Medizinischer Notfall oder nicht?

Von: , Frage gestellt am Di, 19. Aug 2003

Hallo Leute,

Eine Frage: Liegt ein medizinischer Notfall vor, wenn man akute Zahnschmerzen hat und auf einen Krankenwagen zum Zahnarzt angewiesen ist (weil Rollstuhlfahrer und Treppe)?

mfg Euer Carsten

14 Antworten zu dieser Frage

  1. Antwort von nach 30 Minuten 0 hilfreich
    Re: Medizinischer Notfall oder nicht?

    Hallo Carsten,

    wieso sollte man da auf einen Krankenwagen angewiesen sein. Für solche Fahrten gibt es ganz normale Behindertenfahrdienste, ggf. auch ein Taxi.

    Gruß vom Wiz [Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

    • Antwort von nach einer Stunde 0 hilfreich
      Ein paar nähere Angaben dazu...

      Hallo Carsten,

      wieso sollte man da auf einen Krankenwagen angewiesen sein.
      Für solche Fahrten gibt es ganz normale
      Behindertenfahrdienste, ggf. auch ein Taxi.
      Da liegt genau das Problem: Sie braucht einen Tragedienst (weil sie nur ein Bein hat, übergewichtig ist und mit dem Rollstuhl unmöglich 14 Treppenstufen herunterkommt) u n d ein Schwenktaxi! Aber beides muss wer weiss wie weit vorher beantragt werden (i.d.R. 48 Stunden vorher). Die Praxis zeigte auch, dass mal der eine, mal der andere nicht kommt.

      Ich möchte daher wissen, ob man das ganze in diesem besonderen Fall als medizinischen Notfall bezeichnen und somit den Dienst der Feuerwehr in Anspruch nehmen kann, ohne dass hinterher die dicke Rechnung kommt.

      Hoffe, ihr könnt mir helfen. Sonst muss die den Termin morgen beim Zahnarzt wieder absagen und hat weiter Schmerzen.....

      Ihr seht, für Behinderte sieht die Welt manchmal besch.... aus.

      Euer Carsten

      • Antwort von nach 3 Stunden 2 hilfreich
        Re: Ein paar nähere Angaben dazu...

        Hallo!

        Da ruf bitte einfach beim Zahnarzt an und frage, ob er einen Transportschein für die Krankenfahrt ausstellt. Stelle bitte sicher, daß "Krankenwagen" angekreuzt sein wird, dann kannst Du einen Krankenwagen rufen.
        Ein medizinischer Notfall sind Zahnschmerzen sicher nicht, ein notwendiger Grund für die Verordnung des Krankentransportes in der Regel schon.

        Grüße,

        Marcus
        (Rettungsassistent)

      • Antwort von nach 4 Stunden 1 hilfreich
        Re: Ein paar nähere Angaben dazu...

        Hallo Carsten!

        Warum fragt ihr, ob der Zahnarzt zu Euch kommen kann?

        Es gibt Zahnärzte die häusliche Besuche machen! Dann kann er selber entscheiden was notwendig ist und was nicht.

        Sollte eure Zahnarzt sowas grundsätzlich ablehnen, könnt ihr evtl den Zahnarzt wechseln?
        Das war ein Vorschlag aus Erfahrung heraus. Denn schließlich gibt es leider viele Menschen, die nicht zum Arzt fahren können!.

        Schönen Gruß
        Helena [Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

        • Antwort von nach einem Tag 0 hilfreich
          Re^2: Ein paar nähere Angaben dazu...

          Das würde ich nun eher in den Bereich Humor verschieben, denn ein Zahnarzt braucht zumindest für adäquate Behandlung eine suffiziente Möglichkeit, in einen ausgeleuchteten Mund schauen zu können, ohne das drei Leute den Küchenstuhl gekippt halten müssen, während ein vierter die Maglite...Unfug!
          Zahnärzte, die Hausbesuche machen, zun dies zur Nachbehandlung oder zum abrechnen.
          Sonst braucht ein Zahnarzt schon seine Praxis zum arbeiten.

          Grüße,

          Marcus

          • Antwort von nach einem Tag 0 hilfreich
            Re^3: Ein paar nähere Angaben dazu...

            Hi Marcus! Das würde ich nun eher in den Bereich Humor verschieben,
            Und Dein Posting als PW???? Dort wäre er angebracht, ja. denn ein Zahnarzt braucht zumindest für adäquate Behandlung eine
            suffiziente Möglichkeit, in einen ausgeleuchteten Mund schauen
            zu können, ohne das drei Leute den Küchenstuhl gekippt halten
            müssen, während ein vierter die Maglite...Unfug!
            Ich rede nur von dem was ich selbst gesehen habe. Du offensichtlich nicht.

            Trotzdem um zu beurteilen wie es um einen Zahn bestellt ist, braucht einen guten Zahnarzt zunächst nur gute Augen und -jawohl!- gute Beleuchtung (zB Zimmerleuchte wenn Pat. und Zahnarzt allein sind würde es zunächst mal reichen (müssen)). Auch eine Spritze gegen Schmerzen kann er auch gleich vor Ort verabreichen. Und dann, da wir von einem ausgebildeten, guten Zahnarzt reden, wird er wohl in der Lage sein zu entscheiden, wo der Patient zur weiteren Behandlung hin muß (nirgends mehr, zum eigenen Praxis oder ins Krankenhaus) ggbflls. mit welchen Transport. Zahnärzte, die Hausbesuche machen, zun dies zur Nachbehandlung
            oder zum abrechnen.
            Sonst braucht ein Zahnarzt schon seine Praxis zum arbeiten.
            Nicht nur. Siehe oben.

            Ich denke man muß erst wissen wovon man redet, bevor man so einen Posting schreibt. Offensichtlich, trotz Dein Rettungsdienst hast Du den Alltag mit kranken menschen bei sich daheim kaum erlebt. Und das merkt man...
            Grüße,

            Marcus
            Grüße auch
            Helena
            PW. Ihr Rettungsdienstler, wo habt Ihr denn eure Praxis? Wie kommt, daß Ihr sogar auf die Straße arbeiten könnt??
            Uuuuuuuuuuuuuuuuuuups! Bin doch nicht im Brett "Witze", ergo keine PW nötig! Trotzdem...

            • Antwort von nach 2 Tagen 1 hilfreich
              Re^4: Ein paar nähere Angaben dazu...

              Hallo, Helena,

              im Rettungsdienst arbeiten wir oft auf der Straße, klar, aber wir stellen nur die Vitalfunktionen sicher und verbringen den Patienten in ein zur Behandlung geeignetes Krankenhaus.
              Somit verstehe ich Deine beleidigte Reaktion nicht.
              Ein Zahnarzt kann natürlich auch im Hausbesuch eine Analgesie vornehmen, sei es Spritze oder Medikament.
              Behandeln wird er zuhause halt eher weniger können, denn sowas erfordert beispielsweise Nervenextraktion, möglicherweise gar Zahnextraktion, Füllung, Bohrer etc.
              Das geht daheim einfach nicht, ebensowenig, wie wir den Herzinfarkt im Schlafzimmer behandeln können, obwohl das theoretisch sogar gut möglich wäre...:)
              Also Kritik bitte annehmen oder zumindest wohlwollend zur Kenntnis nehmen, und einem Rettungsdienstler, falls möglich, nicht allzu böse zu sein über saloppe Ausdrucksweisen und ein gesundes Mißtrauen Ärzten gegenüber.

              Gruß aus dem Blaulichtmilieu,

              Marcus

            • Antwort von nach 2 Tagen 0 hilfreich
              Re^5: Ein paar nähere Angaben dazu...

              Hi Marcus! Hallo, Helena,

              im Rettungsdienst arbeiten wir oft auf der Straße, klar, aber
              wir stellen nur die Vitalfunktionen sicher und verbringen den
              Patienten in ein zur Behandlung geeignetes Krankenhaus.
              Genau das habe ich auf "Zahnheilkunde" bei mehrere Zahnärtze zur Erstversorgung bei akuten Schmerzen oftmals erlebt. Und mehr habe ich auch hier nicht gesagt/gemeint. Somit verstehe ich Deine beleidigte Reaktion nicht.
              Na ja... Wenn du sagst mein Posting gehört im Witze-Brett UND was ich sage unfug ist, wirst Du das evtl. verstehen (oder auch nicht) Ein Zahnarzt kann natürlich auch im Hausbesuch eine Analgesie
              vornehmen, sei es Spritze oder Medikament.
              Tut das (sehr) oft. Behandeln wird er zuhause halt eher weniger können,
              Von Behandlung in "Deinem" Sinne war auch nicht die Rede (siehe weiter unten). denn sowas erfordert beispielsweise Nervenextraktion, möglicherweise gar
              Zahnextraktion, Füllung, Bohrer etc.
              Das geht daheim einfach nicht,
              In der Tat! (Und das ist was ich mit "Deinem" Sinne meine). Ich meinte zur Notversorgung und zur Feststellung wie es weiter geht soll/kann ein Zahnarzt zum Patient daheim gehen. So eine Notversorgung geht es beim Patient daheim sehr wohl und ich habe es auch öfters erlebt. Zumal es sich um eine Pat handelt (siehe Urposting) die sich kaum bewegen kann. ebensowenig, wie wir den Herzinfarkt im Schlafzimmer behandeln können, obwohl das
              theoretisch sogar gut möglich wäre...:)
              Also Kritik bitte annehmen oder zumindest wohlwollend zur
              Kenntnis nehmen,
              Das mache ich, was ich nicht von Dir sagen kann. und einem Rettungsdienstler, falls möglich, nicht allzu böse zu sein über saloppe Ausdrucksweisen und ein
              gesundes Mißtrauen Ärzten gegenüber.
              Über saloppe Ausdrucksweise war und bin nie böse gewesen (!!!!) Und über Mißtrauen Ärzten gegenüber war ja auch nicht die Rede. Übrigens: Etwas was ich persönlich sehr befürworte! (kein unbegrenztes Vertrauen den Ärzten gegenüber einfach weil sie Ärzten sind, frei nach dem Motto: "Halbgötter in weiß").
              Gruß aus dem Blaulichtmilieu,
              Gruß aus dem häuslichen Pflege Milieu!
              Marcus
              Helena

            • Antwort von nach 3 Tagen 0 hilfreich
              Re^6: Ein paar nähere Angaben dazu...

              Liebe Helena,
              mag ja sein, dass es sowas gibt, aber mal ganz ehrlich: Wie sinnvoll ist das denn?
              Zur Schmerzbekämpfung kann man auch eine Tablette schlucken, aber damit ist die ursache nicht behoben. Und da Zahnschmerzen - wie jede Art von Schmerz - eine Funktion haben: Ist es da sinnvoll, den Schmerz in der "Erstversorgung" zu betäuben? Bis zur tatsächlichen Behandlung kann da ja noch einige Zeit vergehen und dann nochmal eine Spritze nötig machen. Und - bei allem Vertrauen in die Fachkenntnis des Zahnarztes: So ganz ohne Risiko ist das nicht, weil die Nerven im Mund auch mal atypisch verlaufen können und dann sogar Lähmungen entstehen können. Sollte man also nicht unnötig oft machen lassen. Desweiteren: Wie sieht denn die Alternative in der "erstversorgung" aus? Die Patienten müssen doch ohnehin zum Zahnarzt, um die Ursache der Schmerzen behandeln zu lassen, oder?
              Falls ich das falsch sehe, dass lasse ich mich natürlich gern eines besseren belehren!
              Liebe Grüße,
              Aureel In der Tat! (Und das ist was ich mit "Deinem" Sinne meine).
              Ich meinte zur Notversorgung und zur Feststellung wie es
              weiter geht soll/kann ein Zahnarzt zum Patient daheim gehen.
              So eine Notversorgung geht es beim Patient daheim sehr wohl
              und ich habe es auch öfters erlebt. Zumal es sich um eine Pat
              handelt (siehe Urposting) die sich kaum bewegen kann.



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