Baby erbricht sich

Hallo zusammen,
meine Kleine ist jetzt 3,5 Wochen alt. Wir fuettern sie mit ca. 40 abgepumpter Muttermilch und 60% Kunst. Das Problem ist, dass sie nach jeder Fuetterung spuckt (es ist kein wirkliches Erbrechen, sie wuergt nicht, sondern spuckt es einfach aus). In der Menge ist es unterschiedlich, zwischen 2-3 Mundvoll bis hin zum Strahl. Es ist egal, wie lange wir sie nach dem Fuettern auf der Schulter haben, 10 min oder 90 min macht keinen Unterschied. Die Baeuerchen macht sie ganz prima, bringt aber nix. Manchmal spuckt sie auch dann schon.
Jetzt ist es ja normal, dass ein Baby in dem Alter sich mal uebergibt, aber nach jeder (!) Mahlzeit? Windel output ist OK, sie nimmt auch an Gewicht zu.
Weiss einer vn euch schlauen Menchen Rat??
verzweifelte Gruesse
Ralph

Hallo Ralph,

solange es kein richtiges Erbrechen ist und deine Kleine zunimmt, besteht überhaupt kein Grund zur Besorgnis. Mein Sohn, der ausschließlich Flaschennahrung erhielt, hat das auch gemacht. Manchmal waren es nur ein paar Tropfen, manchmal war es ein ganzer Schwall. Ich weiß, es ist lästig und riecht auch nicht angenehm, aber es hat bestimmt nichts mit der Nahrung oder einer Krankheit zu tun. Das gibt sich auch mit der Zeit, vor allem dann, wenn feste Nahrung dazukommt.

Alles Gute
Anna

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

Keine Panik
Hi,

Erstmal Glückwunsch zum Baby!
Manche Kinder lassen nur einen Schwups Milch wieder raus, andere die halbe Flasche oder mehr, kein Grund zu Sorge, solange sie nicht abnehmen. Erwähne es mal beim Kinderarzt nur um sicherzugehen.
Beide meiner Kinder haben monatelang im Schwall erbrochen … so daß ich dachte sie müssen ja verhungern bei den Mengen die da wieder rauskommen.

*erinnert sich mit Grausen an die vielen kleinen und grossen Spuckflecken überall in der Wohnung … besonders beliebt: Multivitaminsaft im Krabbelalter wenn bei jedem Krabbler ein Schwups auf den Teppich geht*

Marianne :smile:

Spuckbaby bzw. Speibaby
Hallo Ralph,

wenn Euere Kleine 3,5 Wochen alt ist und wirklich nach jeder Raubtierfütterung spuckt, solltet Ihr schleunigst den Kinder-Doc konsultieren. Es liegt mir fern, eine Ferndiagnose zu stellen, aber die von Dir beschriebenen Symptome + das Alter der Kleinen deuten auf einen Pylorospasmus hin. Das ist eine dauerhafte Verkrampfung bzw. Verengung des Magenpförtners, die bei solchen Winzlingen auch ‚hypertrophe Pylorusstenose‘ genannt wird.

Also bitte so schnell wie möglich zum Kinderarzt!

Beste Grüße

Tessa

wenn Euere Kleine 3,5 Wochen alt ist und wirklich nach
jeder Raubtierfütterung spuckt, solltet Ihr
schleunigst den Kinder-Doc konsultieren.

Hmmm das ist für mich Panikmache. Die meisten Babies die ich kenne spucken nach jeder Mahlzeit und zwischendurch auch nochmal. Die wenigsten Babies haben Probleme mit dem Magenpförtner.
Ich habe auch geraten, es dem Kinderarzt mitzuteilen, aber die Art und weise deines Postings scheint mir etwas übertrieben und wenn ich eine junge Mutter wäre, würde ich nach dem lesen in Panik verfallen.

Gruß, Marianne

Ein paar links zur Beruhigung:
http://www.eltern.de/gesund_schoen/gesundes_kind/kin…

http://www.babyernaehrung.de/speikind.htm

http://www.lifeline.de/cda/page/center/0,2845,8-768,…

http://www.rund-ums-baby.de/

Hallo Marianne,

Hmmm das ist für mich Panikmache. Die meisten Babies die ich
kenne spucken nach jeder Mahlzeit und zwischendurch auch
nochmal. Die wenigsten Babies haben Probleme mit dem
Magenpförtner.

Ich sehe es anders, obwohl ich keine zwei Kinder sondern ‚lediglich‘ eine Ausbildung zur Krankenschwester vorweisen kann. Ich stelle hier auch keine Ferndiagnosen sondern weise lediglich darauf hin, daß es sich um dieses oder jenes handeln könnte! Insofern sehe ich es halt nicht aus der Sicht einer Mutter sondern aus der Sicht einer Krankenschwester. Also sei bitte so freundlich und unterstelle mir hier keine Panikmache.

Ich habe auch geraten, es dem Kinderarzt mitzuteilen, aber die
Art und weise deines Postings scheint mir etwas übertrieben
und wenn ich eine junge Mutter wäre, würde ich nach dem lesen
in Panik verfallen.

Kann ich - mangels geeigneter ‚Versuchsobjekte‘ - nicht beurteilen. Wenn ich eine junge Mutter wäre, würde ich mich jedenfalls eher an den Kinderarzt als an ein Forum wenden. Mit Panikmache hat es nichts zu tun, zumal bisweilen sogar Kinderärzte mit einer gescheiten Diagnose überfordert sind. Außerdem sprach im Konjunktiv - ich sagte keinesfalls ‚es ist!‘. Dies bitte ich vor meiner Verbrennung zu meinen Gunsten zu berücksichtigen… :wink:))

Beste Grüße

Tessa

Wie gesagt - natürlich ist es sinnvoll dem Kinderarzt das problem mitzuteilen.
Was mich gestört hat, war die Art und Weise des Postings, der Fettdruck und die Wortwahl wird bei jeder „Neu-Mutter“ das Gefühl auslösen ein schwerkrankes Kind zu haben, dabei handelt es sich in den allermeisten Fällen um ein ganz normales Problem. Wobei sowas immer der Ki-Arzt klären sollte.
Ich habe ein paar links gepostet in denen auch erklärt wird warum und wieso Babies spucken und ab wann es gefährlich ist. :smile:

Gruß Marianne

1 „Gefällt mir“

Hallo,

das Problem hatte mein Kleiner damals auch und nach einer langen Odyssee, die ich jetzt nicht näher beschreiben will, landete ich bei einem erfahrenen Doc in einrm Klinikum. Er meinte, daß so junge Säuglinge noch gar keinen Magenpförtnerkrampf haben könnten…erst ab 6 Wochen ungefähr…mein Sohn war damals 11 Tage alt. Allerdings hatte er einen sehr aufgeblähten Bauch…er fragte mich auch nach Fütterungsmenge und Zeit und meinte es sei zuviel für ihn…(ich dachte, das was er verliert muß auch wieder rein *g* und habs zu gut gemeint)
Aber warum die Milch da immer aus dem Mund rausläuft wollte ich dann doch genauer wissen. Mein Kinderarzt erklärte sich bereit einen Ultraschall zu machen…und er stellte zwar keinen Magenpförtnerkrampf ( i dR Ausgangsmuskel des Magens krampft) fest aber, daß der Mageneingangsmuskel zu locker war und nicht richtig dicht schloss.
Ich bekam „Nestargel“ zum Eindicken der Nahrung, und sollte den Knirps erhöht lagern, damit die Milch nicht so leicht in den Mund schiessen konnte.
4 Monate Monate habe ich ihn nur auf dem Arm getragen (weil er manchmal auch die Luft anhielt wenn der Mund voll mit Milch war, anstatt den Mund aufzumachen)und ca 10 Mal am Tag trotz Lätzchen neu angezogen…aber das geht vorbei :smile:

Also geh zum Doc und lass einen Ultraschall machen, dann weißt Dus ganz genau.

Gruß
Maja

Hallo zusammen,
erstmal danke fuer die Hilfe. wir haben keine Panik und am Freitag ist sowieso Termin beim Arzt wegen dem 4-Wochen-check-up (macht man hier so). Wir haben probeweise heute Nacht eine Decke unter ihren Korb gelegt, so dass der Kopf etwas hoeher liegt als die Fuesse (ca. Winkel von 15 Grad) und siehe da:Geschlafen wie ein Engel und kein Spucken. Wir werden das auf jeden Fall dem Arzt mitteilen und die Decke weiterhin nehmen. Wenn das hilft wird ein Keil fuer unter die Matratze gebaut.
Ralph

Hallo Ralf,

lass Dich nicht verrückt machen. Womit ich nicht sagen will, die Dinge auf die leichte Schulter zu nehmen.
Habe gerade mit meinem Mann gesprochen, wir wissen aber beide nicht mehr, welche unserer beiden Töchter dieses Problem hatte. Zwar nicht so schlimm, aber als Eltern macht mann sich Sorgen…
Wir haben dann einfach unser Kind gestillt/gefüttert, haben aber zwischendurch bestimmt 2 „Bäuerchenpausen“ eingelegt. Und es hat geholfen. Ich versuche es mal so zu erklären. Wenn ein Baby schreit, hat es ja meistens schon ordentlich Hunger. Wenn wir jetzt die Flasche ansetzen mit den 120ml Flüssigkeit und das Baby trinkt sie in einem aus…setz das mal in Relation zu deinem Körper :wink:. Wenn wir richtig „Kohldampf“ haben und hauen uns den Bauch voll, fühlen wir uns hinter auch nicht besonders gut (wir spucken dann allerdings nur in den seltensten Fällen :wink: ). Ich denke mal, das das Baby mit langsamer und dosierter Nahrungszufuhr (auch wenn es dann weint, wenn man zwischendurch die Flasche absetzt) und zwischendurch Luft ablassen besser klarkommt. Als kleiner Vergleich meinerseits: versuch mal in sehr kurzer Zeit eine leere Flasche mit Wasser zu befüllen, klappt ja auch besser, wenn die Luft entweichen kann, oder?
Also, vielleicht klappt es ja mit dieser Methode. Wünsche euch ganz viel Glück und lass trotzdem mal den Arzt nachgucken, fragen kostet ja nichts…
Liebe Grüße,
Silke