Weiß irgendwer, ob es im Internet oder woanders her eine Auflistung gibt, welche Medikamente ab 2004 rezeptfrei sind?? danke für eine Antwort im voraus. og
sieh nach unter www.rote-liste.de
Gruß und gut Rutsch!
Maralena
Weiß irgendwer, ob es im Internet oder woanders her eine
Auflistung gibt, welche Medikamente ab 2004 rezeptfrei sind??
danke für eine Antwort im voraus. og
Hallo, Maralena,
das ist ein interessanter Link (dafür ein Sternchen), aber wenn ich das richtig sehe, braucht man zum online-stöbern eine Authorisierung, die man nur als Arzt oder Apotheker bekommt. Oder sehe ich da etwas falsch ? (entschuldigung, ich bin blond…)
Gruss Hans-Jürgen
***
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Hi,
das ist ein interessanter Link (dafür ein Sternchen), aber
wenn ich das richtig sehe, braucht man zum online-stöbern eine
Authorisierung, die man nur als Arzt oder Apotheker bekommt.
ja, die rote-Liste ist per doc-check passwort geschützt(s.unten). „Tollerweise“ ist einem in Deutschland als Kunde/Patient verboten nähere Informationen zu Medikamenten zu erhalten. So viel zum „aufgeklären“ Patienten. „Natürlich“ kann man sich auch eingehend vom Arzt beraten lassen, aber in den 3Min Sprechzeit die einem zur Verfügung stehen ist dies wohl oft nicht möglich.
Ob man allerdings in der RotenListe gezielt nach verschreibungsfreien Medikamenten suchen kann weiß ich auch nicht. Die Buchausgabe besitzt eine Sortierung(Inhaltsverzeichnis) nach Wirkstoffen sortiert.
J~
http://www.rote-liste.de/Online/login_html :
"Sie haben eine Seite angewählt, die Informationen über verschreibungspflichtige Arzneimittel enthält. Nach dem Heilmittelwerbegesetz (HWG) dürfen wir Ihnen diese Informationen nur zugänglich machen, wenn Sie den Fachkreisen (Ärzte, Zahnärzte und Apotheker) angehören.
Hallo !!
Entgegen der Aussage hier im Thread, dass die Rote Liste nicht für Patienten zugänglich sei, gibt es die Printausgabe über Amazon oder gebraucht über E-Mail zu kaufen. Richtig ist, dass Fachinformationen aus gutem Grund dem Laien nicht ohne weiteres zugänglich gemacht werden sollen, da diese Informationen den Patienten sehr verunsichern können. Ohne arrogant klingen zu wollen, ist hier einfach ein gewisser Background erforderlich, z.B. um häufige von seltenen Nebenwirkungen abzugrenzen, fragliche Nebenwirkungen in tatsächlichem Zusammenhang mit der Medikamenteneinnahme stehen und Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten als positiv oder negativ zu bewerten sind.
Aber zum eigentlichen Thema:
Also, bei einigen Pharmakonzernen gibt es eine Rubrik extra für Patienten, wo laiengerecht aufbereitete Information frei zugänglich ist. Am praktischsten sind hier natürlich Generika-Hersteller, da diese die breiteste und damit umfassendste Palette haben und man so nicht von Seite zu Seite turnen muss.
Z.B.:
http://www.betapharm.de/ : Hier gibt es auch telefonische (Betafon) oder andere Kontaktmöglichkeiten zu Experten, die bei Fragen gern behilflich sind. (http://www.betacare-infoservice.de/)
http://www1.ratiopharm.com/de/de/dep/magazin/die_ges…
Bietet leider nur Informationen zu Verschreibung/Selbstmedikation generell, keine Auflistung der Medikamente; trotzdem informativ
http://www.azu.de/ : Auf Startseite unten rechts Link „Unsere Produktpalette“ anklicken -> Übersicht der freiverkäuflichen Arzneimittel
http://www.hexal.de/subdomains/praeparate/praeparate… : Hier sind in der Präparatesuche unten links nur frei verkäufliche Medikamente von Hexal aufgeführt.
Ich hoffe, ich konnte soweit helfen.
Gruß und guten Rutsch,
Claudia
Besten Dank für die prompten Reaktionen, vor allem die Link-Tipps von Claudia sind sehr hilfreich. Zugang zur Roten Liste hab ich sowieso, arbeite in dem Bereich. Jedoch finde ich diese Liste bzgl. meiner Frage wenig hilfreich. Danke nochmals, Gruß, og
Hi,
Entgegen der Aussage hier im Thread, dass die Rote Liste nicht
für Patienten zugänglich sei,
nunja, so sagte ich das nicht. Die online-version ist seit einigen Jahren doc-check geschützt, früher war sie frei. Allerdings enthält die Rote Liste auch nicht viel mehr Informationen als die Beipackzettel. Die Printversion gibt es bei uns z.B. auch in der Stadtbücherei. Aber auch im normalen Buchhandel habe ich sie schon gesehen.
Richtig ist, dass
Fachinformationen aus gutem Grund dem Laien nicht ohne
weiteres zugänglich gemacht werden sollen, da diese
Informationen den Patienten sehr verunsichern können.
Wenn dich (bzw irgendwelche Laien) weitreichende Informationen verunsichern, dann les’ sie nicht. Wenn du dann Fragen hast, dann frag deinen Arzt oder in der Apotheke. Es gibt viel Wissen, das Menschen ohne Background verunsichert, das ist in anderen Bereichen nicht anders1. Aber warum wird _mir_ (ich bezeichne mich als interessierten Laien da ich mir nicht anmaße zu behaupten ich überschaue die Thematik komplett) weitgehende Information vorenthalten?? Warum muss ich irgendwas schlucken ohne mich damit auszukennen?
Sorry, aber ich finde so eine Geheimnispolitik totalen Quatsch.
Ohne
arrogant klingen zu wollen, ist hier einfach ein gewisser
Background erforderlich,
Ich finden deine Meinung nicht arrogant, teile sie aber trotzdem nicht 
schöne Grüße,
J~
[1]http://www.dietrich-drahtlos.de/kurza.htm:
Flugangst:
„Mein Platz war gerade hinter der linken Tragfläche, so dass ich einen guten Blick auf das Triebwerk und die Monteure hatte. Allerdings konnte ich nicht in das Innere der Düse sehen, weil die mir abgewandte Seite geöffnet worden war. Die Haube aus dünnem Blech sah nicht gerade massiv aus, sie wurde von einer dünnen Stange gehalten, der man ansah, dass sei kein großes Gewicht zu stützen hatte. Das Ganze wirkte irgendwie dünn und flatterig. Ich konnte mir nicht vorstellen, wie dieser Fetzen dünnes Blech bei Geschwindigkeiten von rund 800 Stundenkilometern eine feste Hülle abgeben sollte.“
Hi Jame,
nur noch kurz der Kommentar zum Jahresende…
Wenn dich (bzw irgendwelche Laien) weitreichende Informationen
verunsichern, dann les’ sie nicht. Wenn du dann Fragen hast,
dann frag deinen Arzt oder in der Apotheke.
Genau das sag ich den Patienten auch immer, die mich in der Praxis fragen. Aber sie lesen’s dann trotzdem und dann kann ich in vielen Fällen die Medikation mangels Compliance vergessen.
Ich finde es schon sehr fortschrittlich, dass es Patientenforen bei den Herstellern und auch von ärztlicher Seite gibt, die die blanken wissenschaftlichen Informationen, also rote/gelbe Liste, Fachinformationen, Studienauszüge etc. für den Laien übersetzen und hie und da dann auch noch genau die Interpretation einfügen, die in der wissenschaftlichen Variante einfach fehlt.
Das gab’s früher definitiv nicht und da waren die Patienten tatsächlich abhängig vom „good will“ des knorrigen bärbeißigen Hausarztes, der es als bodenlose Frechheit empfand, wenn man seine Medizin anzweifelte.
Ich bin einfach nicht der Meinung, dass der Patient heute noch absichtlich dumm gehalten wird, denn es gibt zahlreiche Quellen nicht zuletzt durch das Internet, wo er sich gut informieren kann. Und das so aufbereitet, dass er es versteht und es ohne große Interpretationsbreite verständlich ist. Das können sich weder die Pharmaunternehmen, noch die Ärzte leisten, da die Patienten verständlicherweise kritischer geworden sind. Ich versuche, viel zu erklären, aber wenn dann einer mit irgendwelchen Halbwahrheiten kommt, die er sich aus wissenschaftlichen Artikeln zusammengeschustert hat, und mir meine Version nicht mehr abnimmt, dann wird’s knifflig.
Rutsch gut rüber 
Claudia
Hallo Claudia 
Genau das sag ich den Patienten auch immer, die mich in der
Praxis fragen. Aber sie lesen’s dann trotzdem und dann kann
ich in vielen Fällen die Medikation mangels Compliance
vergessen.
bist du denn der Meinung, dass genau diese Patienten weiterführende Informationen nachfragen würden wenn es sie denn gäbe? Ist das nicht eher die Gruppe, die Fachinformationen gar nicht lesen würde da schon mit dem Beipackzettel überfordert?
Nunja, Geheimniskrämerei stehe ich nun mal vom Grundsatz her ablehnend gegenüber. Egal ob es um Medikamente oder um Microsofts Sicherheitspolitik geht… Wen etwas interessiert, der soll sich auch informieren dürfen. Wenn er es dann nicht zu bewerten vermag, soll er jemand fragen der sich damit auskennt. Mein Beispiel mit dem dünnen Flugzeugblech war vielleicht etwas weit hergeholt. Aber wenn so mancher Fluggast wüsste wie dünn und „weich“ Flugzeuge konstruiert sind (sein müssen damit sie fliegen können) , hätten vielleicht noch mehr Flugangst 
Ich finde es schon sehr fortschrittlich, dass es
Patientenforen bei den Herstellern und auch von ärztlicher
Seite gibt, die die blanken wissenschaftlichen Informationen,
also rote/gelbe Liste, Fachinformationen, Studienauszüge etc.
für den Laien übersetzen und hie und da dann auch noch genau
die Interpretation einfügen, die in der wissenschaftlichen
Variante einfach fehlt.
Okay, ich beschäftige mich ja nicht beruflich mit Medikamenten sondern nur im konkreten Fall wenn es mich interessiert oder betrifft. So gesehen habe ich keinen Überblick über die Menge dieser Informationswege.
Mir ist es in der Vergangeheit nur öfters passiert, dass mein Informtionsbedüfnis nicht gestillt werden konnte. Eben weil sich dann auf das Informationsbehinderungsgesetz berufen wurde 
des knorrigen bärbeißigen
Hausarztes, der es als bodenlose Frechheit empfand, wenn man
seine Medizin anzweifelte.

Ich versuche, viel zu erklären,
das ist schon mal gut. Aber 3Minuten sind knapp dafür 
Mal was OT: Wenn ich mir deine Teufelchen-Homepage so anschaue, düngt mir sie schon mal gesehen zu haben. Irgendwie sind wir vor vielen Jahren hier in w-w-w schon mal aufeinander gestossen oder täusche ich mich? Sicher kennst du noch die Turbohexe, Ullrich, Cheatah und all die anderen…Was macht deine Doktorarbeit?
BTW: ich kenn Wittmund 
Viele Grüße und einen guten Rutsch,
Jame~