Ab wann ist man tot?
Von: , Frage gestellt am Mo, 1. Dez 2003
Hallo allerseits!
Ich habe heute im Psychologie/Philosophie-Unterricht ein Video einer Reportage gesehen, in dem u.a. ein Bericht einer Frau war, die 45 Minuten lang klinisch tot war. Sie sprach danach auch davon, wie es so war... als Tote, im "Jenseits" (oder wo auch immer).
Jetzt meine Frage: Ist es möglich, dass man sich als "wieder Lebender" an das erinnern kann, was man als klinisch Toter (was bedeutet das "klinisch" genau? Ist man nun tot oder nicht?) erlebt hat?
Ich bin der Ansicht, dass man als klinisch Toter einfach tot ist - Herz schlägt nicht, Blut zirkuliert nicht, Gehirn wird nicht versorgt... Wenn man nun wieder belebt wird kann es also gar nicht sein dass man sich an etwas erinnert, schließlich war das Gehirn ja auch für diese Zeit tot.
Weiters würde mich noch interessieren, wie ihr zu den ganzen "Leben nach dem Tod"-Theorien steht; aus medizinischer Sicht (auch wenn es vermutlich mehr ein Fall für das Philosophie/Religion Forum ist). Man spricht oft von einem Tunnel mit einem gleissenden Licht am Ende, einer vertrauten Person, die einen zu sich holen will, man verspürt Wärme und hört Stimmen, usw. - Kann es sein, dass sich diese Patienten einfach schon im "Wiederbelebungsprozess" befinden, sprich die Operationslichter stellen das Licht da, die Stimmen das Ärzteteam, Wärme das Blut, etc.
LG
Christoph
