Hallo!
Eine Bekannte hat sich mit dem Virus Hepatitis C infiziert. Gibt es Heilungschanchen?
Kennt jemand ein Forum das sich auf Infektionskrankheiten spezialisiert hat?
Ciao
Catmad
Hallo!
Eine Bekannte hat sich mit dem Virus Hepatitis C infiziert. Gibt es Heilungschanchen?
Kennt jemand ein Forum das sich auf Infektionskrankheiten spezialisiert hat?
Ciao
Catmad
Hallo,
das rki (Robert-Koch-Institut) ist spezialisiert auf Infektionskrankheiten.
http://www.rki.de/
jetzt -Gesundheit und Krankheiten- anklicken,
auf der linken Seite ganz unten auf -Suche- gehen: „hepatitis c“ eingeben. Hier gibt es jede Menge Einträge, dieser ist interessant:
http://www.rki.de/search?NS-search-page=document&NS-…
unter Nr. 7. geht es um Therapie (bekanntermaßen sehr schwierig)
alles Gute, Gruß
Renate
[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]
Hallo,
schau mal hier:
http://www.hepatitis-c.de/
auch Stern hatte mal (schon länger her) was über eine indische Pflanze gescvhrieben dass bei Hep.-C helfen sollte, vielleicht mal bei stern-online im Archiv gucken (Hepatitis-C als Suchbegriff)
http://www.stern.de
Alles Gute für deine Bekannte und Gruß,
Maja
[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]
Vielen Dank!
Vielen Dank für die schnelle Antworten!
Hallo!
http://www.rki.de/search?NS-search-page=document&NS-…
Ich werd das Gefühl nicht los, daß das Merkblatt für Ärzte kein sicheres Wissen hat.
„der wichtigste Erreger wurde identifiziert“ also gibt es noch andere, nicht ganz so wichtige?
„Bisher sind 6 Genotypen sowie ca. 30 Subtypen beschrieben worden“ - kann man das noch als einen Erreger bezeichnen?
„HCV-Infektionen können in der Inkubationszeit und teilweise in der Akutphase mittels Antikörper-Bestimmungsmethoden nicht erfasst werden.“: damit komme ich gar nicht klar. Also kann man die Infektion nur feststellen, wenn man sie noch nicht hat? Vielleicht ist gemeint, daß man in dieser Zeit nur „mittels hochempfindlicher Nukleinsäureamplifikationstechniken (z. B. der Polymerase-Ketten-Reaktion, PCR)“ weiterkommt. Die PCR-Methode könnte aber allg. untauglich sein:
http://aids-info.net/micha/hiv/aids/pcrtest.htm
Obwohl man mit Antikörpertests nicht weiter kommt, steht weiter unten als Empfehlung für med. Personal trotzdem: „regelmäßige arbeitsmedizinische Vorsorgeuntersuchung auf Anti-HCV-Antikörper ist ebenso angezeigt, wie Schulungen…“
noch zur Inkubationszeit:
„Die Inkubationszeit für eine Hepatitis C beträgt 2–26 Wochen.“
weiter unten: „Der Antikörpernachweis gelingt in der Regel 3–4 Wochen nach einer HCV-Infektion“
Widerspricht das nicht der oben zitierten Aussage, man könne in der Inkubationszeit keine Antikörpertests erfolgreich durchführen?
„wichtiger gesicherter Übertragungsweg ist der gemeinsame Gebrauch von Spritzen und Kanülen“ aber: „Übertragungsrisiko durch einen einzigen berufsbedingten akzidentellen Nadelstich ist jedoch als sehr viel
niedriger einzustufen…“
„In bis zu 40 % aller chronischen Hepatitis-C-Fälle lassen sich keine eindeutigen Hinweise auf den Übertragungsweg
feststellen“
„Etwa 75 % der HCV-lnfektionen verlaufen asymptomatisch.“
Das Ganze erweckt bei mir den Eindruck, daß das Modell der Hepatitis-C-Infektion nicht gut geeignet ist, bestimmte Krankheitsbilder und verschiedene Testergebnisse in Übereinstimmung zu bringen. Möglicherweise handelt es sich nicht um eine Infektionskrankheit,sondern gibt es eine gemeinsame Ursache für Grippe ebenso wie für manche Leberzirrhose, AIDS und Lungenpilze.
Auf http://aids-info.net/micha/hiv/aids/haess_irrtum.html
ist eine andere Erklärung vorgestellt. Der Artikel bezieht sich eigentlich auf Krankheiten, die unter der bezeichnung AIDS zusammengefaßt sind. Einen Zusammenhang sehe ich insofern, als beide Krankheiten noch nicht sehr lange bekannt sind und offenbar Probleme in Nachweis und Behandlung haben. Daher finde ich Argwohn berechtigt und lohnenswert
a) die Diagnose Deiner Freundin anzuzweifeln
und
b) nach verschiedenen Erklärungsmodellen, also auch Behandlungsmodellen Ausschau zu halten.
Tschuess, Sven.
Hi Sven
Ich werd das Gefühl nicht los, daß das
Merkblatt für Ärzte kein sicheres Wissen
hat.
Wenn Du es besser weisst, her damit.
„der wichtigste Erreger wurde
identifiziert“ also gibt es noch andere,
nicht ganz so wichtige?
Genau
„Bisher sind 6 Genotypen sowie ca. 30
Subtypen beschrieben worden“ - kann man
das noch als einen Erreger
bezeichnen?
Macht ja keiner, bei der Erkältung gibt es über 100 Viren zur Auswahl, willst ja wohl nicht sagen, dass es deshalb keine Erkältungen gibt
.
Problematisch ist bei Viren, dass sie im Blut oft nur wenige Stunden überleben, das aber durch eine ungeheure Vermehrungsfähigkeit ausgleichen. In der Leber geht es bis zu einer Woche, man muss sich das ungefähr so vorstellen: in der Vermehrungsphase in der Leberzelle sind wenig Viren nachzuweisen (und zu therapieren), entlädt die Zelle ihre Virenfracht, überschwemmen sie den Organismus. Hier gezielt zu behandeln ist sehr schwierig, man muss die Therapie dem Auf und Ab selektiv anpassen.
Auf den Rest brauch man wohl nicht weiter einzugehen, wäre Zeitverschwendung, hier Spekulationen zu diskutieren.
Warten wir mal auf Fakten
.
Gruss
Rainer
Hallo!
Eine Bekannte hat sich mit dem Virus
Hepatitis C infiziert. Gibt es
Heilungschanchen?
Häufig nein. Viruserkrankungen „heilen“ in den meisten Fällen „von alleine“ (z.B. einfache Erkältungen, Masern). Hepatitis C allerdings wird überwiegend „chronisch“. Bestimmte Typen (muß bestimmt werden!) können durch Interferon günstig beeinflußt werden.
Rüdiger Dierkesmann
Hallo Sven!
[…]
Das Ganze erweckt bei mir den Eindruck,
daß das Modell der Hepatitis-C-Infektion
nicht gut geeignet ist, bestimmte
Krankheitsbilder und verschiedene
Testergebnisse in Übereinstimmung zu
bringen. Möglicherweise handelt es sich
nicht um eine Infektionskrankheit,sondern
gibt es eine gemeinsame Ursache für
Grippe ebenso wie für manche
Leberzirrhose, AIDS und Lungenpilze.
Im Gegensatz zu „HIV“ gibt beim „Hepatitis C Virus“ („HCV“) selbst Prof. Duesberg zu, daß es keinen Beweis für dessen Existenz gibt. Man hat RNA-Sequenzen, die zu diesem Virus gehören sollen, aber bezüglich Isolation, biochemischer Charkaterisierung, Infektionanachweis etc. verhält es sich analog zu „HIV“.
Auffällig ist auch hier, daß Hepatits C oft erst viele Jahre nach der Infektion auftritt.
Wie Duesberg mal sagte: „Es gibt keinen langsamem Viren, sondern nur langsame Virologen.“
Bei Hepatitis C spielen toxische Substanzen sicherlich eine große Rolle und die Behandlung mit leberschädigendem Interferon ist IMHO nicht sonderlich geeignet.
Wenn ich da an Therapien von z.B. Gerhard Orth bei AIDS-Patienten denke, die fast alle auch eine oder mehrer Hepatitiden hinter sich hatten, dann scheint eine naturheilkundliche Behandlung mit leberwirksamen Präparaten auf jedenfall sinnvoll. Orth arbeitet z.B. auch mit ätherischen Ölen, die über die Haut einwirken und sowohl antibakteriell, als auch antiviral wirken. Eine leberstärkende, entgiftende Therapie kombiniert mit ätherischen Ölen und einer Stärkung des Immunsystmen hat sich zumindest bei AIDS-Patienten sehr gut bewährt.
Bezüglich „HCV“ und „HCV-RNA“ ist vielleicht folgende Studie noch ganz interessant (obwohl die Autoren die Existenz von „HCV“ nicht bezweifeln):
>>>
Eur J Clin Chem Clin Biochem 1997 Dec;35(12):899-905
Hepatitis C virus (HCV) specific sequences are demonstrable in the DNA fraction of peripheral blood mononuclear cells from healthy, anti-HCV antibody-negative individuals and cell lines of human origin.
Dennin RH, Chen Z
No convincing support has been provided so far for the existence of extrahepatic hepatitis C virus particles that should correspond to the sometimes extremely high concentration of ‚HCV-RNA‘ in serum or plasma. If a naturally occurring HCV-specific DNA were to be found, a concept for at least some phenomena in terms of the pathophysiology of HCV should become conceivable. DNA was extracted from peripheral blood mononuclear cells of eleven healthy, anti-HCV-negative individuals, including five long term blood donors, and cells from different cell lines. DNA was subjected to nested polymerase chain reaction omitting a reverse transcriptase step with primers of the 5’NC as well as part of the core region of HCV. Direct polymerase chain reaction, i.e. without a reverse transcriptase step, revealed HCV-specific sequences in the DNA fraction of peripheral blood mononuclear cells of different origin: healthy anti-HCV negative individuals, furthermore in HeLa and MT2 cells. The fragments found were of expected length as well as of shorter and of longer than expected length with respect to the sequence of the HCV genome framed by the primers applied. The results derived from additional hybridization, restriction endonuclase analysis, and sequencing demonstrated HCV-specific sequences in the expected fragments with both a high degree of homology and deletions, respectively, substitutions, as compared to a prototype strain. However, the longer than expected fragments also contained sequences not specific for HCV.
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Gruß, Eugen Gerdes
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