welches sind die Massnahmen, die man in jedem
Fall treffen soll, wenn man mit Schmerzen zu kämpfen hat.
Welche Mittel und Wege gibt es zur Schmerzbekämpfung und Gesundung.
Nett wären auch Links und Literaturangaben.
Hat jemand Erfahrungen mit weitergehenden Schritten wie Operation?
Danke für eure Tipps und Hilfe!
Grüße
Andy
hallo!
es ist jetzt nicht ganz klar was deine frage eigentlich ist-denn bandscheibenvorfälle verursachen nur in den wenigsten fällen schmerzen.
meist ist es so dass man schmerzen hat und dann eben (weil sich das so gehört)
) ein bild gemacht wird auf dem man einen vorfall entdeckt und man dann diesem einfach die schuld gibt.
komischerweise findet man bei den über 50jährigen bei ca. 2/3 vorfälle ohne dass diese leute je schmerzen hatten. das gilt übrigens auch für die genauso beliebte „degeneration“ und „abnutzung“.
was sich über viele jahre als gut herausgestellt hat ist: sich nicht schonen (d.h. nicht ins bett legen)-sondern alle aktivitäten so normal wie möglich weiterbetreiben; nicht denken dass jetzt das leben zu ende ist und man am nächsten tag einen rollstuhl braucht; am anfang sind schmerzhemmende medikamente bzw. entzündungshemmer ganz günstig (bis max. 1 woche).
operationen die rein wegen schmerz durchgeführt wurden haben i.r. ein besch… ergebnis da wie gesagt schmerz und vorfall nichts miteinander zu tun haben.
zur schmerzfreiheit gehört ein „training“/eine schulung der „wahrnehmung“ (propriozeption) im betroffenen bereich-sonst hat man keine chance auf 100% genesung.
die untersuchungen und methoden dazu sind vorhanden-werden aber entweder noch ignoriert oder die behandler sind zu faul zum lesen.
))
schau dir mal die faq 1029 im brett gesundheit an-da sind einige sachen drin die auch auf dich passen könnten.
ein paar andere artikel findest du unter:
www.mckd.de
www.somatics.de
oder einfach deine frage etwas präziser stellen-dann kann man noch mehr dazu sagen.
tschüss
matthias
[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]
Danke Matthias!
Es ist so, dass relativ starke Schmerzen vorhanden sind.
Daraufhin erfolgte Arztbesuch mit MRT usw.
Bereits das zweite ‚Teil‘ ist aus der Bandscheibe
rausgeflutscht.
Was kann ich dir noch schreiben, damit du mir konkreter antworten kannst?
Grüße
Andy
hallo!
wo sind die schmerzen? nur im rücken (einseitig/beidseitig)? mit ausstrahlung ins gesäss/bein?
ist es ein dauerschmerz? oder kommt er nur bei bestimmten bewegungen/haltungen? (bücken, gehen, sitzen, liegen, …)
wie hat sich der schmerz seit beginn deiner probleme verändert? besser/schlechter/gleich?
hast du motorische ausfälle, d.h. kraftverlust im bein?
hast du volles gefühl in den beinen? oder gibt`s da taube stellen, kribbeln, …
gibt es einen unterschied zwischen morgens/mittags/abends?
wenn du brav antwortest
)) kann man die problematik genauer eingrenzen.
tschüss
matthias
[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]
Hallo,
wo sind die schmerzen? nur im rücken (einseitig/beidseitig)?
mit ausstrahlung ins gesäss/bein?
*** im Rücken ziehen bis ins Bein runter
ist es ein dauerschmerz? oder kommt er nur bei bestimmten
bewegungen/haltungen? (bücken, gehen, sitzen, liegen, …)
wie hat sich der schmerz seit beginn deiner probleme
verändert? besser/schlechter/gleich?
*** bei bestimmten Bewegungen ist in letzter zeit schlechter
*** geworden
hast du motorische ausfälle, d.h. kraftverlust im bein?
hast du volles gefühl in den beinen? oder gibt`s da taube
stellen, kribbeln, …
*** Hin und wieder mal kribbeln, taub nicht
gibt es einen unterschied zwischen morgens/mittags/abends?
***Nein
wenn du brav antwortest
)) kann man die problematik genauer
eingrenzen.
Bin gespannt…
Grüße
Andy
Danke Matthias!
Es ist so, dass relativ starke Schmerzen vorhanden sind.
Daraufhin erfolgte Arztbesuch mit MRT usw.
Bereits das zweite ‚Teil‘ ist aus der Bandscheibe
rausgeflutscht.
Was kann ich dir noch schreiben, damit du mir konkreter
antworten kannst?
Grüße
Andy
hallo!
dann setzen wir mal das frage-antwort-spiel weiter:
wie weit ins bein runter? bis knie? unterhalb knie? bis fuss?
wo? vorne auf dem bein? seitlich? hinten?
wie breit? wie ein bleistift? oder grossflächiger?
welche bewegungen haben es schlechter gemacht?
es ist wirklich so dass man durch die beschreibung der lokalisation, etc. eine ziemlich genaue „diagnose“ stellen kann. melzack und wall (die beiden guru`s der schmerzforschung) haben da einige sehr interessante untersuchungen veröffentlicht.
wie kann ich nur folgendes vergessen (schäm) du hast rücken und beinschmerzen???
das ist für einen vorfall sehr untypisch wenn nicht sogar unmöglich. vorfälle verzrsachen i.r. nur beinschmerzen.
bei vielen meiner patienten hat es mit rückenschmerz begonnen-wenn dann der vorfall vorfällt (??) hört der rückenschmerz auf und wandert ins bein.
von daher würde ich mal sagen hast du eine gute prognose. rückenschmerz ist gut.
warte auf die antworten!!
matthias
einfach nur Erfahrungsbericht
Hallo Andreas,
ich konnte bis Oktober 2002 kaum längere Zeit sitzen, hatte permanent Schmerzen, auch im Liegen und beim Laufen. Nach einem CT war geklärt, dass ich einen Bandscheibenvorfall im Lendenwirbelbereich hatte (schon vor längerer Zeit vermutlich). Meine Ärzte haben nur anfangs Schmerzmittel verpasst (über kurze Zeit), ich habe sofort nach der Diagnose mit gezielter Krankengymnastik und Akupunktur begonnen. Seit Januar, nach 6 Akupunktursitzungen und etlichen Massagen/Gymnastik, habe ich keinerlei Beschwerden mehr - mache aber meine Gymnastik auch brav weiter und noch weitere vier Akupunktursitzungen…
ich weiß nicht, ob diese Behandlung für jeden Bandscheibenvorfall angemessen ist. Aber von Operationen haben mir sämtliche Bekannte, Ärzte und Physiotherapeuten abgeraten…
Grüße
Gerry