wollte auf diesem Weg für einen Bekannten anfragen, ob es für einen Arzt die Möglichkeit gibt, bei einer Epikrisenerstellung eine Art vorgefertigtes Formular, in das nur noch spezifische Daten der Patienten eingetragen werden, zu benutzen. Gibt es Ähnliches auch für die Erstellung von OP- und Geburtsberichten, denn das würde ihm die Arbeit zeitlich gesehen doch sehr erleichtern ( Software, Module für Office-Programme oder was auch immer … )?
Sowas gibt es schon. Allerdings kann ich Dir nur ein Beispiel fuer den Bereich der anaesthesie sagen: Da gibt es ein Programm, das heisst „Narkodata“ das ist quasi ein elektronisches Protokoll.
Hallo Stefan-
bin kein Mediziner, aber ich war beim Neurologen der als Gutachter fungierte. Das Gutachten trug zwar im Kopf meine Adresse , aber im Text hatte man vergessen, dass es für eine Frau erstellt wurde, und deren Namen auch noch drin gelassen.
Gruß Fritz
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eigentlich in allen Berufen, die viel mit Texterstellung zu tun haben, bedient man sich seit Einführung der EDV entsprechender Systeme. Im einfachsten Fall nimmt man einfach ein vorhandenes Dokument und schreibt es in Details um, wer sich mit Word-Dokumentenvorlagen, -Makros, Textbausteinen und -Formularerstellung ein wenig auskennt, verfeinert die Sache damit. Und dann gibt es auch inzwischen massenhaft Bücher und Sammelwerke mit CD-Roms und Disketten voll mit Mustertexten und Formularen zu allen möglichen und unmöglichen Themen, die jede Fachbuchhandlung zum Reinlesen vorrätig hat.
Hinzu kommen dann noch komplette branchenspezifische Software-Lösungen, die üblicherweise ebenfalls entsprechende Module beinhalten, und entweder über eine eingebaute eigene Mini-Textverarbeitung verfügen, die speziell hierauf zugeschnitten ist, oder über Formulare, Textbausteine und Makros dann Word oder eine andere Textverarbeitung fernsteuern. Im medizinischen Bereich wäre hier z.B. Medistar zu nennen, bei uns Juristen Annotext oder RA-Micro.
Mir fällt dabei auf, dass man als Anfänger oder auf unbekanntem Teilgebiet immer zunächst mal ein vorgefertigtes Muster aus dem Formularhandbuch oder von einer CD-ROM o.ä. einsetzt, dann aber schon im zweiten Fall lieber auf seinen eigenen angepassten Text vom ersten Mal zurückgreift und sich dann über die Zeit für jeden Themenkomplex eine eigene Sammlung schafft. Einige technik-begeisterte Kollegen setzen diese dann auch in Textbausteine und Formulare für die Kanzleilösung um, andere leben wunderbar mit der eigenen Dokumentensammlung. Ist, wie so vieles im Leben, natürlich auch eine Geschmackssache.
Gruß vom Wiz
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