Übelkeit 'an der falschen Stelle'

Hai, ihr Alles-Mögliche-und-Unmögliche-Wissende,

mir ist gestern Abend schlecht geworden - naja, passiert.
Merkwürdig fand ich nur Folgendes: wenn mir normalerweise schlecht wird, dann spüre ich das hinten im Hals ('ne Art Kloß, der zu dick wird und raus will)
Gestern jedoch lief mir plötzlich „literweise“ der Speichel im Mund zusammen und ich habe das Übelkeitsgefühl direkt im Magen gehabt - total neu für mich.

Ist das nun 'was Außergewöhnliches? Warum merk ich „börks“ sonst im Hals und diesmal im Magen? Oder hab ich’s nur durch die Ruhe (lag schon im Bett) diesmal eher gemerkt und krieg’s sonst erst mit, wenn’s „schon unterwegs“ ist?

Kann mir jemand von Euch meinen Körper erklären?

Gruß
Sibylle

Hallo, Sibille,
ich kenne das, weiss die körperliche Ursache aber nicht. Wenn es passiert (gottseidank nicht oft) habe ich oft (was ist oft von nicht oft???) vorher einen trockenen Rotwein getrunken, den ich aber „normalerweise“ gut vertrage (Standard- Wein, kein mir unbekannter).

Meine pragmatische Lösung ist: sobald ich dieses Speichellaufen spüre, ab richtung 00, die Trefferquote ist 100%, danach ist aber auch alles wieder in Ordnung. Deshalb war ich damit auch nicht beim Arzt.
Ingeborg

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Hallo!

Der extreme Speichelfluß vorm Erbrechen liegt an der starken Aktivierung des vegetativen (= unbewußten) Nervensystems, bevor der Verdauungstrakt den Rückwärtsgang einlegt. Das ist völlig normal.

Warum Du, Sibylle, die Übelkeit erstmals im Magen statt wie üblich im Hals spürtest, weiß ich auch nicht, kann aber wirklich an der anderen Situation liegen.

Gruß Peter