Ich hab seit ca. 3 Monaten ...

Von: , Frage gestellt am Di, 24. Feb 2004

so ein ständiges leises brummen im rechten Ohr ...

Hab gehört dass man sich da Infusionen geben lassen kann ...

aber nach so langer Zeit ist es wohl zu spät dafür ...

Also am besten nichts machen, oder ???

stört mich jetzt auch nicht so

2 Antworten zu dieser Frage

  1. Antwort von nach 25 Minuten 0 hilfreich
    Re: Ich hab seit ca. 3 Monaten ...

    Moin!

    Ich bin kein Mediziner, aber das hatte ich auch mal.
    Nur das es bei mir kein Brummen war. Ich habe keine tiefen Töne mehr gehört.
    Mein Hausarzt schickte mich sofort in eine HNO-Klinik.
    Verdacht auf Hörsturz. War dann auch so, und ich bekam 14 Tage je einmal eine Infusion mit Gefäßweitenden Medikamenten.

    Ich habe damals "gelernt" das man da wirklich keine Zeit verlieren sollte.

    Also mein Rat: Geh am besten gleich zum Doc.

    Gruß Gerrit

    Ach ja, es ging dann auch wieder weg. Auch wenn es nach zwei Jahren nochmal auftrat. Was aber auch wieder weg ist. Zum Glück! [Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

  2. Antwort von nach einem Tag 0 hilfreich
    Re: Ich hab seit ca. 3 Monaten ...

    Wenn es Dich nicht stört, versuche es zu ignorieren. Lass Dich vorallem nicht von HNO-Ärzten oder ebenso unwissenden Laien verrückt machen. Zwar wäre es wichtig zu wissen, ob es sich um ein sehr akutes Ereignis bzw. zusätzlichen Hörverlust handelt. Entgegen der bei chronischen Ohrgeräuschen (Tinnitus) oft zu verspürenden Hysterie ist es doch zunächst einmal ein nicht im Ohr sondern im Gehirn ausgelöstes Problem. (Wie gesagt, ich will die Rolle von akuten Ohrerkrankungen bzw. Schwerhörigkeit nicht absprechen). Aber nach der heute gängigen Theorie der sog. Tinnitus-Retraining-Therapie handelt es sich doch eher um "nicht weggefilterte" Signale, die vom Gehirn fälschlich als Ton interpretiert werden. Eigentlich ist das aber auch schon wieder "normal". Viele Jugendliche haben Tinnitus nach der Disko. Finden Sie völlig o.K und verschwindet meist wieder (obwohl hier wirklich eine Gefährdung durch Schwerhörigkeit besteht!).

    Chronischer "kompensierter" Tinnitus (also kein Leidensdruck) ist auch nicht mit den z.T. dramatischen Leidensgeschichten von Menschen mit sog. "dekompensiertem" Tinnitus zu vergleichen. Entgegen der Laien und HNO-Arzt-Vorstellung ist aber nicht die subjektive Lautstärke oder Frequenz und Tonart entscheidend für den Leidensdruck. Sondern die Verarbeitung der ganzen Problematik.

    Therapeutisch hilft am besten ignorieren. Manchmal kann auch sog. "weisses Rauschen" angesagt sein. Für uns Computer-süchtige nicht schlecht, da der Lüfter vom Computer genau dies liefert :-) Sonst spezielle Hörgeräte, die weisses Rauschen liefern. Nicht schlecht sind Verhaltenstherapie bzw. Entspannungsverfahren.

    Fernhalten vor HNO-Ärzten wäre grundsätzlich die beste Prophylaxe von Tinnitus. Leider braucht man sie aber doch, da sie eine Hörminderung und entsprechende Therapiemassnahmen einleiten können. Infusionen helfen nicht mehr als Placebo (Trental hat eine Wirkung von 50%, aber etliche Nebenwirkungen).

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