Ohrenschmalz
Von: , Frage gestellt am Mi, 7. Jan 2004
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Hi
bitte nicht ganz ernst nehmen: Ohrenkerzen sollen es bringen :)
http://www.giraffenland.de/product_info.php?cPath=25...
Gruss, helge
.
... ich kenne Leute, die schwören darauf. Aber ich hätte auch keine Lust darauf.
Grüße
Thomas
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Dass die Kerzen kein Scherz sind ist mir klar, nur: Meine Empfehlung sollte Peter bitte nicht allzu ernst nehmen, nicht dass mir dann Schmerzensgeld und Entschädigungsklagen wegen Haarverlust und wachsbrandwunden im Ohrbereich in die Mailbox flattern...
Gruss, HH
hallo,
zugegebenermassen klingt das mit den ohrkerzen ein wenig
esoteriklastig aber ich habe die dinger getestet und war erstaunt,
was man so alles in den ohren mit sich rumschleppt. ausserdem tut da
nichts weh. was auch gut ist: mit einer pipette olivenöl ins ohr und
danach mit stäbchen suabermachen. aber in jedem fall solltest du das
mit den kerzlein probieren, da dabei nicht die gefahr besteht, dass
du alles noch weiter ins ohr drückst. viele grüsse von almut
Hallo Peter,
warum sollte man das Ohr ausspülen oder auf andere Art "reinigen"? Solange keine Störung vorliegt und der äußere Gehörgang verschlossen ist, ist das nicht nötig.
Ohrschmalz ist so eine Art Klebefalle für Staub, Pollen und kleine Insekten.
Alles bleibt kleben, durch die Flimmerhärchen im Gehörgang wird dann wieder alles nach draussen transportiert.
Ab und an mit warmen Wasser die Ohren waschen - macht man ja eh beim Baden oder Duschen - und die Sache passt.
Ich denke dass man durch Manipulationen die normalen Abläufe im Körper eher stört als fördert.
Viele Grüße - Sue
Salü Sue
Aus meheren Quellen habe ich erfahren und war auch damals als Kind der Grund, dass ein abnehmendes Hörvermögen daran liegen könne. Was ich als Kind empirisch bestätigen konnte! Die Brocken Schmalz die da heraus gespült wurden, waren beachtlich und ich hörte nachher tatsächlich besser....
Grüsse Peter
Hallo,
normalerweise wird das Cerumen durch die natürlichen Kaubewegungen in die Ohrmuschel transportiert, wo es dann beim Waschen entfernt wird.
Es gibt allerdings Störungen (zu viel Cerumen wird produziert, z.B. bei leichten Entzündungen, durch einen zu engen oder verengten Gehörgang kann es nicht so leicht abtransportiert werden, es quillt, wenn Wasser ins Ohr kommt - z.B. beim Tauchen - und saugt sich fest etc. etc. So kann es schon einmal vorkommen, dass sich plötzlich ein fester Pfropf bildet, der auch schon mal dazu führt, dass man plötzlich schlechter hört.
Diesen Propf sollte man (muss man) dann vom Arzt entfernen lassen, entweder durch Ausspülen oder mittels eines kleinen Häkchens.
Als Vorbereitung (damit der Pfropf dann leichter raus geht) könnte man ein wenig Paraffinöl einträufeln (Apotheke), das weicht hartes Cerumen etwas auf.
Regelmäßig spülen lassen sozusagen als "Vorbeugung" würde ich nicht machen, da das unnötig reizt und sogar zu mehr Cerumenbildung führen könnte.
Grüße
Irene
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