ich habe seit etwa 6 Wochen das Gefühl, einen Fremdkörper im Hals zu haben, so etwa wie ein Botkrumen, der nach dem Essen dort stecken geblieben ist.
Der HNO hat mir in den Hals geschat, meint der Hals wäre etwas gerötet, aber nicht weiter. Vielleicht drücke die vergrößerte Schilddrüse.
Das ist aber laut Hausarzt nicht der Fall.
Beide meinten, da sei „nichts“.
Ich spüre aber doch ganz deutlich was!
Was könnte das noch sei, welche Untersuchungen könnten noch gemacht werden?
Hallo Martina
Zwei Möglichkeiten „stechen“ dem psychosomatischen Mediziner dabei diagnostisch ins Auge: a) es hat tatsächlich etwas konkret Materielles Deinen Hals gereizt und die „Nachwehen“ spürst Du halt noch und b) es könnte auch der häufig vorkommende (insbesondere bei Frauen, jedemfalls was meine eigene Praxis-Erfahrung betrifft, die selbstverständlich nicht statistisch relevant ist) „Globus hystericus“ sein, das psychosomatisch bzw. konversionsneurotisch erklärbare Gefühl, man habe da einen Kloß im Hals oder ein Kitzeln, etwas Wundes, ganz individuell unterschiedlich.
Also: vielleicht erst einmal abwarten (oder „zuwarten“, wie manche Kollegen sich auszudrücken pflegen), bevor Du die weiterführende Facharzt-Wahl überdenkst.
Gruss, Branden
Vielleicht kann ich dir helfen. Für dieses Problem gekam meine Tochter vom Heilpraktiker folgende Tabl. verordnet:
Ypsiloheel Tabl. ( 3xtgl. 1 lutschen) Firma Heel
Du wirst sie sicher erst bestellen müssen. Ruf die nächste Apotheke an, denn ihr halfen sie.
Beste Grüße
Rosa
Hallo lieben Wissende,
ich habe seit etwa 6 Wochen das Gefühl, einen Fremdkörper im
Hals zu haben, so etwa wie ein Botkrumen, der nach dem Essen
dort stecken geblieben ist.
Der HNO hat mir in den Hals geschat, meint der Hals wäre etwas
gerötet, aber nicht weiter. Vielleicht drücke die vergrößerte
Schilddrüse.
Das ist aber laut Hausarzt nicht der Fall.
Beide meinten, da sei „nichts“.
Ich spüre aber doch ganz deutlich was!
Was könnte das noch sei, welche Untersuchungen könnten noch
gemacht werden?
Dieses Gefühl kenne ich. Ich vermute, (jetzt bitte nicht lachen, da ich nicht weiss ob es sie hier gibt) das es geschwollene Lymphknoten sind. Ich habe sehr tiefe Zahntaschen und selbst minimale Essensreste führen trotz guter Zahnpflege sehr schnell zu Entzündungen, die sich meist durch den „Knoten“ im Hals bemerkbar machen. Wenn ich mir dann die Zähne putze und auch mit dem kleinen Bürstchen auch die Tasche reinige, vergeht das Gefühl nach einer halben Stunde. Klappt leider nicht immer.
Vielleicht hast Du ja auch im Körper eine Entzündung, sie muß nicht unbedingt in den Zähnen sein. Wie schaut es denn mit den anderen Lymphknoten aus?
ich hatte vor ca zwei Wochen genau das gleiche Problem. Voraus ging eine Infektion meiner oberen Atemwege. Drei Naechte lang konnte ich nicht schlafen weil ich das Gefuehl hatte es sei etwas in meinem Hals und immer wenn ich schlafen wollte wurde es schlimmer. Bin dann erneut zum Arzt und der hat mein Antibiotikum gewechselt und mir gesagt, dass zusaetlich zu der sehr angeschwollenen Mandel meine Lymphknoten sehr geschwollen waeren. Mit dem neuen Antibiotikum und einigen Advil (Schmerzstiller in den USA, sowas wie Paracetamol) hab ich die Nacht durchschlafen koennen. Hab dann noch einen Tag zu Hause verbracht um den Hals zu schonen und am naechsten Tag war alles wieder okay.
Ich hoffe der Beitrag hilft Dir ein wenig.
Gruss,
Stefanie
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wenn KEIN Problem besteht, kann eine gutgeschüttelte Substanz eines Homöopathen (enthält nämlich keinen Wirkstoff) natürlich einen wundervollen Placeboeffekt entfalten. Achte aber darauf, daß die Auswirkung auf deinen Geldbeutel auch homöopathisch bleibt.
Merke: Murks der nicht schadet, ist solange ok, solange das Problem nicht gravierend ist und die Kosten gering sind.
Gruß
Yoyi
[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]
Damit noch eine orthopädisch orientierte Antwort dazukommt: es könnte
auch von der Halswirbelsäule ausgehen. Wenn die sich in ihrer
Stellung verändert hat kann sich so ein Gefühl einstellen.
Manchmal knackst während der Behandlung vorne am Hals was und das
Gefühl ist plötzlich weg.
Da würde mich mal interessieren wie man sich die Entstehung
eines
solchen Gefühls auf „psychosomatischem“ Weg vorstellt.
Wie soll das funktionieren?
Ganz einfach,
wenn Du an „etwas“ zu schlucken hast, was Du seelisch nicht schlucken kannst, dann hast Du diesen berühmten „Kloß“ im Hals. Das kann Monate dauern, ist äußerst unangenehm, weil oft mit dem Gefühl von Ersticken verbunden. Geht oft einher mit einer (nicht diagnostizierten) Gastritis (die ja bekanntlich auch durch Stress ausgelöst wird).
Gruß,
Anja
als Ursache für Dein „Globusgefühl“ kämen auch ein sogen. Speiseröhren-„divertikel“, eine Entzündung der Speiseröhre, eine sackförmige Ausbeulung der Hauptschlagader oder schlimmstenfalls eine bösartige Erkrankung der Speiseröhre in Frage. Aus letzterem Grunde würde ich eine medizin. Abklärung empfehlen. Zunächst käme ein harmloser Breischluck (Röntgenuntersuchung) in Frage. Aufwendiger wäre eine Magenspiegelung. Die psych. Komponente ist ja schon genannt worden.
Sollten die o.g. Untersuchungen keinen krankhaften Befund ergeben, kann man wirklich zuwarten.
Gruss
Hans-Jürgen
[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]
Ich wollte eigentlich wissen wie der Weg von „ungelöster Problematik“
zu „Kloss im Hals“ aussieht. Kann man dass naturwissenschaftlich
erklären?
Was ist mit „seelisch“ gemeint?
Welche Areale im Gehirn sollen dieses Gefühl erzeugen?
Wieso soll das „ungelöste Problem“ die Ursache sein? Gerade bei
solchen Beschwerden treten doch die „psychischen“ Probleme oft erst
als Folge auf weil man von Arzt zu Arzt rennt und keiner findet
etwas. Irgendwann fängt man dann an Selbstzweifel zu haben.
Einen Zusammenhang zwischen bestimmten Formen von Stress und
Magenproblemen kann man sich erklären-das ist physiologisch
nachvollziehbar. Aber da gibt es Untersuchungen die wieder das
umgekehrte Verhältnis zeigen: zuerst die Magenprobleme-dann die
„psychischen“ Auffälligkeiten.