Ich habe eine Verkalkung in der Schulter, die mit Stoßwellentherapie und Krankengymnastik nicht wegzubekommen ist.
Nun steht evtl. eine Operation an. Da ich zum einen keinen Spezialisten in meiner Umgebung kenne und auch keine Infos aus der Umgebung habe (Mund-zu-Mund-Propaganda) traue ich mir nun nicht eine OP durchführen zu lassen.
Wer kennt andere Methoden um den Kalk verschwinden zu lassen?
Wer kennt Spezialisten im Kreisel von Regensburg, Ingolstadt, München und Landshut?
Ich plane im Winter einen Snowboardkurs zu machen. Hierbei kommt es oft zu stürzen und rudern mit den Armen, wenn man das Gleichgewicht verliert. Ich weiß, dass mir dies sicherlich starke Schmerzen verursachen könnte. Ich erhoffe mir aber auch, dass ich dem Kalk damit einen Ruck geben kann und dieser sich „verdünnisiert“
ich gebe mal wieder, was der Physiotherapeut zu mir sagte, bei dem ich Tai-chi mache:
„Arthrosen (Verkalkungen) im Schultergelenk lassen sich durch die richtige Art der Bewegung günstig beeinflussen.“
Aus eigener Erfahrung kann ich ihm nur zustimmen. Aaaber: das dauert seine Zeit, bis das Gelenk wieder das tut, was es soll. Und Du brauchst wirklich die richtige Anleitung. Ohne ständige Übungen wird das nichts - und die Krankenkassen zahlen natürlich wieder mal nicht.
viele Grüße
Angelika
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du schreibst von einer verkalkung-aber nicht von den problemen die dir die sache bereitet.
verkalkung an sich muss ja nicht wehtun oder die bewegung einschränken; wichtig wären also die symptome die auftreten.
dann bleibt aber am ende immer noch die frage ob die schmerzen denn wirklich durch die verkalkung entstehen oder durch ein anderes geschehen hervorgerufen werden.
verkalkung ist ein schutzmechanismus des körpers; der möchte eine stelle sozusagen „abhärten“ bzw. widerstandfähiger machen. nimmt man die belastung weg dann verschwinden die kalkeinlagerungen von selber.
tschüss
matthias
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die Verkalkung ist einfach so ohne vorherige Einwirkung entstanden.
Wie sehen die Beschwerden aus?
Wenn ich den Arm rechtwinklig vor meinem Körper versuche nach oben zu bewegen, ist bei 45 Grad bereits Ende und dann nur noch durch Mithilfe der anderen Hand und unter Schmerzen möglich. Der andere Arm lässt sich ohne Probleme bis beinahe über den Kopf bewegen.
Wann mache ich speziell diese Bewegung? Eigentlich nur, wenn ich z.B. einen Pullover über den Kopf ausziehe.
Weitere Beschwerden treten auf, wenn ich mich z.B. auf etwas stütze und ganz besonders dann, wenn ich den Arm wieder in Normalstellung (z.B. Hängen) bringe. Auch z.B. wenn ich jemandem den Arm auf die Schulter legen will, bedeutet dies Schmerzen.
Selbstverständlich sind auch abrupte Ruderbewegungen (z.B. wenn man das Gleichgewicht verliert) sehr schmerzhaft.
Da ich viel am PC arbeite, habe bereits an allen PCs, an denen ich mal arbeite, die Maus auf Bedienung mit der linken Hand umgestellt (funktioniert mittlerweile auch ganz gut). Die Beschwerden haben dann Gott sei Dank ein wenig nachgelassen.
Vor dieser Maßnahme hatte ich regelmäßig ein taubes Gefühl im Unterarm wie bei einer Sehnenscheidenentzündung, weiter auch ein leichtes Taubheitsgefühl im Oberarm und teilweise Verspannung von der Schulter Richtung Brustwirbelsäule.
Die Beschwerden sind nicht jeden Tag gleich. Es ist ein ständiges Auf und Ab, so dass ich fast schon freiwillig „unters Messer“ wollte.
Vielleicht hast du ja noch eine Idee, was ich evtl. noch tun kann.
Gruß
Renate
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bei meinem Vater ist letzte Woche eine Verkalkung in der Schulter entfernt worden. Er war dafür 3 Tage in der Klinik.
Die Kalkdepots wurde wohl mit eine speziellen Lösung „verflüssigt“ und dann mit einer Spritze herausgezogen. Es war also kein großer Eingriff.
Direkt am gleichen Abend hat er auch schon wieder Krankengymnastik bekommen und kann den Arm wieder einwandfrei und vor allem auch schmerzfrei bewegen.
Da ich leider von Medizin nicht so viel Ahnung habe, kann ich dir das auch nur so ohne medizinisches Fachwissen schildern.
Er hat sich auf jeden Fall auch sehr lange vor einem Eingriff gedrückt und meinte im Nachhinein, dass es es schon viel früher hätte machen sollen.
Gruß Thomas
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nachdem, was Du beschrieben hast, würde ich mal auf ein Impingement-Syndrom tippen. Dies ist ein Engpaß unter dem Schulterdach, so dass die Supraspinatussehne nicht genügend Platz hat, um reibungsfrei zu gleiten.
Ein Kalkdepot ist immer Zeichen einer abgelaufenen Entzündung/Reizung und da sollte man schon mal arthroskopisch nachsehen - gerade auch, wenn man durch Stoßwellentherapie keine Linderung schaffen konnte.
Mit diesem Link:
kommst Du auf die Seite der ambulanten Arthroskopeure und vielleicht findest Du unter den Mitgliedern einen, der bei Dir in der Nähe ist.
Du kannst auch mal hier vorbei schauen:
Das Kalkdepot ist übrigens in den meisten Fällen Zahnpasta-artig und gekapselt, was erklärt, warum die Stoßwellentherapie nicht angeschlagen hat.
Die OP dauert ca. 45 min. und Du kannst sie ohne Probleme (wenn bei Dir keine Risikofaktoren wie z.B. Lungen- oder Herzerkrankung vorliegen) ambulant durchführen lassen und bist dann am Nachmittag wieder zu Hause.
Gruß, Jürgen
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danke für deine Infos. Das Ganze hört sich ja gar nicht so schlimm an. Ich glaube ich sollte die OP tatsächlich durchführen lassen, da ich ja mindestens nochmal so lange lebe, wie ich jetzt bereits auf der Erde bin und noch länger )
Gruß
Renate
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wenn du einen findest der die verkalkungen mit der gleichen methode
entfernt wie im anderen posting beschrieben wurde dann würde ich das
machen. ich kenne nur die fälle in denen das chirurgisch gemacht
wurde und die haben es nachher doch manchmal bereut da die genesung
sehr lange dauern kann.
eine einfache lösung aus physiotherapeutischer sicht ist kaum drin-
das erfordert viel zeit und motivation.
tschüss
matthias
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