh) behandeln lassen. Es ging sehr gut, er merkt es heute nur noch manchmal morgens nach dem Aufstehen, aber das wäre bei einer Operation wohl auch so. Er würde es heute wieder so machen.
Liebe Grüße
Karin
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Nachtrag
Falls es gerade bei dir aktuell ist - bei der Achillessehne möglichst wenig bewegen und das Bei möglichst in einem großen Winkel zum Fuß bandagieren (wie mit Stöckelschuh).
Prof. Thermann ist Spezialist auf diesem Gebiet und hat seine Doktorarbeit oder Habilitation über dieses Thema beschrieben.
ich habe gehört dass in einigen kliniken
sehnenrupturen (z.b. achillessehne und
supraspinatussehne) nicht mehr genäht
werden sondern nur angenähert eingegipst
werden und das sich dann aus dem hämatom
das sich in der ruptur gebildet hat eine
ersatzsehne bildet
stimmt das?
erfahrungen?
ich hatte eine Ruptur der Achillessehne, die im Braunschweiger Klinikum behandelt wurde. Dort wird so vorgegangen, daß mit Ultraschall untersucht wird, wie groß die Lücke zwischen den Sehnenenden ist. Bei unter einem Zentimeter wird konservativ behandelt (Zehen nach unten, damit sich die Enden wieder annähern, langsame Belastungssteigerung, damit das neu gebildete Stück auch belastbar wird). Bei mir war der Abstand zu groß, daher wurde operiert. Da die Achillessehne nur schlecht durchblutet wird, kam es zu einem Infekt und es mußte nach 14 Tagen „in Freiheit“ mit Spezialschuh nochmal aufgemacht werden, um den Gammel rauszuholen und Antibiotika reinzutun (das oral genommene Antibiotikum kam nicht in ausreichender Menge an der infizierten Stelle an). Mittlerweile geht es aber wieder bestens.