Plastikmöbel ? Ungesund ?

Hallo
neuliche habe ich etwas von einer Studie gehört,
das entgegen der allgemeinen Meinung Plastikmöbel mehr Keime beherbergen könnten oder würden als Holzmöbel.

Das brachte mich hier mal auf die Idee ganz allgemein nach den gesundheitlichen vor und nachteilen von Plastikmöbeln, aber auch von Möbeln allgemein zu fragen.

Ich habe auch einige Plastikregale vom Bauhaus, die ich eigentlich sehr praktisch finde.

Jedoch erinnere ich mich auch an eine Sendung vor einem viertel Jahr, bei der eine Frau so zimlich gegen alles allergisch war, so gar gegen Plstik, Kunstoff … sie erholte sich in einem Zimmer in dem absolut nichts war… das essen bekahm sie durch einen kleinen spalt… und es tat ihr gut… sie berhigte sich.

Nun ist vielleicht weit hergeholt, da wir ja nicht alle diese Allergien haben müssen, war nur mal so als Anregung gedacht.

Tja, bin mal gespannt was hier dabei herrauskommt.
Zu mir: Meine Nase ist zimlich empfindlich, bin auch Haustaubmilben-Allergiker.

LGruß Sebastian

Hallo Sebastian !

Das mit Möbeln ist mir neu, aber ich kenne die Diskussion von Schneidebrettern her.
Hier ist das Argument pro Holzbretter, daß die darin enthaltene Gerbsäure Keime gründlicher erledigt als man sie durch Waschen runter kriegt.
Selber benutze ich auch lieber ein Holzbrett, da a) obiges Argument einleuchtend ist b) man dieses Brett im Bedarfsfall abhobeln kann und c) ich das Plastikbrett meiner Schwiegermutter :smile: mit seinen tiefen Rillen und der zerfetzten Oberfläche kenne und mir gut vorstellen kann, wie da die Keimchen drinstecken.
Hoffe, das ich Dir einen Anhaltspunkt geben konnte

Grüßlis

Sabine

Hallo,

neuliche habe ich etwas von einer Studie gehört,
das entgegen der allgemeinen Meinung Plastikmöbel mehr Keime
beherbergen könnten oder würden als Holzmöbel.

Das brachte mich hier mal auf die Idee ganz allgemein nach den
gesundheitlichen vor und nachteilen von Plastikmöbeln, aber
auch von Möbeln allgemein zu fragen.

Ich habe auch einige Plastikregale vom Bauhaus, die ich
eigentlich sehr praktisch finde.

was machst du denn mit den Möbeln? Schleckst du sie ab? Knabberst du an ihnen? Solche Äußerungen wie „unhygienisch“ „Keime“ etc in verbindung mit der Wohnumwelt sind iA Panikmache der Putzmittelhersteller, die mal wieder ein paar Fläschchen Sagrotan o.ä. verkaufen wollen. Über Keime würde ich mir in Krankenzimmern oder im Bad Gedanken machen. Aber auch nicht übertrieben. Welche krankmachenden Keime sollen in der Toilette etstehen, wenn nur immer du selber sie benutzt und wie sollen sie zu dir gelangen. Steckst du dich dann bei dir selber an? Anders ist es, wenn man evtl kranke Gäste hatte bzw wenn man geschwächte Immunabwehr hat…

Jedoch erinnere ich mich auch an eine Sendung vor einem
viertel Jahr, bei der eine Frau so zimlich gegen alles
allergisch war, so gar gegen Plstik, Kunstoff … sie erholte
sich in einem Zimmer in dem absolut nichts war… das essen
bekahm sie durch einen kleinen spalt… und es tat ihr gut…
sie berhigte sich.

Nun ist vielleicht weit hergeholt, da wir ja nicht alle diese
Allergien haben müssen, war nur mal so als Anregung gedacht.

Allergien haben ja zunächst mal nichts Keimen zu tun sondern mit Allergenen. Die können natürlich von Lebewesen wie Milben stammen. Da wird man dann aber mit Sagrotan auch nicht viel ausrichten können.

Gruss, Niels

Hallo
neuliche habe ich etwas von einer Studie gehört,
das entgegen der allgemeinen Meinung Plastikmöbel mehr Keime
beherbergen könnten oder würden als Holzmöbel.

Und wenn es so wäre? Jetzt mal ganz ehrlich, die Gesamtbelastung mit Keimen, der du ausgesetzt bist, wirst du durch die Wahl deiner Möbel kaum in einer relavanten Größenordnung beeinflussen können. Da sind ganz andere Quellen von Bedeutung, insbesondere der Kontakt mit so ekeligen Dingen wie Mitmenschen, denen man doch tatsächlich nicht immer im Vollschutzanzug begegnen kann.

Dieses Thema wird von gewissen Kreisen aus rein wirtschaftlichen Interessen wahnsinnig gepushed, und es wird unser aller Gesundheit damit ein Bärendienst erwiesen, denn es ist bekannt, dass das Imunsystem trainiert werden will und ständige Herausforderung braucht, um zu funktionieren. D.h. Desinfektionsmittel und antibakterielle Zusätze in Dingen wie Spül- oder Waschmitteln haben in einem normalen Haushalt nichts zu suchen, will man sich nicht des Schutzes des eigenen Imunsystems gegen die Quellen, die man so nicht beeinflussen kann, nicht berauben!

Ausnahmen machen nur da Sinn, wo besonders imungeschwächte Menschen geschützt werden müssen, oder atypische Keime bzw. unnatürlich hohe Keimzahlen auftreten, wobei man hieran durchaus strenge Maßstäbe anlegen sollte. Ein normal sich entwickelnder Säugling muss und sollte z.B. gerade nicht in einer keimfreien Umgebung aufwachsen.

Und selbst in Krankenhäusern findet inzwischen ein Umdenken statt. Ich weiß inzwischen von einigen Häusern, die das Desinfektionsprogramm massiv zurückgefahren haben und damit besser als vorher fahren, weil sich so keine resistenten Keime bilden, die dann eben nicht mehr mit Standardmedikationen in den Griff zu bekommen sind und damit insbesondere für imunschache Patienten ein erheblich höheres Risiko darstellen als der übliche vorhandene „Kleinkram“. So war ich z.B. am Dienstag in INI in Hannover, der modernsten Einrichtung zum Thema Neuroscience in Deutschland und wir haben auch die Intensivstation besucht. Da gab es keine allgemeine Händedesinfektion mehr und keine Kittel und Überschuhe für Besucher und auch das Pflegepersonal lief dort ganz normal rum und nutzte Handschuhe und Mundschutz nur bei bestimmten Situationen. Der Oberarzt erklärte uns dann auf die Frage, ob es nicht gefährlich sei, dass dort so viele Besucher rumlaufen würden, etc. dass sie hiermit überhaupt keine Probleme haben.

Gruß vom Wiz, der Desinfektionsmittel bislang nur einmal eingesetzt hat (Hund mit extrem ansteckender und tödlicher Hundekrankheit war im Haus, und wir mussten die übrigen Haustiere schützen)

Hai, Sebastian,

zu den Keimen und der Zweckfreiheit von Desinfektionsmitteln im Haushalt wurde ja schon was geschrieben.
Mir ist aber noch ein Aspekt eingefallen: statische Aufladung.
Plastik-Möbel neigen eher dazu, sich aufzuladen, als z.B. Holz-Möbel. Wenn Du auf Plastik-Stühlen sitzt, lädst Du Dich eher auf, als würdest Du auf anderen Stühlen sitzen. Diese Aufladung bewirkt, daß die Möbel, bzw. Du, mehr Staub anziehen (siehe Fernsehschirm) - ich denke, daß das eine ungüstige Auswirkung auf Hausstaub-Allergiker hat.
Nun musst Du nicht panisch alle Plastik-Möbel rausschmeißen - es genügt bestimmt, sie feucht abzuwischen (trocken Wischen erhöht die Statik). Und beim nächsten Möbelkauf stellst Du Dir dann die Frage, ob Du mehr statische Aufladung brauchst…

Gruß
Sibylle

Da habe ich ein schönes Gegenargument gehöert :smile:
Hallöchen Sibylle

Mir ist aber noch ein Aspekt eingefallen: statische Aufladung.
Plastik-Möbel neigen eher dazu, sich aufzuladen, als z.B.
Holz-Möbel. Wenn Du auf Plastik-Stühlen sitzt, lädst Du Dich
eher auf, als würdest Du auf anderen Stühlen sitzen. Diese
Aufladung bewirkt, daß die Möbel, bzw. Du, mehr Staub anziehen
(siehe Fernsehschirm) - ich denke, daß das eine ungüstige
Auswirkung auf Hausstaub-Allergiker hat.

Aber genau das soll gut sein ! :smile:
Habe folgende Nachricht reingekriegt:


Betrifft Laminatboden:
Vom Laminatboden raten einige ab, da dieser sich statisch sehr
stark aufladen kann, aber einen großen Vorteil gibt es doch:
Seitdem ich einen Laminatboden habe, gibt es so gut wie keine
sichtbaren Staubschwebeteilchen in der Luft. Den Boden reinige
ich fast täglich trocken mittels eines Abziehers (Gummi), den
ich ursprünglich für meinen Balkon gekauft hatte.
Der Laminatboden zieht somit den Staub stark an und dieser lässt
sich dann sehr leicht entfernen.

LGruß Sebastian