hi,
ich mache mir große Sorgen um meine schwangere freundin. sie ist in der 30. Woche schwanger und hat ein rezidiv ihres herpes genitales. ich hätte gedacht, dass ein florider herpes genitales eine kontraindikation der spontangeburt darstellt, aber sie meinte ihr arzt hätte gesagt, dass das alles kein problem wäre.
kann mir jemand weiterhelfen?
selbst wenn man am termin nix mehr makrokopisch sehen würde, würde man trotzdem zur spontangeburt raten? müsste man einen abstrich machen? kann das herpes virus durch die intakte eihaut den fötus infizieren oder kann das nur bei der geburt passieren?
fragen über fragen…also ich bin sehr dankbar, wenn mir jemand weiterhelfen würde, am liebsten mit quellenangabe
tschö
YVE
Hallo,
Durch Herpes kann ein Baby behindert werden wenn es sich damit Infiziert, zum beispiel durch küssen oder bei der Geburt! Aber auch nur dann wenn man offene Stellen hat (Bläschen)!
Wenn sie Bläschen an der Scheide hat würde ich aus sicherheitsgründen von einer Spontangeburt abraten! Aber sie ist ja erst in der 30 Woche somit hat sie noch 10Wochen Zeit den Virus zu bekämpfen wenn er abgeheilt ist ist auch kein Risiko mehr da!! Den Herpes Virus trägt ja bekanntlich jeder in sich aber er ist erst ansteckend oder für ein Neugeborenes gefährlich wenn bläschen auftauchen oder offene stellen an der Schleimhaut! Also sag ihr wenn sie Bläschen an den Lippen hat darf sie ihr baby in der Ersten Zeit nicht küssen! Aber wenn das Baby kraftiger geworden ist und zum erstenmal geimpft worden ist ist das alles kein Tema mehr!!
Gruß Nicole