in letzter Zeit (etwa seit einem halben Jahr) fällt mir auf, dass ich ab einer bestimmten Uhrzeit abends nicht mehr lesen kann, also die Buchstaben, die ich sonst einwandfrei entziffern konnte, verschwimmen. Kann das durch Schlafdefizit verursacht sein? Oder ist das möglicherweise nur ein Erschöpfungszustand der Augen? Vielleicht auch eine Frage der Art der Beleuchtung? Oder des Alters? Oder der Vererbung?
Welche Möglichkeiten kommen in Frage? Kann ich eventuell Abhilfe schaffen, ohne gleich einen Augenarzt aufsuchen zu müssen?
(jaja, ich weiß, geh einfach zum Arzt - hat jemand sonst einen Tipp, wie ich die Ursache zunächst vielleicht selbst herausfinden kann?)
wenn du so Mitte 40 bist tippe ich auf beginnende Altersschtigkeit. Die Elastizität der Augenlinse lässt nach, der Naheinstellmechanismus funktioniert nicht mehr so wie früher. Das geht dann plötzlich rapide - und das bei allen Menschen ohne Ausnahme. Bis zum ca. 65. Lj. verliert das Auge ca. 3 dptr an Brechkraft, d.h. ab jetzt an eine Lesebrille denken.
Auffallen tut es in der Tat zunächst abends, bei wenig Licht, bei Kontrastschwäche. Keine Krankheit, sondern gottgegeben - Lesebrillen gibts auch im Supermarkt. Nimm die, durch die du besser sehen kannst.
die Mitteilung, da werde ich mich wohl oder übel damit
abfinden müssen.
Hallo Thomas,
Nicht unbedingt. Wenn du keine Brille tragen möchtest,dann kannst du es mit „Augentraining“ versuchen. Es gibt dazu recht gute Bücher.
Gruß
KH
für das empfohlene „Augentraining“ bibt es - insbesondere in Bezug auf Alterssichtigkeit viele Behauptungen und _keine einzige_ wissenschaftlich fundierte Studie, die die Wirksamkeit belegt.
Wurde früher angenommen, dass die Muskeln, die die Linse verformen und damit ein scharfes Sehen auf die Nähe ermöglichen, mit dem Alter weniger leistngsfähig sind, damit die Linse nicht genug verformen können, ist jetzt bekannt, dass die „geleeartige“ Linse selbst mit zunehmendem Alter immer starrer wird, und die Muskeln es einfach nicht schaffen können, obwohl sie meist gut entwickelt sind.
So, nun soll mal einer erklären, wie ich eine Augenlinse durch Augentraining wieder weich und elastisch bekomme ?!
Die so genannte „Alterssichtigkeit“ beginnt sich schon in der Jugend zu entwickeln, kann aber durch höhere Anstrengung der Augenmuskeln kompensiert werden, bzw. der anfangs nur wenig in die Ferne verschobene Nahpunkt wird garnicht bemerkt. Es wird typischerweise erst so um die 40…45 plötzlich auffällig, dass die Arme nicht mehr lang genug für die Zeitung sind. Während Leute, die am PC arbeiten (daher u.a. auch die angeblich „augenschädigende“ PC- Arbeit") oder anderweitig viel und genau in der Nähe sehen müssen, es schnell bemerken, wird es jemand, der z.B. Straßen fegt, dies viel späte merken, da diese Sehaufgaben in der Nähe eben nicht so vorhanden sind.
Diese Zusammenhänge sind so genau, dass man aus der Lage des Nahpunktes (kürzeste Entfernung vom Auge, wo ich gerade noch scharf sehen kann), das Alter der Person recht genau bestimmen kann (so +/- 2 Jahre bei einiger Übung).
Da können die Frauen ihr Alter verschweigen wie sie wollen…
Ich bin ja noch ein paar Jährchen jünger-habe aber das gleiche
Problem; irgendwann hilft das ganze Blinzeln, etc. nicht mehr und man
sieht nur noch „Nebel“.
Was ich als sehr angenehm empfinde ist es ohne Brille zu lesen; dann
hält man sich das Buch eben in 10cm Abstand vor die Augen; nach
einiger Zeit kann man dann den Abstand Stück für Stück vergrössern.
Hat eine sehr entspannende Wirkung.
Ansonsten kann man zwischendurch seinen Augen andere Aufgaben geben,
d.h. Augen schliessen und in alle Richtungen bewegen, …
Hi
was für ne Fehlsichtigkeit hast du (Brille auf deinem ViKa-Bild)?
Ich meine - Augen verändern sich. in dem Alter fängts einfach an das die Linsenflexibilität nachlässt, Scharfstellen schwieriger wird… bei normalsichtigen die Arme wachsen müssten um Zeitung lesen zu können. Der Mindestabstand für Schärfe wächst eben. Und logisch ermüden die Muskeln dann übern Tag. Morgens kann ich ganz gut Zeitung lesen, ab Mittag/nachmittag ists vorbei, dann ist Brille angesagt. Ein Optiker hat oft besseres technische Equipement als ein augenarzt, lass einfach mal checken, ich denke das kannst du jedes ahr machen lassen.
HH
Ich bin ja noch ein paar Jährchen jünger-habe aber das gleiche
Problem; irgendwann hilft das ganze Blinzeln, etc. nicht mehr
und man sieht nur noch „Nebel“.
ich hatte bisher angenommen, dass das normalerweise mit Mitte 50 beginnt.
Was ich als sehr angenehm empfinde ist es ohne Brille zu lesen; dann
hält man sich das Buch eben in 10cm Abstand vor die Augen; nach :einiger Zeit kann man dann den Abstand Stück für Stück vergrössern.
Hat eine sehr entspannende Wirkung.
Ich werd es ausprobieren. Danke.
Ansonsten kann man zwischendurch seinen Augen andere Aufgaben
geben, d.h. Augen schliessen und in alle Richtungen bewegen, …
was für ne Fehlsichtigkeit hast du (Brille auf deinem ViKa-Bild)?
leicht kurzsichtig, aber auf beiden Augen verschieden (2,5 und 0,5).
Und logisch ermüden die Muskeln dann übern Tag. Morgens kann ich ganz
gut Zeitung lesen, ab Mittag/nachmittag ists vorbei, dann ist Brille
angesagt.
Das Phänomen ist ziemlich plötzlich aufgetreten, nun aber täglich präsent, regelmäßig so ab 20 Uhr, und das ist für mich noch Arbeitszeit (nachdem die Kinder im Bett sind). Ich hatte schon daran gedacht, eine andere Beleuchtungsquelle zu wählen, aber auch das ist kaum hilfreich.
Ein Optiker hat oft besseres technische Equipement als ein augenarzt, :lass einfach mal checken, ich denke das kannst du jedes ahr machen
lassen.
Das ist ein guter Tipp. Wir haben einen gleich bei uns gegenüber.
Neben den schon erwähnten Alterserscheinungen und Belastungsresultaten (Philos sind ja Vielleser) kommen auch Innere FAktoren in Betracht, die nicht auf die Leichte Schulter genommen werden sollten.
Dass es mit der Dämmerung zusammenhängt kann sowohl aus der kurzsichtigkeit resultieren, aber auch Hinweis auf eine VEränderung der Retina (Netzhaut)hindeuten. Für eine MAkuladegeneration scheinst du noch zu jung, aber ein paar Blutzuckerprobleme (Übergewicht) sind durchaus drin. Die führen im schlimmsten Fall über kurz oder lang zur Blindheit.
Geh also ruhig mal zum Arzt, der hat das passende Equipment auch für eine Untersuchung des Augenhintergrundes, im Gegensatz zum Optiker.
Und gönn Deinen Augen ab und an mal einen Blick in die Ferne (Waldspaziergänge etc.)
Schöne Grüße Susanne
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Neben den schon erwähnten Alterserscheinungen und
Belastungsresultaten (Philos sind ja Vielleser)
wie wahr, wie wahr …
VEränderung der Retina (Netzhaut)hindeuten. Für eine
MAkuladegeneration scheinst du noch zu jung, aber ein paar
Blutzuckerprobleme (Übergewicht) sind durchaus drin.
Auch richtig.
Und gönn Deinen Augen ab und an mal einen Blick in die Ferne
(Waldspaziergänge etc.)