Was u.a. daran liegen mag, dass einfach niemand glauben mag
für welches Honarar Ärzte arbeiten.
In Erinnerung an jene Mitschüler, die aus Ärztefamilien kamen, waren weder überdurchschnittlicher Reichtum noch Armut erkennbar. Für welches Honarar Ärzte arbeiten, ist mir unbekannt.
Es wird dann gemeckert,
wenn mehrere Posten aufgeführt werden…
(Falls sich die Aussage auf meine Anfrage bzw. Antwort bezieht)
Ich bin lediglich erstaunt! über die Abrechnungsmethode. Nach der Anwort von Branden ist mir nämlich folgendes bewußt geworden:
„Die „ärztliche Beratung“ wird fast immer in Rechnung gestellt, da sie fast immer IMPLIZIT stattfindet“ Falls das stimmt, folgt:
Für eine Leistung wird zweimal abgerechnet, da die Beratung bei einer Behandlung inbegriffen ist. Weshalb dieser wohl legitime Weg gegangen wird, schließe ich außer ihrer folgenden Aussage:
Nur damit ein
gerechter Stundenlohn herauskommt und eben nicht Umweg in der
Finanzierung einer Arbeitstätigkeit gesucht werden müssen…
Da selten zwei Parteien dasselbe als „gerecht“ empfinden, lasse ich dies, der Einfachheit halber, außer acht. Dann folgt: Wenn sie versuchen auf legitimen Wege die Einahmen zu erhöhen, dann versuche ich auf legitimen Wege meine Ausgaben zu senken. Einziges Kriterium:
Der Aufwand muß sich rechnen.
Ich staune auch
immer, wenn ich mein Auto zur Werkstatt bringe, was eine
Inspektion (ohne Teile bzw. Schmierstoffe etc) nur an
Arbeitslohn verschlingen darf.
Im Falle der Autoinspektion fällt unter dem Rechnungsposten
„Arbeitslohn“ i.d.R. alles außer dem Materialaufwand an.
Daraus folgt:
Arbeitslohn impliziert u.a.:
-Kosten für Verwaltungsaufgaben (Büroführung)
-Kosten für Instandhaltung der Werkstatt
-Neuanschaffungen von Werkzeugen
-usw.
der anteilige „eigentliche Arbeitslohn“ ist dann geringer.
Für den Kunden erscheinen mehrere Posten mit kleineren Beträgen wohl erträglicher. Warum es nicht gemacht wird, weiß ich nicht.
Nach dem Kostenkatalog konnten für meine ärztliche Untersuchung scheinbar nur zwei Posten geltend gemacht werden, oder ich hatte einen zu gerecht abrechnenden Arzt, der mich vor noch höheren Kosten bewahren wollte.
Ich gönne es ja den
Werkstätten, würde mir nur gleiche Abrechnungsmöglichkeiten
für Ärzte bzw. Psychotherapeuten wünschen… Nur damit ein
gerechter Stundenlohn herauskommt und eben nicht Umweg in der
Finanzierung einer Arbeitstätigkeit gesucht werden müssen…
Es gab/gibt scheinbar Leute, die einen anderen Stundenlohn für Ärzte bzw. Psychotherapeuten als gerecht erachten. Leider sind sie es, die die Beträge festgelegt haben. Ob ihre Ansicht gerechter als die der anderen ist, kann ich nicht beurteilen.
Als abschließende Bemerkung meinerseits (,um ein wenig zu relativieren):
Mit Schrecken stelle ich fest, dass man heutzutage von der Gesellschaft geradezu in die Rolle eines Opportunisten gedrängt wird.
Robert