Endometrisis extragenitalis

Hallo liebe Fachleute,

bei mir wurde folgende Diagnose gestellt:

„Frozen pelvis“ bei schwerster Endometriosis extragenitalis (rAFS IV). Problematisch scheint nun ein Endometrioseherd im rektovaginalen Segment zu sein, der in einer 2ten OP in 2 Wochen entfernt werden soll. Momentan werde ich mit Zoladex therapiert. Die Eileiter sind momentan nicht betroffen.

Wie stehen denn überhaupt die Chancen für mich Kinder zu bekommen? Und überhaupt, kann ich mich jetzt darauf einstellen alle paar Jahre eine OP über mich ergehen zu lassen? Was habt ihr für Erfahrungen/Tips für mich? Wie schwer ist überhaupt diese Diagnose?

Ich weiß das diese Fragen schwer bis garnicht zu beantworten sind. Trotzdem interessiert es mich was andere für Erfahrungen gemacht haben bzw. für Wissen darüber haben.

LG Christiane

Hallo liebe Christiane,

bin zwar keine Fachfrau in diesem Gebiet, aber Endometriose ist ja häufiger als bisher angenommen und Unfruchtbarkeit hört man in diesem Zzusammenhang oft, jedoch kenne ich Frauen, die trotz Endometriose schwanger geworden sind und gesunde Kinder bekommen haben.
Also lass Dich nicht unterkriegen.
Vielleicht machst Du begleitend eine sanfte Umstimmungstherapie mittels Homöopathie, damit kannst Du Deinen Körper in der Selbstheilung unterstützen…und schaden wird´s wohl kaum.
Liebe Grüße
Larah

bin Laie aber…
Hi Christiane!

Meine Tante hat auch Endometriose und trotzdem 3 (gesunde) Kinder bekommen.
Viel Glück!

LG
Siân

Hallo Larah,

vielen Dank für deine Antwort.

Ich habe zwar keinen akuten Kinderwunsch, habe aber trotzdem Angst das Procedere Bauchspiegelung oder -schnitt in regelmässigen Abständen über mich ergehen lassen zu müssen.

Was ist denn eine Umstimmungstherapie? Vielleicht hilfst Du mir dabei nochmal weiter.

LG Christiane

Hallo

Die Endometriose (oder auf Latein „Endometriosis extragenitalis“) bedeutet die Anwesenheit von Endometriumherden (Herde von Gebärmutterschleimhaut) nicht nur da, wo sie hingehören, sondern auch in dem freien abdominellen Raum.
Diese Herde (genau so wie die Gebärmutterschleimhaut) leiden auch unter den monatlichen hormonellen Einflüssen, d.h. sie schwellen und können auch bluten bei der Menstruation (Periode).
Und weil das Blut nicht abfliessen kann, entzündet sich das und dadurch werden solche furchtbaren Schmerzen verursacht.
Durch einen laparoskopischen Eingriff (die 4 kleinen Bauchschnitte) werden diese Herde entfernt.
Die OP sollte eigentlich risikoarm sein.

Kinder zu bekommen, nur wenn das davon abhängt, sollte auch kein grosses Problem sein.
Wenn die Eileiter sich auch entzünden, gibt es ein höheres Risiko für eine extrauterine Schwangerschaft.

Ich wünsche dir alles Gute für die OP!