Lebererkrankung, was kostet Labor?

Liebe Medizinexperten,

vielleicht könnt Ihr mir bei folgenden Problem weiterhelfen. Bei mir sind vor einem Jahr bei einer Blutspende hohe Leber-Werte aufgefallen, worauf ich vom DRK von der Spende ausgeschlossen wurde und einen Internisten aufsuchen sollte. Das habe ich auch gemacht und insgesamt wurden mehrmals angeblich teure Blutuntersuchungen durchgeführt. Eine Krankheit wurde jedoch nicht festgestellt.

Als ich daraufhin wieder Blut spenden wollte, gab es selben angeblich alarmierenden Wert im Leberbereich.

Daraufhin hatte ich kein Vertrauen mehr zu meinem früheren Arzt, der immer sich bei jedem Gespräch selbst widersprach und suchte eine andere Internistin auf, um mich behandeln zu lassen. Sie fragte mich, ob in den letzten Jahren schon Blutuntersuchungen durchgeführt wurden wären. Dies wäre wichtig, weil das Labor bei diesen Untersuchungen sehr teuer sei. Darauf antwortete, dass erst bei meinem Hausarzt nachfragen würde, weil ich das nicht mehr weiß.

Problem ist jedoch: Meine Eltern sind mit erstgenannten Arzt zu dem ich absolut kein Vertrauen mehr habe gut befreundet. Wenn ich jetzt der Internistin davon erzähle, würde er es sicher mitbekommen. Das wäre mir dann dauerhaft sehr unangenehm. Er würde zwar sicher nichts sagen, mich es aber immer wenn sich Gelegenheit bietet spüren lassen.

Meine Frage ist jetzt, ab wann wieder Blutuntersuchungen durch die AOK gezahlt werden. Reicht ein Jahr warten oder muss ich länger warten um die auffälligen Werte abzuklären zu dürfen.

Mir wurde in der Filiale der AOK gesagt, ich dürfe den Arzt wechseln, wenn das Vertrauen nicht mehr gegeben sei. Doch was nützt mir das, wenn ich wegen der Laborwerte doch wieder zurück zum früheren gehen muss, so dass dieser davon erfährt.

Was würde passieren, wenn ich der Internistin sagen würde, es hätte keine frühere Untersuchung stattgefunden. Würde das bei der AOK auffallen, so dass ich später die Rechnung zahlen müsste? Wie hoch wäre die dann wohl?

Sorry, das sind ziemlich viele Fragen, aber ich finde die Situation grad sehr belastend.

Danke für jeden Tipp.

Viv

Liebe Vivien,

das Problem verstehe ich nicht ganz, wenn Du- aus welchen Gründen auch immer- den Arzt wechseln möchtest, weil Deine Probleme nicht ganz gelöst wurden (und das scheint mir doch der Fall zu sein, wenn die Proben beim Blutspenden das zeigten), dann hat der neue doch das Recht, noch eine Blutuntersuchung machen zu lassen um zu prüfen, ob sich was verändert hat. Hast Du denn der Internistin geschildert, warum es Dir unangenehm ist, den früheren Arzt nach den „alten“ Ergebnissen zu fragen? Das würde sie doch sicher verstehen und eine Lösung finden. (Bist Du sicher, daß der bisherige doc Dich nicht versteht?)
Außerdem hast Du doch das Recht auf Deine Ergebnisse. Bitte den früheren Arzt um Kopien „zur Vorlage bei einer Krankenkasse, der DRK, einem potentiellen Arbeitgeber (freiwillig) oder einem Freund, der Mediziner ist“, irgendwas halt. Das dürfte doch ohne Probleme gehen, soll er’s halt in einen Umschlag tun.
Ich hoffe, das Problem löst sich in Wohlgefallen auf.
Viele Grüße
Heidi

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Hallo,
neben dem bereits gesagten, wäre natürlich interessant, wo die DRK ihre Grenzen ansetzt - also was heiß „hohe Leberwerte“ quantitativ.

Gruss
Enno

Hallo!

Erstmal vielen Dank für Eure Ratschläge. Die genauen Werte, kann ich leider nicht mehr sagen, weil ich das Schreiben bei der Internistin abgegeben habe.

Ich glaube es waren jeweils bei GGT und GPT Werte zwischen (70-90), auch bei der ersten Untersuchung.

Mir wäre es trotz allem lieber, nichts von der ersten Behandlung zu erzählen, ich glaube es würde auffallen, wenn ich sagen würde, dass ich die Ergebnisse aus einem anderen Grund brauche, wenn ich lüge, merkt man es bei mir immer.

Wie ist dass denn mit der Krankenkasse? Wenn ich nichts sage, besteht dann die Gefahr, dass das auffliegt und ich deswegen Ärger kriege, ich meine wegen der Kosten und auch sonst?

Schau,

Viv