Hallo,
was kann man gegen Ängste machen?
Ich habe seit Sonntag, unangenehme Ängste, ab und an schwer auszuhalten, hinzukommen Schmerzen und Druckgefühl in der Herzgegend und Kopfschmerzen. Mein EKG zegt nur unregelmässigen Herzschlag.
Sind die Symptome nun psychosomatsich oder kommen die Änsgte durch bzw. mit den Symptomen?
Wenn nicht, was kann ich gegen die Ängste unternehmen?
Hallo Melanie,
hast du im Moment starken Stress oder Probleme, die deine Ängste erklären könnten? Welche Art von Angst ist das? Todesangst wegen der Herzschmerzen oder eine allgemeine, nicht begründbare Angst? Hast du zusätzliche Beschwerden (z.B. Schlafstörungen)?
Im Moment klingt das für mich nach einer Herzneurose, aber sicher kann das nur ein Arzt feststellen. Es gibt Medikamente, die man kurzfristig gegen solche Angstzustände einnehmen kann (verschreibungspflichtig). Zusätzlich solltest du aber eine Psychotherapie in Erwägung ziehen, um auch die Ursache deiner Angst zu beseitigen.
Alles Gute und hoffentlich baldige Besserung!
Aureel
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geschrieben, daß Du schon seit frühester Kindheit krank sein willst, es genießt, krank zu sein, weil sich dann alle um Dich kümmern und Du im Mittelpunkt stehst. Ist es das jetzt auch, das Dich treibt, von Ängsten zu schreiben oder gar die Ängste zu entwickeln? Weil Du dann im Mittelpunkt stehst?
Du hast im Psycho-Board geschrieben, daß Du wissen willst, wie man das nennt, was Du „hast“. Die User haben Dir geantwortet, daß es sich um eine sogenannte Vorgetäuschte Störung handeln könnte (Achtung: ein Fachbegriff für ein psychisches Syndrom, das nicht mit Simulation verwechselt werden darf). Häufiger tritt diese Störung bei Krankenschwestern auf. Interessanterweise bist Du Krankenschwester. Das, was Du bisher geschrieben hast, paßt zusammen: Verdacht auf Vorgetäuschte Störung, solche Aussagen wie „dass ich mir Symptome zudachte, die man nicht nachweisen, messen oder dergleichen kann“ und nun schilderst Du Symptome, die man auch bei einer Panikstörung finden kann.
Du solltest Dich von einem Arzt untersuchen lassen, welche Ursachen Deine Beschwerden haben. Dabei solltest Du ihm auch erzählen, daß Du gern krank sein möchtest, um Aufmerksamkeit zu erregen, und daß psychologisch Interessierte und Psychologen (wie ich einer bin) den Verdacht auf eine Vorgetäuschte Störung geäußert haben.
Ich vermute eine hyperventilation.
Yoga-atmungsubungen konnen helfen.
Homoopatisch:solidago d6 3xtaglich 7 tropfen auf 1 essloffel wasser.
Vorsicht mit kaffee oder alcohol.
Gute besserung.
peter
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Hallo Melanie,
erst mal kann ich gut verstehen das du dir Sorgen machst, ich selbst habe vor 2 Jahren an einer Angststörung mit schweren Panikattacken gelitten. Zu sagen ist das Angst bis zu einem gewissen Grad okay ist, wenn sie aber zum Alltag dazu gehört wie essen und schlafen ist die Angst krankhaft und auch als Krankheit anerkannt. Früher hat man Leute mit solchen Symptomen als verrückt erklärt, heute ist das glücklicherweise anders.
Wie beherschend ist die Angst im Tagesablauf für dich?? Kannst du normale Dinge noch erledigen wie arbeiten einkaufen Freizeit?? Dann ist es noch nicht ganz so schlimm. Natürlich kann man vieles gegen Angst unternehmen, du solltest aber nicht zu viel an dir selbst experementieren. Suche dir jemanden dem du vertrauen kannst, dem du alles erzählen würdest, mir ist es damals auch sehr schwer gefallen am Anfang über meine Panickattacken zu reden weil ich mir albern vorkam.
Steigere dich wenn du Panick hast nicht zu sehr hinein, das kann zu Hyperventilation führen und die Angst wird noch stärker.
Lasse die Angst nicht dein Leben bestimmen, warte nicht zu lang bis du dir helfen lässt, man kann aus einer Angsterkrankung heraus Depressionen bekommen (so war es bei mir) und dann hast du nachher zwei Dinge die du bekämpfen musst.
Und denke immer du bist nicht allein, es gibt unzählig viele denen es so geht und die dich ernst nehmen.
Alles Gute erstmal, Nicole!
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