Hi,
gleich doppelte Inkompetenz? Schließlich wissen Heilpraktiker nicht nur wenig über organische Krankheiten, über psychische Strukturen wissen sie noch weniger! Sie geben im Zweifel „Bachblüten“, wenn jemand in einer psychischen Krise ist.
Jetzt mal ein Wort zu „Bachblüten“, um den Irrsinn zu illustrieren.
Der Bachblütentherapeut „diagnostiziert“ (in Anführungsstrichen, weil er ja nur drei Jahre Abendkurs hat und deswegen wohl eher spekuliert als diagnostiziert) einen „negativen seelischen Zustand“.
Er sinnt auf Abhilfe und schaut in ein Buch von Edward Bach (schon 1936 verstorben, hmmmm… ob sich in der Zwischenzeit etwas in der medizinischen Wissenschaft getan hat? Naja, so viel Zeit um den Erkenntnisfortschritt von 70 Jahren nachzuholen bleibt bei drei Jahren Abendkurs leider nicht).
Dr. Bach empfiehlt, je nach Art des Zustands eine Substanz zu geben, die aus einer Blüte gewonnen wird (ist doch klar, alle psychischen „Zustände“ sind immer durch Blütenessenzen zu therapieren, wie denn auch sonst??? Psychotherapie und Psychopharmakotherapie sind eh alles Teufelszeug!).
So, jetzt kommt der Hammer: um die Wirkung zu steigern, wird die Konzentration der Essenz herabgesetzt, d.h., je mehr „Wirkung“ gewünscht wird, desto stärker wird die Substanz „verdünnt“ (diese Form der Intelligenzminderung nennt sich „Homöopathie“).
So, jetzt sag mal einer der hier anwesenenden Heilpraktiker, Bachblütentherapie sei etwas anderes als „Idiotie“.
Gruß
Yoyi (der in der Tat von Heilpraktikern nichts hält, der das aber ein Urteil nennt, nicht ein Vorurteil)
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