Schwierigkeiten bei Langzeiterkrankung?

Wer hat Erfahrungen gemacht mit Langzeitkrankheiten? Wie reagieren die Ärzte auf dauerhafte Beschwerden, die nicht therapierbar sind? Wie reagieren die Krankenkassen? Gibt es bei der Lohnfortzahlung Hürden, die Krankenkassen (besonders private) aufbauen?
Wer hat Erfahrungen rund um diesen Themenkomplex gemacht und kann mir über seine Erfahrungen berichten? Das Krankheitsbild ist nebensächlich.

Gruß
Werner

Hallo!
Meine Mutter ist seit Jahren schwer Krank.Man geht durch die Hölle!!!Sie hat Fibromyalgie-alles fing mit leichten Schmerzen in den Händen an das sich im Laufe v Monaten bzw Jahren auf den ganzen Körper ausbreitete.Anfangs war sie bei allen möglichen Fachärzten-die meisten nahmen sie überhaupt nicht ernst.Meinten sie bilde sich die Schmerzen nur ein.Ohne richtige Diagnose ging es zu weiteren Ärzten die alle möglichen Medikamente verschrieben-durch diese hatte sie schlussendlich Tablettenvergiftung die fast tödlich endete.Dann war sie bei einem Arzt der ihr tägl.Infusionen gab-es seien nur Vitamine meinte er-bis wir draufkamen das sich Morphium darin befand.Ausserdem hatt er durch die vielen Infusionen alle Venen am Arm zerstört wodurch nun nicht mal mehr das Blutabnehmen am Arm möglich ist.Da durch die Medikamente ihr Magen dabei auch zu kämpfen hatte u durch die starken Schmerzen,hat sie radikal abgenommen.Nun benötigt sie Sondennahrung(wird mit wasser angerührt u getrunken)-das einzige das sie bei sich behalten kann,wenn es ihr schlecht geht.Diese Nahrung ist sehr teuer-wurde Anfangs ein paar mal von der Krankenkasse bezahlt-nun ständige Absagen!Sie solle essen lernen-bei dieser Krankheit gibt es ohnehin keine Heilerfolge-solche frechen Antworten haben wir bekommen!Meine Eltern mussten einen Kredit aufnehmen das sie die nötigen u erforderlichen Medikamente/Rezeptgebühren
bezahlen können.Die Krankheit wurde übrigens erst nach Jahren festgestellt,da wir Zufällig einen Experten speziell für diese Krankheit,gefunden hatten.Dieser Arzt hatte damals ein Schmerztheraphiezentrum f.Fibromyalgiepatienten-die Kosten für eine Therapie wären aus eigener Tasche gewesen-keine Unterstützung der Krankenkasse-Begründung:Keine Aussichten auf Heilchancen!Das war uns auch klar,aber Chancen auf ein halbwegs normales Leben,die Schmerzlinderung u lernen mit der Krankheit umzugehen-das wäre viel wert gewesen!!Und privat dafür aufzukommen-unmöglich mit einer kleinen Pension!!un ist das Therapiezentrum geschlossen-verständlich,das konnte sich wohl sonst auch niemand leisten!

Man wird durch eine Krankheit echt in den Ruin gebracht weil man nirgens auf Unterstützung hoffen kann-nur Absagen bekommt-man ist auf sich allein gestellt…die würden einen sterben lassen!!!
Mein Vater hat mit seiner "Ellenbogentechnik"auch einiges erreicht.Ohne ihn,in den Händen von Ärzten wäre sie längst tod!
Da ist es doch verständlich wenn man kein Vertrauen mehr zu den Ärzten aufbauen kann!!
Das ist nur ein kleiner Teil einer Geschichte,die uns wiederfahren ist bzw in der wir immer noch mitten drin sind…ich wünsche alles Gute für die Zukunft und hoffe das es anderen besser ergeht!!!
Liebe Grüsse,Carry!!!

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

Wer hat Erfahrungen gemacht mit Langzeitkrankheiten?

Zählen 7 Jahre dazu? Dann fang ich mal an. Vor 7 Jahren wurde bei mir ein chronische Darmentzündung diagnostiziert. Wenn es behandelt wird, ist die Krankheit nicht lebensgefährlich oder lebensverkürzend. Allerdings ist sie derzeit auch nicht heilbar im eigentlichen Sinne.

Wie
reagieren die Ärzte auf dauerhafte Beschwerden, die nicht
therapierbar sind?

Bei Ärzten, die sich mit dem Gebiet nicht ausreichend beschäftigt haben kann es vorkommen, dass sie nach einiger Zeit resignieren und die Betreuung des Patienten schlechter wird. Spezialisten auf dem Gebiet wissen, dass der Patient nicht geheilt werden kann und gehen somit mit einer anderen Perspektive an die Sache ran.

Wie reagieren die Krankenkassen?

Ich bin gesetzlich versichert. Bisher keine Reaktion seitens der Kasse.

Ciao
Kaj

Sehr geehrter Herr Huber,
Ärzte reagieren auf therapieresistente
Beschwerden unterschiedlich. Entweder sie
therapieren weiter und versuchen immer neue
Medikamente oder aber sie versuchen die
Ursache zu finden.
Haben Sie selbst eine Idee, was Ihre
Beschwerden verursachen könnte?
Alles Gute
Ellen Carl

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

Sehr geehrte Frau Carl,
vielen Dank für Ihre Antwort:
meine Beschwerden sind: Rückenschmerzen im Lendenwirbelbereich, die ich seit langer Zeit und mit denen ich mich schon abgefunden habe. Seit ca 1 Jahr kommen aber Beschwerden im Hals-Wirbel-Bereich hinzu, die wahrscheinlich Auslöser für ziemlich beheindernde Kopfschmerzen sind. Begleiterscheiniungen in mehr oder weniger ausgeprägter Form sind: manchmal Tinnitus fü 2-3 Sekunden, oft ein ‚taubes‘ Gefühl in der gesamten rechten Gesichtshälfte bis Ausstrahlungen in der gesamten rechten Körperhälfte (vor allem nach Schlafphasen.
Ich habe von Massagen, Rückenschulen, spezielle ‚wissenschaftlich‘ getestete Traininseinheiten so ziemlich alles erfolglos probiert. Die Diagnose lautet übrigens: degenerative Verschleisserscheinungen. Also was ganz normales ohne Krankheitswert -ha-ha.
Wenn alles so ablaufen würde wie mit den Lendenwirbelschmerzen wär’s ja okay - kann ich mit leben. Aber mit den anderen Symptomen ist es wirklich kaum aushaltbar und macht mich auch psychisch richtig fertig. Meinem Azt fällt auch nicht besonders mehr ein und rät mir, eben bei Bedarf schmerzstillende Pillen (Diclac oder Telos) zu schlucken. Ich kann an manchen Tagen kaum meine Arbeit schaffen - ob mit oder ohne Pillen! Das war’s.
Ich bin mir gar nicht sicher, ob die Beschwerden wirklich ursächlich vom HWS kommen.

Gibt’s im Brett ähnliche Erfahrungen? Und wie geht’s weiter? Langzeitkrank? Ausmustern? Frührente?

Gruß werner

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

hallo!

rückenschmerzen aller art gehören immer noch zu den stiefmütterchen
der medizin-auch wenn die letzte schätzung von 25 milliarden euro
schaden pro jahr ausgeht.
offensichtlich ist das immer noch nicht genug damit mal was
unternommen wird. ;-((

es gibt im prinzip keine wirbelsäulenabschnitte; wenn in einem
bereich eine störung vorliegt dann werden früher oder später die
angrenzenden bereiche genauso in mitleidenschaft gezogen.
ich würde mich daher mit den lws schmerzen nicht abfinden weil man
dann nur die garantie hat dass sich die probleme eben woanders hin
verlagern.
nach einigen jahren ist man dann derartig chronifiziert dass man
wirklich kaum noch eine chance auf heilung hat.

nebenbei wird man dann automatisch als „psychischer“ fall eingestuft
was die ganze sache nicht erleichtert.

mich würde interessieren welche „wissenschaftlichen trainingsformen“
da angewendet wurden.

auch wäre eine info über den wohnort nicht schlecht-dann kann ich
vielleicht einen kollegen empfehlen oder einen entsprechenden
spezialisten.

tschüss

matthias

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

Hallo Herr Weinberger,

mich würde interessieren welche „wissenschaftlichen
trainingsformen“

das war das FPZ-Training, welches ich nach 10 Sitzungen abgebrochen haben, weil ich mich sogut wie gar nicht mehr bewegen konnte.

auch wäre eine info über den wohnort nicht schlecht-dann kann
ich
vielleicht einen kollegen empfehlen oder einen entsprechenden
spezialisten.

PLZ Bezirk 33xxx

Gruß
Werner

________________________________________________