Impingementsyndrom

Im August hatte ich einen Unfall, als Radfahrer, mit einem LKW. Mit der hinteren rechten Ecke des Anhängers erfolgte die Kollision in Höhe meines linken Oberarmes, dadurch kam ich zu fall und stürzte auf die Straße. Die erste Diagnose war eine Distorsion (I) der linken Schulter. Bis zum heutigen Tag habe ich noch Probleme mit der Schulter. Ende Oktober wurde ein MRT gemacht und eine Verengung im Schultergelenk festgestellt.
Nach Aussage meines Arztes besteht keine Kausalität mit dem Unfall. Ich muß dazu sagen vorher hatte ich keine Beschwerden, meinen Arme konnte ich ohne Einschränkung bewegen.
Kann man in diesem Fall wirklich einen Zusammenhang zwiachen Unfall und Imingementsyndrom ausschließen?
Welche Unterasuchungsmethoden gibt es noch um sich ein klares Bild zu verschaffen?
Vielen Dank für die Hilfe!
Peter

Hallo Peter,

ganz eindeutig - JA. Das Impingement-Syndrom ist ein degenerativer Prozeß. Es ist natürlich schwierig genau zu sagen, wie sich die Schulter beim Unfallhergang verhalten hat. Die einzig denkbare Möglichkeit wäre ein post-traumatisches Impingement nach Acromion-Fraktur (knöcherner Anteil des Schulterdaches). Dies wäre aber im MRT (die maximale und hier beste nicht-invasive Diagnosemöglichkeit) sofort aufgefallen. Möglicherwiese hat sich die Schulter beim Aufprall kurzzeitig disloziert, was eine Kompression der Sehne bedeuten könnte. Es könte auch eine muskuläre Verletzung sein sowie eine Reizung der Schleimbeutel. Wenn weiterhin Beschwerden bestehen, sollte eine Arthrosokopie erfolgen.

Gruß, Jürgen

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]