Ich habe neulich gehört, dass man sehr wohl verdursten kann,
obwohl man schnee ist (z.B. bei Lawinwenunglücken).
Also: Genickbruch, Inneres Verbluten, Ersticken und Erfrieren und ähnliches kann einem in einer Lawine schon passieren. Aber Verdursten??? Dazu müßte man ja erst einmal paar Tage in der Lawine überleben ...
Siehe dazu auch:
"Bei einer vollständig verschütteten Person beträgt die Überlebenswahrscheinlichkeit nach 15 Minuten noch 92 Prozent. Die übrigen Opfer sterben an mechanischen Verletzungen. Zwischen 15 und 35 Minuten reduziert sich die Überlebenswahrscheinlichkeit auf 30 Prozent. Als Faustregel gilt, dass nach 30 Minuten mindestens die Hälfte der Verschütteten tot ist. Nach 45 Minuten dürften mindestens dreiviertel tot sein. Die Verschütteten ersticken, sofern sie sich keine Atemhöhle schaffen konnten.
90 Minuten nach der Verschüttung lebt nur noch, wer eine Atemhöhle hat.
Nach 120 Minuten sterben fast alle Opfer an Unterkühlung und langsamen Ersticken. "
(http://www.ifyouski.de/avalanche/nivologie/)
Das mit dem Verdursten in der Lawine halte ich für ein Märchen. Ansonsten: Natürlich kann man von Schmelzwasser leben. Woher sollte man im Winter im Gebirge das Wasser sonst hernehmen?
Ciao R.