Ich bin Medizinstudentin kurz vor dem PJ und interessiere mich für Alternativen zum typischen Werdegang als Niedergelassener oder Krankenhausarzt. Kann mir jemand andere Möglichkeiten dazu nennen oder hat jemand Erfahrungen diesbezüglich gemacht?
Alternative zum Arztberuf - es gibt sie
Hallo Ulrike,
Eine Frage vor allem an die Mediziner unter euch:
bin ich nicht . Zumindest kein studierter i.S.v. Arzt.
Ich bin Medizinstudentin kurz vor dem PJ und interessiere mich
für Alternativen zum typischen Werdegang als Niedergelassener
oder Krankenhausarzt. Kann mir jemand andere Möglichkeiten
dazu nennen oder hat jemand Erfahrungen diesbezüglich gemacht?
Okay, ich überlege einfach mal, wo mir so schon Ärzte begegnet sind und wo Mediziner so landen. Da würde ich zunächst mal unterscheiden in Ärzte, die ärztlich tätig sind oder auch nicht.
Alternativen mit ärztlicher Tätigkeit außerhalb Klinik / Praxis:
Betriebsarzt in einem Unternehmen
als Arzt in Institutionen wie Gesundheitsämtern, Knappschaften (Schwerpunkt PH)
als gutachtender Arzt, z.B. beim MDK
als einer von wenigen hauptberuflichen Notärzten
…
Alternativen ohne ärztliche Tätigkeit (oder auch fifty-fifty):
mit Aufbaustudium Journalismus -> Medizinjournalist
evtl. mit Zusatzqualifikation BWL -> DRG-Beauftragter (dürfte Zukunft haben)
als Referent für Pharmafirmen oder Med.-Technik-Hersteller
Wenn es dir liegt würde ich in der Tat etwas in Richtung BWL oder in Richtung PH empfehlen, da liegt m.E. Zukunft drin. Inwieweit du das mit oder ohne Zusatzstudium erreichst dürfte variieren.
evtl. käme eine wissenschaftliche Karriere in der klinischen Forschung für Dich in Frage. Also in einem Max-Planck oder ähnlichen Forschungseinrichtungen - oder in den Forschungslabors der Universitäten und Kliniken. Ob man dazu nochmals extra promovieren muß und welche Einstellungsvoraussetzungen für Mediziner in der Forschung gelten, weiß ich allerdings nicht.
Beste Grüße,
Stephan
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