Ich habe einen seit einiger Zeit diagnostizierten Eisenmangel. Doch trotz
Eisentropfen werden meine Werte nicht besser. Jetzt habe ich gehört, dass es so
etwas wie eine chronische Eisenverwertbarkeitsschwäche gibt.
Hat damit jemand Erfahrung? Wie kann man das herausfinden? Was kann ich in dem
Fall tun (z.B. Ernährung)?
Hallo,
ja das gibt es. Aber von Deinen jetzigen Eisenmangel auf ein „chronisches“ Problem zu schließen, erscheint mir reichlich früh. Stimmen z.B. Vitamin B12 und Folsäure Versorgung, die Hormonwerte (Dein Alter auf der Vika gibt nicht viel her *g*) ?
Ja, das gibt es, aber dazu kann ich Dir leider nicht mehr sagen (da das spezifische Fachwissen nicht habe), der Fall ist aber relativ selten.
Zur Eisenabsorbtion braucht/nützt es Vitamin C, nimm die Präparate also am besten mit einem Glas Orangensaft oder so. Es gibt auch Eisen-Präparate, in denen Vitamin C enthalten ist.
Sollte dies nichts nützen, würde ich dies unbedingt mit dem Arzt besprechen.
ärzte meinen immer, tee/kaffee sollten nicht gleichzeitig mit dem eisenpräparat eingenommen werden, da beide die eisenaufnahme im körper verhindern.
weiß aber nicht, wie die zeitspanne zwischen beiden sein soll.
Hallo!
…leider habe ich ein ähnliches Problem und hab selber Fragen dazu:hatte schon als Kind Eisenmangel und in meiner Familie ist die Anämie sehr verbreitet.Auch meine Werte ändern sich nicht-vertrage nun auch die Tabletten nicht mehr,Anzeichen:Übelkeit und Verstopfung.Welche Präperate oder auch Nahrungsmittel gäbe es als Alternative?Stimmt es das durch eine lange Nichtbehandlung Leukämie entstehen kann?Vielen Dank für Antworten!
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Zunächst einmal wäre es wichtig, den hb-Wert zu wissen. Er muß bei Frauen nicht unbedingt 12 - 14 betragen, ein Pendeln um 10 herum tut es auch.
Weiter muß die Ursache für Eisenmangel nicht schlechte Eisenverwertung sein. Wenn die Frau Monatsblutungen mit regelmäßigem hohen Blutverlust hat, dann ist das die Ursache.
Bei dauernder Einnahme von Eisenpräparaten in hoher Dosierung kann es Probleme mit der Verträglichkeit geben. Hier sollte man dann an alle Möglichkeiten der Eisen-Aufnahme denken:
Regelmäßig etwas Fleisch und Wurst essen. Fleisch ist der wichtigste Eisenlieferant aus der Nahrung, vor allen Dingen Schweineleber. Also eventuell einmal pro Woche Schweineleber essen.
Dazu regelmäßig Einnahme von Eisenpräparaten, aber in niedriger Dosierung! Also 10 bis 20 mg pro Tag anstelle von 100 mg auf einmal.
Dazu die Ratschläge beherzigen, die meine Vorredner schon gebracht haben: Keine gleichzeitige Einnahme von Eisen mit Tee oder Kaffee oder Milch. Auch nicht mit Magnesium. Dafür ein Stück Obst dazu essen (wegen der besseren Verwertbarkeit des Eisens zusammen mit Vitamin C).
Die Verträglichkeit von Eisen ist besser, wenn es NACH dem Essen eingenommen wird anstatt, wie empfohlen, vor den Mahlzeiten.
Sollte die Ursache für den Eisenmangel tatsächlich in hohen Blutverlusten liegen, so sollte man auch den Gynäkologen konsultieren. Es gibt Möglichkeiten zur Hilfe, wenn auch in begrenztem Maß.
Gruß, Infotalk
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Eisenmangel bzw. die Aufnahme von Eisen im Darm ist wesentlich an das Vorhandensein von genügend Folsäure gebunden. Insbesondere, wenn frau die Pille nimmt, ist dieser Mangel einer der häufigsten Ursachen für diesen Eisenmangel. Also - Spiegel bestimmen lassen und ggf. Eisen und Folsäure gemeinsam einnehmen.
Ich hab Eisenmangel wegen einer vergrösserten Milz…hängt allerdings auch irgendwie mit dem Hämoglobin zusammen…aber ne Sonographie könnte vielleicht nicht schaden, nur ums mal zu checken.
Hallo,
der Ausgangspunkt ist wieder einmal der Darm, der bei 80% der Menschen beschädigt ist. Wie in meinen letzten ausführungen zu verschiedenen Themen in dem Zusammenhang erwähnt, hat die Uni Frankfurt hier Probiotika als sehr wirkungsvoll dargestellt. Dazu noch Mineralstoffe mit Eisen und der Körper funktionert wieder richtig.
Mfg.
M.Reitner
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