Antidepr.vom Hausarzt?

Hallo ihr Lieben!!

Hätte da ne Frage:
Darf ein normaler Hausarzt einfach so Antidepressiva verschreiben?Es ist so,mein Arzt ist sehr Schweigsam-ich hatte Schmerzen im Nackenbereich und sagte das es mir nervlich auch nicht so gut geht.Er hat mir darauf ohne nachzufragen Seroxat u Lexotanil verschrieben.
Er hat mich auch nicht weiters informiert-zum Fragen bin ich nicht gekommmen weil er mich schnell abfertigte um den Nächsten Patienten reinzuholen.
Nun weiss ich nicht,ist es klug wenn ich damit anfange,weil man ja angeblich nicht loskommt von den Dingern?Und wie würde es sich auswirken wenn ich die Medikamente absetzte-welche Symptome?

Danke u liebe Grüsse!!!

Hallo Carry,

ich weiß ja nicht, ob das in Österreich so üblich ist - aber mit 21 Jahren bereits Anti-Depressiva verschrieben bekommen ist m.E. schon sehr heftig.
Generell kann der Arzt alles und jedes Medikament verschreiben (ok -etwas pauschal, aber ich lasse die Feinheiten mal weg).
Mein Rat wäre daher, schnellstens den Arzt zu wechseln. Ich kenne natürlich nicht die Begleitumstände, aber wer so schnell mit Paroxetin und Benzodiazepinen um sich wirft…

Gruß, Jürgen

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Hi Magic,

  • aber
    mit 21 Jahren bereits Anti-Depressiva verschrieben bekommen
    ist m.E. schon sehr heftig.

Worauf stützt du denn diese Aussage? Geh mal in eine psychiatrische/psychosomatische7psychotherapeutische Klinik oder Tagesklinik und dann wundere dich wieviele gerade junge Menschen dort behandelt werden. Kurz: die Verschreibung eines Antidepressiva hat nix mit Alter des Patienten zu tun!

Mein Rat wäre daher, schnellstens den Arzt zu wechseln. Ich
kenne natürlich nicht die Begleitumstände, aber wer so schnell
mit Paroxetin und Benzodiazepinen um sich wirft…

Das ist eine teils richtige Aussage: „DU kennst die Begleitumstände nicht“ Von daher sind deine Ratschläge: Fahrlässig gefährlich und somit unbrauchbar!

gruss

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Hi local,

Hi Magic,

  • aber
    mit 21 Jahren bereits Anti-Depressiva verschrieben bekommen
    ist m.E. schon sehr heftig.

Worauf stützt du denn diese Aussage? Geh mal in eine
psychiatrische/psychosomatische7psychotherapeutische Klinik
oder Tagesklinik und dann wundere dich wieviele gerade junge
Menschen dort behandelt werden. Kurz: die Verschreibung eines
Antidepressiva hat nix mit Alter des Patienten zu tun!

Soll ich dem etwa entnehmen, dass Du diese Art der Therapie für sinnvoll hälst ??
Aus dem Ausgangsposting geht doch hervor, dass der Kollege sich für den Patienten kaum Zeit nahm und dann direkt in die Psychopharmaka-Kiste greift.

Mein Rat wäre daher, schnellstens den Arzt zu wechseln. Ich
kenne natürlich nicht die Begleitumstände, aber wer so schnell
mit Paroxetin und Benzodiazepinen um sich wirft…

Das ist eine teils richtige Aussage: „DU kennst die
Begleitumstände nicht“ Von daher sind deine Ratschläge:
Fahrlässig gefährlich und somit unbrauchbar!

Ich gebe hier meine Meinung wieder und ob diese „fahrlässig“ oder „unbrauchbar“ sind, muß jeder für sich selber entscheiden - immerhin habe ich mit der Frage befasst, was man von Dir ja nicht gerade behaupten kann. Richtig ist, dass ich kein Psychiater bin, dennoch kommt meine Antwort nicht aus „Frau im Spiegel“ o.ä.

gruss

Hallo!!! :smile:

Danke euch beiden für die Antworten!

Naja,er kennt mich nicht weiters aber die Umstände in meiner Familie-meine Mutter ist Dauerpatientin…vielleicht konnte er daraus schliessen wie es mir geht?!Obwohl ich wie gesagt nichts über meinen Gesamtzustand sagte…kam ja ursprüngl.nur wegen Nackenschmerzen…
Er ist eben sehr grosszügig in seiner Medikamentenvergabe-für das ist er bekannt!:-0
Ich würde die Dinger schon gerne nehmen-weil ich nun auch an Psychotherapie denke-mir aber bisweilen der Mut fehlt u ich denke das ich diesen mit den Medikamenten wieder bekommen könnte…
Hat den nun jemand Erfahrung oder kennt sich aus damit-ist es ratsam?
Und die Symptome bei aufhören dieser Med.?Einen anderen Arzt möchte ich nicht aufsuchen,da ich schon ungern zu meinem gehe…

Danke und Gruss,Carry!!!

Mein Senf dazu
Liebe Carry,
Diese Meinung, die ich jetzt schreibe, beruht auf eigenen Erfahrungen und auf den Ergebnissen intensiver Beschäftigung mit Psychopharmaka (Literatur, Arztgespräche, Supervisionen, Gedankenaustausch):

Ja, ein Hausarzt darf Antidepressiva verschreiben.
Ob er sorgsam umgeht, kann ich nicht beurteilen, aber aufgrund deines Nachtrages (Familiengeschichte, Mutter) hat er wahrscheinlich diesen Schluss gezogen.

Du sagst: „ohne nachzufragen“ - welche Fragen hättest du dir gewünscht?

Schade, dass du nicht zum Fragen gekommen bist, aber ich kenne das. Bis man dazu ansetzt, ist man auch schon draußen, auch wenn man sich noch so vornimmt, den Mund aufzumachen und sich nicht abwimmeln zu lassen. Ruf ihn doch an und bitte um ein paar Minuten Gespräch. Mehr, als dass er dich wieder abwimmelt, kann nicht passieren, aber vielleicht bringt es ja was.

Was die Medikamente selbst anbelangt, so habe ich kein Problem mit Seroxat (bzw. ähnlichen Präparaten). Ich persönlich habe keine Abhängigkeit entwickelt und habe auch keine Probleme beim Absetzen. Ich nehme sie 2 - 3 Monate lang bis ich eines Tages drauf vergesse. Dann nehme ich sie bis zu 6 Monate nicht und wenn ich spüre, es geht mir nicht so gut, fange ich wieder an. (Das ganze seit 6 Jahren).
Mit Lexotanil hätte ich meine Probleme. Auf Tranquilizer kann man eher und schneller süchtig werden als auf Medikamente aus der Seroxat-Gruppe. Habe vor etwa 10 Jahren Lexotanil genommen, die Dosis wurde immer höher, das Hirn immer lahmer und meine Emotionen immer flacher bis ich aufhörte. Hatte das Glück, dass ich keine Entzugserscheinungen hatte und habe mir mit mir selbst ausgemacht: nie mehr Tranquilizer!
Wie gesagt, das sind meine Erfahrungen, ob du damit was anfangen kannst, weiß ich nicht, aber vielleicht hilft es dir ein bisschen weiter.
Irene

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Hi Magic,

Soll ich dem etwa entnehmen, dass Du diese Art der Therapie
für sinnvoll hälst ??

Nein!

Aus dem Ausgangsposting geht doch hervor, dass der Kollege
sich für den Patienten kaum Zeit nahm und dann direkt in die
Psychopharmaka-Kiste greift.

Aber es ist der Hausarzt!

Ich gebe hier meine Meinung wieder und ob diese „fahrlässig“
oder „unbrauchbar“ sind, muß jeder für sich selber entscheiden

wenn ein psychsisch Kranker Hilfe sucht, dann sind solche aussgen wie deine eben „gefährlich“!

  • immerhin habe ich mit der Frage befasst, was man von Dir ja
    nicht gerade behaupten kann.

Das habe ich nicht getan, weil die Beschreibung der Umstände eher dürftig war und ich zum zweiten die Arzneimittel nicht kenne.

Richtig ist, dass ich kein

Psychiater bin, dennoch kommt meine Antwort nicht aus „Frau im
Spiegel“ o.ä.

Aber aus der Kiste: a) Psychopharmaka sind böse! b) Ärzte die sie verschreiben sind böse! c) Wenn der Arzt was macht, was dir nicht paßt: Arzt wechseln!

Und bei „Frau im Spiegel“ kann man davon ausgehen, daß die dortigen Aussagen zu Therapien vorsichtiger formuliert werden und zumindest durch ärztliche Beratung gegengechecked sind. Bei deinen Aussagen ist das wohl nicht der Fall.

gruss

Hi Carry,

Naja,er kennt mich nicht weiters aber die Umstände in meiner
Familie-meine Mutter ist Dauerpatientin…vielleicht konnte er
daraus schliessen wie es mir geht?!Obwohl ich wie gesagt
nichts über meinen Gesamtzustand sagte…kam ja ursprüngl.nur
wegen Nackenschmerzen…

Nackenschmerzen „können“ oft das anzeichen für innere Verspannung sein. Wenn keine körperliche Ursachen oder Arbeitsbedingungen als Ursache in Frage kommen liegen deshalb diese Zusammenhänge nahe. Du sgast leider nicht, weswegen deine Mutter „Dauerpatientin“ ist.

Er ist eben sehr grosszügig in seiner Medikamentenvergabe-für
das ist er bekannt!:-0

Und hat deswegen wohl auch die entsprechende Kundschaft!?!

Ich würde die Dinger schon gerne nehmen-weil ich nun auch an
Psychotherapie denke-mir aber bisweilen der Mut fehlt u ich
denke das ich diesen mit den Medikamenten wieder bekommen
könnte…

Warum denkst du an Therapie?

Wenn du dir mit der Medikation nicht sicher bist, dann wende dich an einen Facharzt für Neurologie (mit psychlogischer/psychitrischer Zusatzausbildung), dort erhältst du wahrscheinlich (so es nötig ist) eine sofortintervention oder eine entsprechende Überweisung an einen therapeuten. Das ist oft der einfachere Schritt, als sich selbst einen therapeuten zu suchen und dann dort zu sitzen und zu sagen: eigentlich weiß ich garnicht warum ich hier bin.

Und die Symptome bei aufhören dieser Med.?

Das ist im Beipackzettel ausreichend beschrieben!

Einen anderen Arzt

möchte ich nicht aufsuchen,da ich schon ungern zu meinem
gehe…

Was spricht für dich gegen Ärzte?

gruss

Hallo,

auch von mir noch etwas Senf:
Das ursprüngliche Krankheitsbild war: Nackenschmerzen/Verspannungen und emotionales Tief.
Meiner Ansicht nach ist die Behandlung richtig, aber sollte dem Patienten genauer erklärt werden.
Gegen das emotionale Tief gibts Seroxat. Aber das bedeutet nicht, daß nun für den Rest des Lebens dieses Zeug gefuttert werden muß. Vielleicht reichen ein bis zwei Wochen, und dann kann so ein momentanes Tief überwunden sein. Natürlich hätte man auch naturheilkundlich was machen können, aber seit dem Verschwinden von Kava-Kava-Präperaten ist das schwieriger geworden, sowohl für den Arzt als auch den Patienten.
Das Benzodiazepin bezog Onkel Doktor mal eher auf die Nackenverspannung. Es gab früher ein Medikament mit Namen Muskel-Trancopal. Das war bei sowas Top-Medikament.
Darin wurde ein (und zwar der wirksamste) Inhaltsstoff vom Markt genommen, das Nachfolgepräparat heißt Dolo-Trancopal. Da dies nicht so wirksam ist, war das neue Verfahren, Benzodiazepine, und allen voran Lexothanil einzusetzen, da es ähnliche, muskelrelaxierende Eigenschaften hat. Auch dies nicht zur Dauermedikation, sondern für einige, wenige Tage und eventuell mit Dolo-Trancopal kombiniert.
Schlampig war der Doc wohl, aber ich denke schon, daß er wußte, was er da tut. Und seit der Gesundheitsreformenschiene können praktische Ärzte mit Schwerpunkt hausärztliche Versorgung nur noch von vielen Patienten leben.
Allein hier in Bremen elf Arzt-Konkurse in 2003!!!

Liebe Grüße,

Marcus

Muskelrelaxans
Hallo Marcus,
melde mich nun auch noch einmal zu Wort. Danke für den Hinweis Benzodiazepin/Muskelrelaxans/Lexotanil - diesen Zusammenhang hatte ich total vergessen. In Österreich ist allerdings ein Medikament auf dem Markt, das heißt „Sirdalud“ (Tizanidin hydrochlorid) und wird beschrieben als „Zentral wirksames Skelettmuskelrelaxans“. Ich glaube Tizanidin gehört ja auch zu den Benzodiazepinen, oder? Welchen Namen das Kind hat, ist wahrscheinlich egal, aber bei einer Verschreibung von Sirdalud bei Verspannungen ist der Aufschrei meist nicht so groß…was meinst du dazu?
Irene

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

Hallo, Irene,

ich kenne beides nicht, weder Wirkstoff noch Medikament.
Könnte sein, in Deutschland ist der nicht so gebräuchlich oder nicht auf dem Markt.
Das Funktionsprinzip sollte da dasselbe sein.

Lieb grüßt,

Marcus

Eine letzte Antwort
Hi local,

Hi Magic,

Soll ich dem etwa entnehmen, dass Du diese Art der Therapie
für sinnvoll hälst ??

Nein!

Aha…ist ja interessant.

Aus dem Ausgangsposting geht doch hervor, dass der Kollege
sich für den Patienten kaum Zeit nahm und dann direkt in die
Psychopharmaka-Kiste greift.

Aber es ist der Hausarzt!

Na - und ? Der größte Fehler ist, einen Patienten nicht individuell zu betrachten, getreu dem Motto „das war schon immer so, da wird es jetzt auch nicht anders sein“.

Ich gebe hier meine Meinung wieder und ob diese „fahrlässig“
oder „unbrauchbar“ sind, muß jeder für sich selber entscheiden

wenn ein psychsisch Kranker Hilfe sucht, dann sind solche
aussgen wie deine eben „gefährlich“!

Seit wann zählt man mit (Zitat) „…das es mir nervlich auch nicht so gut geht.“…zur Gruppe der psychisch Kranken ???

  • immerhin habe ich mit der Frage befasst, was man von Dir ja
    nicht gerade behaupten kann.

Das habe ich nicht getan, weil die Beschreibung der Umstände
eher dürftig war und ich zum zweiten die Arzneimittel nicht
kenne.

Hier möchte ich mal den Kabarettisten Dieter Nuhr zitieren: „Wenn man keine Ahnung hat, einfach…“
Ich möchte es eigentlich vermeiden zu erwähnen, dass ich Mediziner bin, aber -gilt ebenfalls für Deine Kommentare weiter unten- wir haben weitaus mehr mit der Psychosomatik sowohl während des Studiums, als auch später im Beruf zu tun, als uns manchmal lieb ist.

Richtig ist, dass ich kein

Psychiater bin, dennoch kommt meine Antwort nicht aus „Frau im
Spiegel“ o.ä.

Aber aus der Kiste: a) Psychopharmaka sind böse! b) Ärzte die
sie verschreiben sind böse! c) Wenn der Arzt was macht, was
dir nicht paßt: Arzt wechseln!

Was für ein Schwachsinn. Dies habe ich nie behauptet. Ich gebe hier mal zu bedenken, dass der „Patient“ in der ViKa ein Alter von 21-22 Jahren angibt. Wie soll Deiner Meinung nach das Leben in ca. 10 oder 20 Jahren aussehen ? Darüber hinaus verweise ich auch u.a. auf die Postings von Blauschatten; Ausgangspunkt waren die Nackenschmerzen und wenn dann noch eine Familienanamnese aufgestellt wird und aufgrund dieser eine Verschreibung der Psychopharmaka gerechtfertigt erscheint, kann ich nur noch mit dem Kopf schütteln.

Und bei „Frau im Spiegel“ kann man davon ausgehen, daß die
dortigen Aussagen zu Therapien vorsichtiger formuliert werden
und zumindest durch ärztliche Beratung gegengechecked sind.
Bei deinen Aussagen ist das wohl nicht der Fall.

Oh ja…natürlich…s.o.

Ich werde nicht mehr auf Deine Postings antworten, da es a) Zeitverschwendung ist und b) es Carry keinen Deut weiterbringt

mfG

gruss

Hi Magic,

Soll ich dem etwa entnehmen, dass Du diese Art der Therapie
für sinnvoll hälst ??

Nein!

Aha…ist ja interessant.

Wieso? Weil ich mir lediglich nicht anmaße eine Therapie zu bewerten, deren Grundlagen ich nicht kenne!

Na - und ? Der größte Fehler ist, einen Patienten nicht
individuell zu betrachten, getreu dem Motto „das war schon
immer so, da wird es jetzt auch nicht anders sein“.

woher weißt du, daß hier keine individuelle Betrachtung vorlag?

Hier möchte ich mal den Kabarettisten Dieter Nuhr zitieren:
„Wenn man keine Ahnung hat, einfach…“
Ich möchte es eigentlich vermeiden zu erwähnen, dass ich
Mediziner bin, aber -gilt ebenfalls für Deine Kommentare
weiter unten- wir haben weitaus mehr mit der Psychosomatik
sowohl während des Studiums, als auch später im Beruf zu tun,
als uns manchmal lieb ist.

Darf ich auch mal nen unpassenden Spruch zitieren: „Nicht jeder der am Käse vorbeigeht, darf auch selber stinken!“

Aber aus der Kiste: a) Psychopharmaka sind böse! b) Ärzte die
sie verschreiben sind böse! c) Wenn der Arzt was macht, was
dir nicht paßt: Arzt wechseln!

Was für ein Schwachsinn. Dies habe ich nie behauptet. Ich gebe
hier mal zu bedenken, dass der „Patient“ in der ViKa ein Alter
von 21-22 Jahren angibt. Wie soll Deiner Meinung nach das
Leben in ca. 10 oder 20 Jahren aussehen ?

wenn einer mit 21 herzkrank ist, verschreibst du ihm dann auch keine Medikamente, weil er ja eigentlich für so eine Krankheit deiner Meinung nach zu jung ist?

Darüber hinaus

verweise ich auch u.a. auf die Postings von Blauschatten;
Ausgangspunkt waren die Nackenschmerzen und wenn dann noch
eine Familienanamnese aufgestellt wird und aufgrund dieser
eine Verschreibung der Psychopharmaka gerechtfertigt
erscheint, kann ich nur noch mit dem Kopf schütteln.

Dafür hattest du aber gar keine Gelegenheit zu irgendeiner Anamnese. Deshalb halte ich es für unverantwortlich den Therapieansatz deines Kollegen schlicht für falsch zu erklären!

Ich werde nicht mehr auf Deine Postings antworten, da es a)
Zeitverschwendung ist und b) es Carry keinen Deut weiterbringt

a) sehr wohl euer hochwürden muss sich ja mit Ferndiagnosen beschäftigen und die Kollegen „Unbekannt“ wg. Ihrer Therapien kritisieren!

b) Wenn Carry Zweifel an deiner Aussge erhalten haben sollte, so hat es ihr mE geholfen!

gruss

Hallo Carry,

daß der Hausarzt das darf, dürfte ja bereits ausreichend geklärt sein.
Ob es klug ist, daß Du die Präparate nimmst, kann aufgrund der von Dir gemachten Angaben, kein verantwortungsbewußter Mensch hier beantworten. Der Hausarzt kennt unter Umständen Deine Lebensumstände, vielleicht Scheidung, Job-, Wohnungswechsel, vorherige Krankheiten etc. und hat u. a. aufgrund dieser Vorinformationen diese Entscheidung getroffen. Wenn Du meinst, Du brauchst sie, dann nimm sie. Vielleicht hilft Dir bei Deinen Poblemen aber eine Therapie besser. Das kannst nur Du entscheiden. Nebenwirkungen, Folgen beim Absetzen? Dafür ist es wichtig auch zu wissen, was Du vielleicht noch an anderen Medikamenten nimmst.

Alles Gute,
Gruß Vivien

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

Hallo!!

Tja,etwas verwirrt bin ich schon nach den geteilten Meinungen…trotzdem DANKE!Ein Freund hat mir auch strikt abgeraten,er meinte es ist keine Lösung die Tabletten zu nehmen,ich würd nie loskommen und sie würden einen anderen Menschen aus mir machen…das hat mich verängstigt!

Mein Hausarzt hat sehr viel Kundschaft-man bekommt auch alles wenn man danach fragt…auf einer Seite ist es bequem gegen jedes Wehwechen ein Pulver zu bekommen-andrerseits macht man sich doch kaputt damit-meine Eltern konsumieren seit Jahren übermässig Tabletten,deshalb ist der Arzt auch so beliebt bei ihnen!Und ich geh aus Gewohnheit hin.Will aber nicht näher darauf eingehen…

Wahrscheinlich ist es nicht der richtige Weg Probleme mit Tabletten lösen zu wollen.Ich hab ein psychisches Problem,d.h.Depressionen-soziale Phobie-im Anfangsstadium-Eigendiagnose!Da muss mein Arzt doch wohl Hellseher sein-obwohl das Ganze noch nicht so schlimm ist und durch einen kurzen Blick auf meine Verspannung am Nacken…

Ich sehe auch ein das eine Therapie sicherlich sinnvoller wäre-aber der Hacken dabei ist,das ich totale Panik u Angst bekomme,wenn ich vor einem Arzt oder Psychotherapeuten mit meinen Wehwechen u Problemen konfrontiert werde.Ärzte machen mich grundsätzlich nervös(ausser meiner-vor ihm hab ich keine Angst weil er auch kaum redet),ein Gespräch mit einer Psychologin hatte ich schon mal-es wurde einiges aufgearbeitet-ich war 3 Wochen am Boden zerstört!Also benötige ich wohl etwas das mir Mut macht u die Nerven beruhigt…
Hab auch dran gedacht ob es wohl was Homöopathisches dafür gibt?

Liebe Grüsse ,Carry!!!