Medizinischer Notfall oder nicht?

Hallo Leute,

Eine Frage: Liegt ein medizinischer Notfall vor, wenn man akute Zahnschmerzen hat und auf einen Krankenwagen zum Zahnarzt angewiesen ist (weil Rollstuhlfahrer und Treppe)?

mfg Euer Carsten

Hallo Carsten,

wieso sollte man da auf einen Krankenwagen angewiesen sein. Für solche Fahrten gibt es ganz normale Behindertenfahrdienste, ggf. auch ein Taxi.

Gruß vom Wiz

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Ein paar nähere Angaben dazu…

Hallo Carsten,

wieso sollte man da auf einen Krankenwagen angewiesen sein.
Für solche Fahrten gibt es ganz normale
Behindertenfahrdienste, ggf. auch ein Taxi.

Da liegt genau das Problem: Sie braucht einen Tragedienst (weil sie nur ein Bein hat, übergewichtig ist und mit dem Rollstuhl unmöglich 14 Treppenstufen herunterkommt) u n d ein Schwenktaxi! Aber beides muss wer weiss wie weit vorher beantragt werden (i.d.R. 48 Stunden vorher). Die Praxis zeigte auch, dass mal der eine, mal der andere nicht kommt.

Ich möchte daher wissen, ob man das ganze in diesem besonderen Fall als medizinischen Notfall bezeichnen und somit den Dienst der Feuerwehr in Anspruch nehmen kann, ohne dass hinterher die dicke Rechnung kommt.

Hoffe, ihr könnt mir helfen. Sonst muss die den Termin morgen beim Zahnarzt wieder absagen und hat weiter Schmerzen…

Ihr seht, für Behinderte sieht die Welt manchmal besch… aus.

Euer Carsten

Nachfragen!?
Hallo Carsten!

Ich weiß ja nicht, woher Du kommst, aber ich würde einfach mal bei der Rettungsleitstelle (bei uns in Bayern im Normalfall 19222, sonst auch oft die 112) nachfragen, was die dazu meinen. Immerhin müßten die das ja disponieren, wenn es wirklich als Notfall oder Krankentransport zählt. Und die Leute dort sind im Normalfall wirklich in Ordnung, also keine Angst, daß Du wegen Deiner Frage blöd angeredet wirst!

Gruß Silvia

Hi Carsten,

man muß 2 Dinge unterscheiden: der RETTUNGSDIENST ist für wirkliche lebensbedrohliche Notfälle da. Er kommt mit Blaulicht und Martinshorn und zieht Dir gewaltig die Ohren lang wenn Du dann erzählst daß es um sowas „lebensbedrohliches“ einen Zahnarzttermin geht.

Der KRANKENTRANSPORT fährt mit fast denselben Autos herum, ist aber für Leute da, die krankheitsbedingt nicht im Privatauto oder Taxi befördert werden können, aber keinen akuten Notfall darstellen. Beispiel: stationäre PAtienten im Krankenhaus oder Altenheim, die zu Untersuchungen in die / eine andere Klinik befördert werden müssen. Natürlich kommen die Leute vom KRANKENTRANSPORT ohne Blaulicht und Martinshorn, gehören letztlich aber auch zu dem Stall, aus dem auch die Rettungsdienstler kommen.

In beiden Fällen benötigst Du, damit die Krankenkasse die Kosten trägt, einen sog. „Transportschein“, auf dem ein Arzt mit Stempel und Unterschrift bestätigen muß daß aus medizinischen Gründen nur eine Beförderung mit Krankentransport / Rettungsdienst möglich war.
Im Notfall schreibt der Notarzt oder die aufnehmende Klinik den T-Schein, bei einem Krankentransport mußt Du den Schein selber beim verordnenden Arzt holen und den KRANKENTRANSPORT-Rettungsassistenten geben. Ohne Fahrkarte muß man Dich nämlich nicht mitnehmen - in der Apotheke bekommst Du auch keine Medikamente ohne Rezept.

Wer den RETTUNGSDIENST alarmiert ohne einen echten Notfall zu haben oder den KRANKENTRANSPORT holt ohne einen T-Schein zu haben läuft nicht zur Gefahr die Kosten aus eigener Tasche zahlen zu müssen, sondern bekommt auch noch ganz mächtig Ärger wegen „böswilliger Alarmierung“. Die Staatsmacht versteht da - zu Recht - überhaupt keinen Spaß.

Oft gibt es zusätzlich einen BEHINDERTENFAHRDIENST, der vor allem in großen Städten von Hilfsorganisationen wie dem Roten Kreuz, der Johanniter Unfall-Hilfe, dem Arbeiter-Samariter-Bund oder den Maltesern durchgeführt wird.

So wie Du die Sache beschreibst ist letzterer der richtige Ansprechpartner, falls es einen Behindertentransportdienst in Deinen Gegend gibt, ansonsten ist mitunter der KRANKENTRANSPORT gezwungen das mit zu übernehmen.

Mir stellt sich in solchen Fällen aber regelmäßig die Frage wie die Leute sonst klarkommen… wie wird eingekauft, wie kommen sie zum Spaziergang an die Luft, wie zum Arzt, wie funzt das bei Behördengängen? Da ist es gewöhnlich auch möglich anderweitig aus dem Haus zu kommen, sodaß ich mich frage wieso im Falle einer ärztlichen Behandlung dann oft Rettungskräfte anrücken müssen und ein „Notfall“ konstruiert wird - der im Falle einer geplanten Zahnbehandlung in jedem Fall nicht vorliegt. Ein Notfall ist etwas ganz anderes.

Wenn der / die Behinderte sonst auch in der Lage ist das Haus zu verlassen wird das jetzt auch der Fall sein. Andernfalls muß der Behindertenfahrdienst oder, falls ein Arzt bereit ist Dir einen T-Schein zu schreiben, der Krankentransport kommen. Dann muß der T-Schein aber mit korrekt ausgefüllten Personalien, auf den Tag datiert, unterschrieben und gestempelt von einem verordnenden Arzt vorliegen.

Schönen Gruß,

MecFleih

PS: Ist immer ganz gut wenn man sowas rechtzeitig bei der Terminabsprache mit dem Arzt, und nicht am Abend vorher klärt… Was ist wenn Du morgen vor dem Termin keine Lösung mehr findest oder alle Termine bei den genannten Fahrdiensten ausgebucht sind…?

Hallo!

Da ruf bitte einfach beim Zahnarzt an und frage, ob er einen Transportschein für die Krankenfahrt ausstellt. Stelle bitte sicher, daß „Krankenwagen“ angekreuzt sein wird, dann kannst Du einen Krankenwagen rufen.
Ein medizinischer Notfall sind Zahnschmerzen sicher nicht, ein notwendiger Grund für die Verordnung des Krankentransportes in der Regel schon.

Grüße,

Marcus
(Rettungsassistent)

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Hallo Carsten!

Warum fragt ihr, ob der Zahnarzt zu Euch kommen kann?

Es gibt Zahnärzte die häusliche Besuche machen! Dann kann er selber entscheiden was notwendig ist und was nicht.

Sollte eure Zahnarzt sowas grundsätzlich ablehnen, könnt ihr evtl den Zahnarzt wechseln?
Das war ein Vorschlag aus Erfahrung heraus. Denn schließlich gibt es leider viele Menschen, die nicht zum Arzt fahren können!.

Schönen Gruß
Helena

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Hallo Carsten,

man kann es auch kompliziert machen…
Geht es wirklich nicht mit dem Behindertenfahrdienst? Siehst du keine reelle Chance? Ist dieser personell/technisch/terminlich nicht in der Lage, den Transport auszuführen?
Wenn die es nicht leisten können: Sprich mit dem Zahnarzt, erklär ihm die Situation. Sieht er keine Notwendigkeit und stellt keine Verordnung aus (Zahnärzte haben wenig Erfahrung in Sachen Krankentransport und verstehen es deswegen manchmal nicht) sprich mit deinem Hausarzt. Sieht er auch keine Notwendigkeit kannst du dir immer noch überlegen den Transport selber zu zahlen, dann brauchst du auch keine Verordnung.
Infos gibt dir sicher euer Rettungsdienst, allerdings bitte nicht über 112. Entweder nimm die 19 222 oder ruf die Amtsnummer eurer Leitstelle an. Vielleicht gibt es bei euch ja auch einen Anbieter von Liegetransporten (sog. nicht-qualifizierter Krankentransport), der das Ganze wesentlich günstiger macht.

Gruß, Claus

Eine Frage: Liegt ein medizinischer Notfall vor, wenn man
akute Zahnschmerzen hat und auf einen Krankenwagen zum
Zahnarzt angewiesen ist (weil Rollstuhlfahrer und Treppe)?

mfg Euer Carsten

Das würde ich nun eher in den Bereich Humor verschieben, denn ein Zahnarzt braucht zumindest für adäquate Behandlung eine suffiziente Möglichkeit, in einen ausgeleuchteten Mund schauen zu können, ohne das drei Leute den Küchenstuhl gekippt halten müssen, während ein vierter die Maglite…Unfug!
Zahnärzte, die Hausbesuche machen, zun dies zur Nachbehandlung oder zum abrechnen.
Sonst braucht ein Zahnarzt schon seine Praxis zum arbeiten.

Grüße,

Marcus

Hallo Carsten!
Ich würde mal versuchen herauszufinden, ob es in Deiner Stadt nicht ein Taxi-Unternehmen gibt, das Behindertengerechte Fahrzeuge hat. Denn ein Notfall sind Zahnschmerzen bestimmt, aber ich kann z.B. auch erst abends zum Zahnarzt gehen(weil ich selber Arzthelferin bin) und muß leider so lange warten und bis dahin hat bestimmt jedes Fahrunternehmen einen Wagen frei! Und unsere Können Dich dann auch die Treppen hochtragen.

War zwar jetzt keine direkte Antwort, aber vielleicht ein kleiner Lösungsvorschlag!
Liebe Grüße Sonja

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Hi Marcus!

Das würde ich nun eher in den Bereich Humor verschieben,

Und Dein Posting als PW??? Dort wäre er angebracht, ja.

denn ein Zahnarzt braucht zumindest für adäquate Behandlung eine
suffiziente Möglichkeit, in einen ausgeleuchteten Mund schauen
zu können, ohne das drei Leute den Küchenstuhl gekippt halten
müssen, während ein vierter die Maglite…Unfug!

Ich rede nur von dem was ich selbst gesehen habe. Du offensichtlich nicht.

Trotzdem um zu beurteilen wie es um einen Zahn bestellt ist, braucht einen guten Zahnarzt zunächst nur gute Augen und -jawohl!- gute Beleuchtung (zB Zimmerleuchte wenn Pat. und Zahnarzt allein sind würde es zunächst mal reichen (müssen)). Auch eine Spritze gegen Schmerzen kann er auch gleich vor Ort verabreichen. Und dann, da wir von einem ausgebildeten, guten Zahnarzt reden, wird er wohl in der Lage sein zu entscheiden, wo der Patient zur weiteren Behandlung hin muß (nirgends mehr, zum eigenen Praxis oder ins Krankenhaus) ggbflls. mit welchen Transport.

Zahnärzte, die Hausbesuche machen, zun dies zur Nachbehandlung
oder zum abrechnen.
Sonst braucht ein Zahnarzt schon seine Praxis zum arbeiten.

Nicht nur. Siehe oben.

Ich denke man muß erst wissen wovon man redet, bevor man so einen Posting schreibt. Offensichtlich, trotz Dein Rettungsdienst hast Du den Alltag mit kranken menschen bei sich daheim kaum erlebt. Und das merkt man…

Grüße,

Marcus

Grüße auch
Helena
PW. Ihr Rettungsdienstler, wo habt Ihr denn eure Praxis? Wie kommt, daß Ihr sogar auf die Straße arbeiten könnt??
Uuuuuuuuuuuuuuuuuuups! Bin doch nicht im Brett „Witze“, ergo keine PW nötig! Trotzdem…

Hallo, Helena,

im Rettungsdienst arbeiten wir oft auf der Straße, klar, aber wir stellen nur die Vitalfunktionen sicher und verbringen den Patienten in ein zur Behandlung geeignetes Krankenhaus.
Somit verstehe ich Deine beleidigte Reaktion nicht.
Ein Zahnarzt kann natürlich auch im Hausbesuch eine Analgesie vornehmen, sei es Spritze oder Medikament.
Behandeln wird er zuhause halt eher weniger können, denn sowas erfordert beispielsweise Nervenextraktion, möglicherweise gar Zahnextraktion, Füllung, Bohrer etc.
Das geht daheim einfach nicht, ebensowenig, wie wir den Herzinfarkt im Schlafzimmer behandeln können, obwohl das theoretisch sogar gut möglich wäre…:smile:
Also Kritik bitte annehmen oder zumindest wohlwollend zur Kenntnis nehmen, und einem Rettungsdienstler, falls möglich, nicht allzu böse zu sein über saloppe Ausdrucksweisen und ein gesundes Mißtrauen Ärzten gegenüber.

Gruß aus dem Blaulichtmilieu,

Marcus

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Hi Marcus!

Hallo, Helena,

im Rettungsdienst arbeiten wir oft auf der Straße, klar, aber
wir stellen nur die Vitalfunktionen sicher und verbringen den
Patienten in ein zur Behandlung geeignetes Krankenhaus.

Genau das habe ich auf „Zahnheilkunde“ bei mehrere Zahnärtze zur Erstversorgung bei akuten Schmerzen oftmals erlebt. Und mehr habe ich auch hier nicht gesagt/gemeint.

Somit verstehe ich Deine beleidigte Reaktion nicht.

Na ja… Wenn du sagst mein Posting gehört im Witze-Brett UND was ich sage unfug ist, wirst Du das evtl. verstehen (oder auch nicht)

Ein Zahnarzt kann natürlich auch im Hausbesuch eine Analgesie
vornehmen, sei es Spritze oder Medikament.

Tut das (sehr) oft.

Behandeln wird er zuhause halt eher weniger können,

Von Behandlung in „Deinem“ Sinne war auch nicht die Rede (siehe weiter unten).

denn sowas erfordert beispielsweise Nervenextraktion, möglicherweise gar
Zahnextraktion, Füllung, Bohrer etc.
Das geht daheim einfach nicht,

In der Tat! (Und das ist was ich mit „Deinem“ Sinne meine). Ich meinte zur Notversorgung und zur Feststellung wie es weiter geht soll/kann ein Zahnarzt zum Patient daheim gehen. So eine Notversorgung geht es beim Patient daheim sehr wohl und ich habe es auch öfters erlebt. Zumal es sich um eine Pat handelt (siehe Urposting) die sich kaum bewegen kann.

ebensowenig, wie wir den Herzinfarkt im Schlafzimmer behandeln können, obwohl das
theoretisch sogar gut möglich wäre…:smile:
Also Kritik bitte annehmen oder zumindest wohlwollend zur
Kenntnis nehmen,

Das mache ich, was ich nicht von Dir sagen kann.

und einem Rettungsdienstler, falls möglich, nicht allzu böse zu sein über saloppe Ausdrucksweisen und ein
gesundes Mißtrauen Ärzten gegenüber.

Über saloppe Ausdrucksweise war und bin nie böse gewesen (!!!) Und über Mißtrauen Ärzten gegenüber war ja auch nicht die Rede. Übrigens: Etwas was ich persönlich sehr befürworte! (kein unbegrenztes Vertrauen den Ärzten gegenüber einfach weil sie Ärzten sind, frei nach dem Motto: „Halbgötter in weiß“).

Gruß aus dem Blaulichtmilieu,

Gruß aus dem häuslichen Pflege Milieu!

Marcus

Helena

Liebe Helena,
mag ja sein, dass es sowas gibt, aber mal ganz ehrlich: Wie sinnvoll ist das denn?
Zur Schmerzbekämpfung kann man auch eine Tablette schlucken, aber damit ist die ursache nicht behoben. Und da Zahnschmerzen - wie jede Art von Schmerz - eine Funktion haben: Ist es da sinnvoll, den Schmerz in der „Erstversorgung“ zu betäuben? Bis zur tatsächlichen Behandlung kann da ja noch einige Zeit vergehen und dann nochmal eine Spritze nötig machen. Und - bei allem Vertrauen in die Fachkenntnis des Zahnarztes: So ganz ohne Risiko ist das nicht, weil die Nerven im Mund auch mal atypisch verlaufen können und dann sogar Lähmungen entstehen können. Sollte man also nicht unnötig oft machen lassen. Desweiteren: Wie sieht denn die Alternative in der „erstversorgung“ aus? Die Patienten müssen doch ohnehin zum Zahnarzt, um die Ursache der Schmerzen behandeln zu lassen, oder?
Falls ich das falsch sehe, dass lasse ich mich natürlich gern eines besseren belehren!
Liebe Grüße,
Aureel

In der Tat! (Und das ist was ich mit „Deinem“ Sinne meine).
Ich meinte zur Notversorgung und zur Feststellung wie es
weiter geht soll/kann ein Zahnarzt zum Patient daheim gehen.
So eine Notversorgung geht es beim Patient daheim sehr wohl
und ich habe es auch öfters erlebt. Zumal es sich um eine Pat
handelt (siehe Urposting) die sich kaum bewegen kann.

Hallo Aureel!

Liebe Helena,

(uuuuuuuuuiiiiiiiiiiiiii! Ist das schön, so angesprochen zu werden! Danke!) :o)))

mag ja sein, dass es sowas gibt, aber mal ganz ehrlich: Wie
sinnvoll ist das denn?

Ich konnte dir Beispiele aus meinem Beruf auflisten. Die sind allerdings nicht wenig. Und trotzdem, wenn man von einer älteren Dame ausgeht, die beinamputiert und übergewichtigt ist und womöglich noch ein paar andere gesundheitsprobleme hat, vielleicht macht es doch Sinn, der Zahnarzt nach Hause kommen zu lassen. Zumal Schmerzen immer eine Qual sind.

Zur Schmerzbekämpfung kann man auch eine Tablette schlucken,
aber damit ist die ursache nicht behoben.

Ja, klar. Diese Erstversorgung wurde u.U.nur dazu dienen, die Zeit bis zur „richtigen“ Behandlung zu verkürzen bzw zu überbrücken.

Und da Zahnschmerzen - wie jede Art von Schmerz - eine Funktion haben: Ist es da sinnvoll, den Schmerz in der „Erstversorgung“ zu betäuben? Bis
zur tatsächlichen Behandlung kann da ja noch einige Zeit
vergehen und dann nochmal eine Spritze nötig machen.

Eben! Und deshalb ist es manchmal angebracht (natürlich nicht immer!) den Schmerz zu betäuben.

Und - bei allem Vertrauen in die Fachkenntnis des Zahnarztes: So ganz
ohne Risiko ist das nicht, weil die Nerven im Mund auch mal
atypisch verlaufen können und dann sogar Lähmungen entstehen
können.

Jeder Eingriff verbirgt ein Risiko. Da sind wir uns einig! :o))

Sollte man also nicht unnötig oft machen lassen.

Stimmt!

Desweiteren: Wie sieht denn die Alternative in der
„erstversorgung“ aus? Die Patienten müssen doch ohnehin zum
Zahnarzt, um die Ursache der Schmerzen behandeln zu lassen,
oder?

Wenn der Zahnarzt daheim die Ursache nicht erkennen kann und entsprechend nicht behandelt, ist es, in der Tat, die Fahrt zur Praxis/Krankenhaus unvermeidlich. Sonst nicht unbedingt.

Falls ich das falsch sehe, dass lasse ich mich natürlich gern
eines besseren belehren!

Also ich rede nur von dem was ich selbst erlebt habe.
Es kommt leider mal vor, daß der Patient das eigene Haus/Wohnung nicht verlassen kann, dann…
Auf jeden Fall besser und vorzuziehen ist die Fahrt in die Klinik/Praxis/Krankenhaus, aber eben nicht immer möglich.

Liebe Grüße,
Aureel

Liebe Grüße Dir auch, Aureel!
Helena

In der Tat! (Und das ist was ich mit „Deinem“ Sinne meine).
Ich meinte zur Notversorgung und zur Feststellung wie es
weiter geht soll/kann ein Zahnarzt zum Patient daheim gehen.
So eine Notversorgung geht es beim Patient daheim sehr wohl
und ich habe es auch öfters erlebt. Zumal es sich um eine Pat
handelt (siehe Urposting) die sich kaum bewegen kann.