Hallo „Wer-Weiss-Was“-Foristen!
Ich habe folgendes Anliegen:
Eine Bekannte von mir spritzt sich regelmäßig das teure Medikament „Enbrel“ gegen ihr Rheuma. Nun hatte sie auch diesmal „rechtzeitig wie immer“ (ca. vor 3 Wochen) schriftlich bei ihrem Arzt das Medikament (welches soweit ich weiß extra aus Amerika geliefert wird) bestellt. Als sie das Medikament abholen wollte, sagte man ihr, das es nicht aus/geliefert wurde. Da sie nur wenig Zeit hatte (wg. ihrer Arbeit) konnte sie bis jetzt noch nicht herausfinden, wo die Lieferung bleibt. Jetzt meine Frage an euch:
Wenn sie das Medikament nicht bis morgen (Medikament aufgebraucht) erhält, wird sie aller Voraussicht nach für die nächsten 3 Wochen arbeitsunfähig sein. Wie sieht es aus, wenn sie trotz rechtzeitiger Bestellung ihr Medikament nicht erhält? Kann man sich irgendwie schnell Ersatz beschaffen, oder welche Möglichkeiten seht ihr noch?
Außerdem: (Wen) kann man verantworten, wenn es heißt, es wurde keine Bestellung aufgegeben?
Vielen Dank für eure Hilfe,
P s e u d o P l a c e b o
Werter Forist,
ich habe gerade ein bißchen gegoogelt und frage mich, warum das Medikament überhaupt in den Staaten bestellt werden muß, wo es doch in Deutschland hergestellt wird… Bereits im Mai 2003 teilte Weyth Pharma mit, daß der Enbrel-Engpaß behoben ist!
Kuckst Du: http://www.rheumanews.de/news/84.html.
Mein Tip: Deine Bekannte sollte sich schleunigst mit dem Apotheker ihres Vertrauens bzw. direkt mit Weyth Pharma (http://www.enbrel.de/) in Verbindung setzen.
Außerdem: (Wen) kann man verantworten, wenn es heißt, es wurde
keine Bestellung aufgegeben?
Halt Dich doch nicht mit so einem Mist auf! Kostet Zeit und Nerven, und führt für gewöhnlich zu nichts…
Beste Grüße
Renee
Danke Renee für die Infos, die werde ich an sie weiterleiten.
Vielleicht ergibt sich außerdem beim Apotheker noch auf die Schnelle etwas.
Es tut mir nur leid für sie, wenn sie das Medikament nicht bekommt, da Rheuma eine sehr schmerzhafte Erfahrung sein kann. Sie hat mir gesagt, sie könne sich ohne Medikament nur schwer oder gar nicht bewegen. Daher sollte man aus meiner Sicht schon Partei ergreifen.
Freundliche Grüße,
P s e u d o P l a c e b o
PS.:
Außerdem: (Wen) kann man verantworten, wenn es heißt, es wurde
keine Bestellung aufgegeben?
Halt Dich doch nicht mit so einem Mist auf! Kostet Zeit und
Nerven, und führt für gewöhnlich zu nichts…
Ja schon, aber sowas sollte sich nicht wiederholen. Daher finde ich, sollte man ruhig mal Druck machen oder etwas stärker nachhaken dürfen.
Danke Renee für die Infos, die werde ich an sie weiterleiten.
Gerne…
Es tut mir nur leid für sie, wenn sie das Medikament nicht
bekommt, da Rheuma eine sehr schmerzhafte Erfahrung sein kann.
Das verstehe ich durchaus - man mag Menschen, die einem lieb und teuer sind bzw. nahe stehen, nicht leiden sehen. Ich bin von Hause aus Krankenschwester und weiß, was Rheuma anrichten kann…
Sie hat mir gesagt, sie könne sich ohne Medikament nur schwer
oder gar nicht bewegen. Daher sollte man aus meiner Sicht
schon Partei ergreifen.
Partei ergreifen schon, aber Du tust Deiner Bekannten eher einen Gefallen, indem Du dazu beiträgst, daß das Medikament doch noch rechtzeitig besorgt werden kann und nicht, indem Du Dich in Spekulationen darüber verlierst, wem nun die Schuld für die nicht rechtzeitige Auslieferung zugeschoben werden kann. Es bringt Dich nicht weiter: der Arzt schiebt es auf die Post, die Post auf die Telekom, die Telekom auf UPS, usw… Seine Energie kann man auch sinnvoller nutzen… 
Grüße
R.
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