ich bin in dem Bereich absoluter Laie, deswegen frag ich einfach mal nach:
An meinem rechten Arm tut es am Ellenbogen weh und ich kann den Arm nicht mehr schmerzfrei benutzen. Insbesondere ist es schmerzhaft, die Finger zu strecken und kräftig zuzupacken. Es gibt einen kleinen Bereich am Ellenbogen, der SEHR druckempfindlich ist. Ist das ein Tennisarm? (Oder muss ich es genauer beschreiben, dass ihr das feststellen könnt?)
Wenn ja, was mach ich damit? Derzeit schmiere ich Voltaren auf die Stelle, hab aber nicht den Eindruck dass es viel hilft, und versuche, den Arm möglichst nicht zu nutzen. Latürnich sitze ich trotzdem am Rechner…
Kann ein Arzt was anderes machen, als mir Salbe verschreiben und den Arm ruhigstellen? Mit anderen Worten: lohnt sich die Zeit im Wartezimmer?
Bin kein Arzt, war aber vom gleichen Problem betroffen.
Nach deiner Beschreibung könnte es ein Tennisarm sein. Wenn man ihn ignoriert, kann es chronisch werden.
Also: Auf jeden Fall einen Arzt befragen, denn je länger du wartest um so langwieriger ist es.
Behandeln kann das dann ein Physiotherapeut mit verschiedenen Methoden. Bei mir wurde die Stelle mit Eis behandelt und schmerzhaft massiert, hat ungefähr ein halbes Jahr gedauert, aber jetzt ist es wieder weg.
Ich weiß, dass es noch andere Methoden der Medizin und der Physiotherapie gibt dafür, aber die kenn ich selber nicht.
Also, ab ins Wartezimmer!
dank auch dir, nach deinen Links bin ich mir sehr sicher, dass ich tatsächlich einen tennisarm habe. Ich werde mal versuchen, so eine Epicondylitisspange zu bekommen.
der Tennisarm wird medizinisch als „Epicondylitis radialis humeri“ bezeichnet und es ist eine sog. Ansatztendinose. Es gibt dieses Problem auch auf der Innenseite und dann wird es als Golfarm bezeichnet.
Auf gut deutsch bedeutet dies, dass die Verbindungsstelle zwischen Muskel und Knochen gereizt oder sogar entzündet ist.
Die Epicondylitis-Spange hilft hier m.E. nur sehr bedingt, da diese Druck auf den Muskelbauch ausübt und somit den Ansatz der Sehne entlasten soll (bildlich kann man sich dies etwa so vorstellen, als ob man sich auf einen Ball setzt - dieser wird jetzt „platter“ und somit breiter). Bei jedem Strecken der Hand/der Finger wird aber die Sehne erneut gereizt. Ruhigstellen der Hand sowie eine Iontophorese können hier helfen, doch ist dies erfahrungsgemäß schwierig und langwierig.
Hilfreich sind hier auch oft Injektionen mit Cortison oder bei Hartnäckigkeit eine OP nach Hohmann-Wilhelm-Goldi. Hierbei wird die Sehne eingekerbt und der Muskel rutscht etwas in Richtung der Hand, so dass der Ansatz der Sehne entlastet wird.
Gruß, Jürgen
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meist ist es eine kombination aus degenerativen veränderungen und
überlastung durch schlechte haltung und dadurch schlechte
biomechanik.
die klammern helfen den meisten sehr gut-machen den arm zumindest
wieder einsatzfähig. als lösung kann man die dinger aber auch nicht
ansehen.
wichtig wäre es die schulter(stellung) mal zu überprüfen; wenn die
nicht optimal ist dann muss der ellenbogen umso mehr leisten. wird
nur der ellenbogen behandelt hat man meist keinen 100% erfolg weil
dort nur die symptome auftreten.
blockierungen im handgelenk können auch zur überlastung führen.
bin selbst mit erfolg operiert worden. aber der so genannte tennisarm geht in fast 90% der fälle von alleine wieder weg. mein rat an dich wäre wenn die diagnose sich bestätigt hat. cortisoninjection und dann für eine woche im gips ruhig stellen. operieren kann man immer noch.
mfg
eddie
also Sport mit möglichst unterschiedlichen Belastungen und viel Bewegung. Ja, der Körper sendet seine Signale für die fortwährende Vernachlässigung…
erstmal werd ich die Maus gegen einen trackball austauschen und dann ernsthaft wieder mit Sport anfangen. Zu Hause hab ich schon begonnen, jez muss nur noch der richtige Verein her.
ich hab mir dennoch so eine Spange zugelegt, auf Cortison will ich wenn möglich verzichten, auf eine OP erst recht. Gezielt die richtige Muskeln aufbauen und die Hände anders belasten, das muss es möglichst bringen.
Auch Moin…
habe das gleiche Problen gehabt, was gab´s beim Doc? Spritzen! Hat´s geholfen? Nee! Auch „Akkupikstur“ hat nur kurzfristig geholfen, bis ich bei einem Bekannten auf einem Magnetfeld gelandet bin. Das hat´s gebracht. Seit ca. einem Jahr keinerlei Probleme mehr. Nun habe ich mir selbst eines zugelegt und bin inzwischen ein echter Fan dieser Therapieform.
Solltest es mal antesten